Realität in unserem Land

Georg Anastasiadis: Angriff auf uns alle; Kommentar 13. Dezember

Wenn Politiker scharf kritisieren oder ihr Schrei nach Gesetzesänderung erschallt, dann sind das sichere Zeichen für ihr Versagen. Jüngstes Beispiel dafür sind die harmlosen Proteste gegen die Verbrennung von Israel-Flaggen und die öffentlichen Todesdrohungen gegen Juden in Deutschland. Es genügt nicht mehr nur Empörung zu zeigen und schärfere Gesetze zu fordern. Vielmehr ist es endlich an der Zeit, dass die Politik die Realität in unserem Land richtig beurteilt, die Scheuklappen einer überholten Willkommenskultur ablegt und die vorhandenen Möglichkeiten unseres – noch – Rechtsstaates einsetzt.

 Johann Neumeier Unterammergau 

Zum Judenhass, den auch Muslime hegen, und zwar so sehr, dass sie die Vernichtung Israels wünschen: Wissen denn diese Muslime nicht, dass ihr heiliges Buch, der Koran, das Existenzrecht Israels unmissverständlich und klar formuliert? So nämlich sprach Moses - er gilt dem Islam wie Mohammed als ein großer, ewige und unveränderliche Wahrheit verkündender Prophet - zu seinem Volk Israel (Sure 5, Vers 21): „O mein Volk, betretet das Heilige Land, das Allah für euch bestimmt hat, und kehret ihm nicht den Rücken …“ (Übersetzung von Abu-r-Rida’ Muhammad ibn Ahmad Ibn Rassoul). Diese Muslime wissen ferner nicht, was von mangelhafter Koran- und Geschichtskenntnis zeugt, dass Mohammed nie in Jerusalem war! Denn seine nächtliche, nicht körperliche, sondern visionäre Reise „zu der fernen Moschee“ (Sure 17, Vers 1) mit anschließendem Aufstieg zum Paradies führte nicht zur Al-Aksa-Moschee auf dem heutigen Jerusalemer Tempelberg, und zwar schlicht und einfach deshalb, weil es die Al-Aksa-Moschee zum Zeitpunkt der Vision Mohammeds (vor seinem Auszug im Jahr 622 nach Medina!) noch nicht gab. Mit der „fernen Moschee“ ist eine andere Moschee irgendwo in Arabien gemeint. 

Wolfgang Illauer Neusäß-Westheim

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