Misstrauen abbauen

Georg Anastasiadis: Wofür sie uns hassen; Kommentar 14. Juni

Anschläge durch Islamanhänger in Orlando, Paris – islamisches Gedankengut/Islamgläubigkeit spielt bei Anschlägen – auch in Orlando (USA) – fast immer mit. Es entsteht weltweit Misstrauen gegenüber dem Islam. Die Islamverbände und führenden islamischen Geistlichen könnten durch gemeinsame ganzseitige Zeitungsanzeigen in den bedeutenden Zeitungen dem Misstrauen begegnen, in dem sie beispielsweise folgende Erklärung abgeben: 1.) Religion ist Glaube und nicht Wissen, daher gibt es keine höherwertige Religion. Auch Atheismus ist Glaube. 2.) Jeder kann ungehindert seinen Glauben wechseln. 3.) Damit unterschiedliche Religionen friedlich nebeneinander leben können, werden die Gesetze des Landes anerkannt. Die Scharia ist nicht das Recht eines Landes. 4.) Die international vereinbarten Menschenrechte werden vollumfänglich anerkannt, zum Beispiel Gleichheit von Mann und Frau, Glaubensfreiheit, Meinungsfreiheit. 5.) Die Islamgläubigen sollten sich den Traditionen und Gebräuchen des aufnehmenden Landes anpassen, soweit sie nicht gegen den Koran verstoßen. 6.) Es ist die Aufgabe des Staates gegen Menschen vorzugehen, die diese Grundsätze nicht beachten. 7.) Der Islam will wie das Christentum keine Gewalt, sondern friedliches Zusammenleben. Gewalt ist Verbrechen, sie hat mit dem Islam nichts zu tun. 

Dieter Lewig Holzkirchen

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