Islam hat eine Reform nötig

Georg Anastasiadis: „Raus aus der Schmollecke!“; Kommentar 9. Dezember

Man bemüht sich von Seiten der Regierung, die Angst vor dem Islam klein zu halten. Herr Anastasiadis hat Recht, wenn er den Finger in die Wunde legt: Von den hier beheimateten Muslimen ist keiner an die Front getreten, wenn es um die derzeitige Flüchtlingswelle geht. Man hält sich geflissentlich zurück. Man hat bisher noch nie etwas gehört, dass ein Iman in der Moschee gegen die IS gewettert hätte, den Jugendlichen klar gemacht, dass ihr Allah keinesfalls Mördern und Banditen den Weg in das Paradies gewähren würde. Jetzt will man Ernst machen mit dem Bau der großkotzigen Moschee in München. Diese gehört nicht – wie geplant – in die Stadt, auch wenn sich der Altbürgermeister Ude in dieser Sache andient.

Erich Schütt Mittenwald

Ihr Kommentar war überfällig. Er wird jedoch verwehen wie Schall und Rauch, zumal sich eine Mehrheit hierzulande als Vorposten des Islam fühlt und handelt. Er ist aber zugleich eine schallende Ohrfeige an die Regierenden in Europa und Übersee, die längst ihrem Regierungsauftrag nicht mehr nachkommen, günstigstenfalls mit hilflosem Reagieren hinterherhinken. Wenn selbst inzwischen Geheimdienste anmahnen, dass sich längst anbahnende Entwicklungen völlig ignoriert werden, braucht man sich wahrlich nicht darüber zu wundern, wenn AfD, Front National und Co. Zulauf verzeichnen können. Ein einiges Europa sieht anders aus – da täuscht ein neuer Waffengang allein auch nicht darüber hinweg.

Max Wagner Lenggries

Muslime leiden unter einer zunehmenden Abwehrhaltung gegenüber dem Islam – und ihre Wortführer sind daran nicht ganz unschuldig. Dieser Ausführung von Georg Anastasiadis stimme ich voll zu! Es ist in der Tat zu wenig, wenn man mit salbungsvollen Worten äußert, dass Selbstmordanschläge und Terror jeder Art sowie Frauenunterdrückung, Steinigungen und Ehrenmorde nichts mit dem Islam zu tun haben. Die Verbände der Muslime müssen aktiv werden! Dem Koran würde eine gewisse Reinigung von großem Vorteil sein. Die allermeisten der über 6300 Verse, die in 114 Suren (Abschnitte) gegliedert sind, predigen den Menschen, Gutes zu tun, barmherzig zu sein und alles Böse und Widerwärtige zu unterlassen. Aber es sind auch etliche Verse im Koran enthalten, aus denen die irregeleiteten sogenannten Gotteskrieger das Recht und sogar die Pflicht ableiten, Ungläubige zu töten. Und als ungläubig werden alle Nichtmuslime betrachtet. Islamistische Selbstmordattentäter glauben, wenn sie andere, nach ihrer Ansicht ungläubige Menschen, mit in den Tod reißen, sie würden dafür sofort von Allah belohnt und ins Paradies gelangen. Diese falsche Vorstellung sollten die Repräsentanten des Islam immer wieder in ihren Moscheen und in der Öffentlichkeit anprangern! Aus dem Koran ist vielmehr an einigen Stellen deutlich zu entnehmen, dass jeder mit Höllenstrafen zu rechnen hat, der einen anderen tötet. 20 bis 30 % der Koranverse hatten zwar bei ihrer Aufzeichnung im siebten Jahrhundert eine gewisse Berechtigung, sind aber als mittelalterlicher Islam zu verstehen und heute nicht mehr vertretbar. Hier das heilige Buch der Muslime zu reformieren, wäre ein Segen für alle.

Theodor Dohmen Schwaigen-Grafenaschau

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