Morgenland und Abendland

Georg Anastasiadis: „Europa macht mobil“; Kommentar 12. Januar

Ich habe mir die TV-Interviews der Imame angeschaut und stimme beiden nicht zu. Herr Aiman Mazyek ist nicht der Meinung, dass es in den Moscheen Mitglieder gibt, die sich radikalisieren. Höchstens in ganz wenigen. Wenn es dem so sei, dann muss das der Verfassungsschutz klären. Ich frage mich, wie will der Verfassungsschutz in die Moscheen gehen? Außerdem meint er, liegt es auch an unserer Gesellschaft, die solche Leute ausgrenzt. Also wieder an uns. Vielleicht sollten aber auch die muslimische Gemeinde, die ja bei uns willkommen ist, ihren Beitrag zu Erfassung der auffälligen Mitglieder beitragen. Im anderen Beitrag der „Münchner Runde“ sagte der Iman von Penzberg, Herr Idriz, dass er es als Beleidigung empfinde, wenn man bei den Pariser Terroristen und bei IS von Islamisten spricht. Herr Idriz will lieber von religiösen Fanatikern sprechen. Die gibt es auch in anderen Religionen, aber die töten (im Namen Allahs) nicht andere Menschen. Heute hat die Türkei den Abdruck und den Internet-Blog von Charlie Hebdo verboten. Da sieht man wieder, was Politiker für Heuchler sind. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu stand in Paris mit den anderen Politikern in der ersten Reihe. Leider war er nicht der einzige Heuchler, der sagte: Wir sind alle Charlie.

Heinz Steinmann München

Sie haben sicher Recht , Herr Anastasiadis, auch mit wiederholter Beteuerung unserer Regierenden, der Islam habe mit den Gräueltaten der Glaubensbrüder nichts zu tun, wird das Misstrauen der Bürger nicht beseitigt. Aber zu begründen ist das Misstrauen, dem Islam gegenüber, nicht nur mit dem abscheulichen Verbrechen im Namen Allahs. Uns Bürger beunruhigt auch die Ungewissheit, wie sich das Zusammenleben mit muslimisch geprägten Menschen im Abendland entwickeln wird. Trotz notwendiger Achtung vor allen friedliebenden Muslimen, ist eine ehrliche und anständige Offenlegung möglicher gesellschaftlicher Verwerfungen, schon unseren Nachkommen zu liebe, verdammt notwendig. Allein 3 Beispiele zeigen schon, wie problembeladen die Einbürgerung der Menschen aus dem Morgenland in Europa ist, vor allem, wenn deren Bevölkerungsanteil nicht begrenzt wird. - Die muslimische Glaubensgemeinschaft hat keine Führungsspitze, wie der Papst in der katholischen Kirche. Die verfeindeten Islam-Gruppierungen werden natürlich auch im Abendland ihren gewalttätigen Streit austragen. - Laut unserem Grundgesetz sind Sohn und Tochter im Erbfall gleichberechtigt, aber nicht so im Koran. 4. Die Frauen (An-Nisá) Vers 7 und 11 7. Den Männern gebührt ein Anteil von dem, was Eltern und nahe Anverwandte hinterlassen; und den Frauen gebührt ein Anteil von dem, was Eltern und nahe Anverwandte hinterlassen, ob es wenig sei oder viel – ein bestimmter Anteil. 11. Allah verordnet euch in Bezug auf eure Kinder: ein Knabe hat so viel als Anteil wie zwei Mädchen - Auf Andersartigkeit reagieren wir Menschen naturgemäß vorsichtig, gelinde gesagt, Die Folge ist Ausgrenzung der muslimischen Mitbürger im privatem und im beruflichen Leben. Unzufriedenheit, Hass und die Bildung einer Parallelgesellschaft sind logische Auswirkungen. Diese Situation werden dann religiöse Führer sicher für Ihre Ziele nützen. Auswüchse der globalen Marktwirtschaft verursachen eine weitere Unsicherheits-Welle. Auch dies wird den Rattenfängern reiche Früchte bringen, wenn die Repräsentative auch hier falsch bzw. nicht reagiert.

Erich Schlick Unterschleißheim

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