Meistens meinen es die Konvertiten ernst

Georg Anastasiadis: Grünes Absurdistan; Kommentar 7. Juni, Maximilian Heim: „Christ wird man nicht im Galopp“; Politik 8. Juni

Wann wachen viele Politiker, Richter, Kirchen und andere Verantwortlichen endlich auf? Und jeder darf ein Messer in der Tasche haben? Kommt ein überfälliger guter Vorschlag: zum Beispiel ohne Pass keine Einreise, sind die anderen Parteien dagegen, der Vorschlag kommt ja nicht von ihnen. Ist das im Sinne unserer Sicherheit in Deutschland? Es muss doch inzwischen bekannt sein, wie getrickst wird: Pass verloren – ich bin jetzt Katholik – ich habe in meiner Heimat Straftaten begangen, dann gehört er erst recht abgeschoben. Dann müssen unsere Behörden auf unsere Kosten ermitteln. Wo gibt es denn so was? Die Helfer, die die Asylanten beraten, zum Beispiel in den Hungerstreik zu treten, zu konvertieren – ein Nachfluchtgrund für Bleiberecht, sollten auch zur Verantwortung gezogen werden. Der Kommentar „grünes Absurdistan“ beschreibt das besonders treffend. Die Asylgesetze müssen dringend reformiert werde. 

Karin Hörnig Kirchheim 

Die Ernsthaftigkeit einer Entscheidung, Christ zu werden, ist sehr wohl nachzuvollziehen. Und in evangelischen Freikirchen ist es auch nicht leichter. Gewiss, die Aufnahmepraxis in eine Gemeinde ist anders als in den anderen Konfessionen. Und nicht der Faktor Zeit steht im Vordergrund. Abgesehen davon, dass Gemeinden einen tiefgründigen längeren Taufkurs anbieten, zeigt der Heilige Geist dem Pastor und der Gemeinde sehr deutlich, was den Taufbewerber im Inneren bewegt. Dabei können natürlich Fehleinschätzungen passieren. Jedoch die Erfahrung zeigt es, dass Menschen es meistens ernst meinen. Und der zum Glauben gekommene kann den Glauben verbal in einem persönlichen Bekenntnis bezeugen. Er ist für ihn keine Privatsache mehr. Dass staatliche Stellen in dem Problem überfordert sind, ist einleuchtend. Ein Christ muss ein persönliches Verhältnis zu Gott in Christus haben, sonst helfen auch Taufe und Kirchenzugehörigkeit nicht Wer hat das schon? Das ist jedoch mit Recht die ständige Anfrage der Freikirchen an die anderen großen christlichen Konfessionen, die beantwortet werden sollte.

 Helmut Kissel Pastor i. R., Bad Tölz

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