Ohne Merkel

Georg Anastasiadis: Jamaika in Not; Kommentar 17. Oktober

Um ein Wahldesaster bei der Landtagswahl 2018 zu verhindern wäre die CSU gut beraten, bei den Sondierungen bzw. Verhandlungen eine Jamaikakoalition zu verhindern. Das alle anderen Politikfelder überlagernde Thema ist nun mal die Flüchtlingskrise mit allen ihren Facetten. Und die CSU soll sich nichts vormachen, die Frau Merkel, noch dazu mit den Grünen im Gepäck, wird niemals auf die Linie der CSU in der Flüchtlingsproblematik einschwenken. Aber genau das erwartet die Mehrzahl der Wähler in Bayern, ansonsten ist die absolute Mehrheit für die CSU weg. Außerdem bietet sich bei einem Scheitern der Jamaika Verhandlungen für die CSU die Chance, die ungeliebte Kanzlerin loszuwerden, hat doch Oppermann angedeutet, ohne die Frau Merkel könne man über eine Fortsetzung der Groko durchaus reden.

Michael Sasnink  Neubiberg

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