Gut kommentiert

Georg Anastasiadis: Die Obergrenze lässt grüßen; Kommentar, Marcus Mäckler: „Seehofer gefährdet Koalitionsfrieden“; Politik 5. April 730 Salafisten in Bayern; Bayern 5. April

Im Bericht „Seehofer gefährdet den Koalitionsfrieden“ kann man wieder die teils unsäglichen weichgespülten Reaktionen vieler Politiker (leider auch aus den Reihen der CDU) auf die Pläne von Innenminister Seehofer zum derzeit ausgesetzten Familiennachzug nachlesen. Dabei ist es genau das, was sich viele Bürger wünschen: Klare und restriktive Vorgaben, die zeigen, dass Deutschland das Recht auf Asyl nicht abschaffen möchte, aber doch wieder konsequent bestimmen will, wer ins Land kommen darf und wer nicht. Aber was will ich noch weiter schreiben? Man muss nur den neben diesem Bericht stehenden Kommentar von Herrn Anastasiadis lesen und konstatiert: Besser kann man die übliche Gutmenschen-Kritik an Seehofers Aussage „der Islam gehört nicht zu Deutschland“ bzw. seinen Gesetzentwurf zum Familiennachzug nicht kommentieren. 

Gerhard Braß Poing

Joachim Herrmann warnt vor einer Ausbreitung der islamistischen Szene. Was will er mit dem Wort „Warnung“ sagen, wie sollen wir uns schützen, da kommt von ihm nichts. Man muss sich mit seinen Phrasen herumschlagen. Er scheint auch in seiner Wahlheimat, nicht der Renner zu sein, nach der Wahl am 26. September hatte er sein Direkt-Mandat verloren. Herr Hermann nennt die Zahl von 730 Salafisten in Bayern, in welchen Moscheen und Bethäuser treffen sie sich zum Freitagsgebet. Wie ist die Ausrichtung der Gebetshäuser und Moscheen, wo leben und beten Schiiten, wo Sunniten, wo andere muslimische Gläubige? Einfache Fragen, für Politiker darauf eine Antwort zu finden schwer. In einer Recherche über den Islam, hoffte ich eine Antwort zu erhalten aus dem Bundesinnenministerium. Leider ein Irrtum. Mir wurde mitgeteilt, es gibt keine aktuellen Zahlen. Es gibt eine Studie „Muslimisches Leben in Deutschland“ aus dem Jahr 2016. Wenn die Zahlen bekannt sind, könnte man nach oder vor dem Freitagsgebet die Moscheen und Bethäuser kontrollieren. Vor einem Jahr hat der Innenminister von Niedersachsen am 14. März 2017 von den Salafisten betriebene Moschee in Hildesheim durchsucht und geschlossen. Gewaltbereite Islamisten von denen Terrorgefahr für unser Land ausgeht, müssen abgeschoben werden, oder in den geschlossenen Strafvollzug, Begründung, Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung. Doch die 5500 Salafisten, erkennt man nicht. Der Islam ist eine Weltreligion, etwa so groß wie das Christentum, gehört natürlich zu Deutschland, genauso wie die anderen Religionen auch. Für mich gehört der Regen zu Deutschland, als Südländer mag ich ihn nicht. Aber es gibt nicht das falsche Wetter, sondern nur die falsche Kleidung wie bei den Politikern. 

Rudolf Frank Gmund am Tegernsee

Vor einigen Jahren unternahm ich eine Studienreise in den Iran. Im Hotel in Teheran lag ein Koran auf Englisch aus, ähnlich wie die Bibel in deutschen Hotels. Das Vorwort schrieb ein finster bückender bärtiger Imam und es hieß u.a. wörtlich darin: „Jeder Mensch der irgendwo auf der Welt geboren wird, ist bei seiner Geburt Moslem. Wenn aber seine Eltern ihn nicht zum Moslem erziehen, werden sie bis in alle Ewigkeit in der Hölle braten...“ Ich hatte kurz vorher beide Eltern verloren und war von dieser Ankündigung nicht eben angetan, kaufte mir später einen Koran auf Deutsch und las ihn tatsächlich von Anfang bis Ende. Ich war entsetzt! Etwa die Hälfte aller Suren enthielt die Ankündigung schlimmster Strafen für die Ungläubigen, in der Regel Höllenfeuer bis in die Ewigkeit. So 22. Sure, 10: :“ Für die Ungläubigen sind Kleider aus Feuer bereitet, und siedendes Wasser soll über ihre Häupter gegossen werden, wodurch sich ihre Eingeweide und ihre Haut auflösen. Geschlagen sollen sie werden mit eisernen Keulen... „usw. Dies ist keine Ausnahme, sondern nur eine besonders drastische Ausmalung der Regelankündigungen! Und ich fürchte, dass Freitags in vielen Moscheen diese Texte verkündet werden. Der Islam ist ziemlich genau 600 Jahre jünger als das Christentum, befindet sich also in seiner Denkweise etwa im Jahre 1400 und damals wurden ja auch vom Christentum Scheiterhaufen in reichlichem Masse für die geringste „Ketzerei“ bereitgestellt. Und was die ständige Weichspülerei des Islam in den entsprechenden Verlautbarungen anbelangt: Im Jahre 2004 ließ der oberste Glaubenswächter des Iran, Ayatollah Chamenei, die Katze aus dem Sack: „Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel für die Sache Allahs...“ Und das gehört alles zu Deutschland! 

Klaus Haack München

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Stimmen zur CSU
Zur Kritik an der CSU; Leserforum 20. JuliSascha Karowski und Ulrike Frick: CSU im Clinch mit Münchens Theatern; München 19. JuliClaudia Möllers: Testlauf für neue …
Stimmen zur CSU
Trennung Staat–Kirche
Christian Deutschländer: CSU sucht Strategie gegen AfD; Politik 18. Juli
Trennung Staat–Kirche
Freie Wechsler
CSU im Keller: „Streit nützt nie“; Politik 19. Juli
Freie Wechsler
Gegen Trump und Putin
Georg Anastasiadis: Freund und Feind; Kommentar, Deutschlands Verhältnis zu den USA; Leserforum 17. Juli, Merkel zwischen Trump und Putin; Leserforum 14./15. Juli
Gegen Trump und Putin

Kommentare