Keine Kreuz an der Kette?

Claudia Möllers: Ein Berliner Un-Recht; Kommentar, Lehrerin darf keine Kreuz-Kette tragen; Weltspiegel 13./14. April

Es hat sich vieles bei uns geändert, seit dem wir alle Religionen in Deutschland aufnehmen. Der Respekt des Glaubens geht uns mehr und mehr verloren. Jede Art von Religion versucht, sich bei uns durchzusetzen (Teil gelingt es auch). Unsere Richter und Politiker haben kein Format und keine Größe mehr. Ein Kopftuch ist noch lange keine Burka. Aber lasst doch bitte auch en Katholiken ihr Kreuz! 

Edeltraud Echter Böbing

Man kann‘s fast nicht glauben, was in der Zeitung zu lesen war: Einer evangelischen Lehrerin ist in Berlin das Tragen einer Kette mit Kreuz untersagt worden. Da wird es aber gewaltig übertrieben mit der Toleranz gegenüber fremden Kulturen. Es würde uns Christen ein wenig mehr Selbstbewusstsein gut zu Gesicht stehen, wir befinden uns Gott sei Dank immer noch im eigenen Land, und wie man weiss, ist multikulti gründlich gescheitert. 

Anke Münzhuber Oberschleißheim

Welch ein Armutszeugnis für unsere Christenheit! Jesus Christus hat für alle Menschen dieser Erde, egal welchen Glaubens, auch für die ärgsten Sünder, Seinen Erdenweg mit Seinem bitteren Tod am Kreuz deren Urschuld gesühnt und so den Weg zurück in die ewige Seligkeit ermöglicht. Daher ist jeder einzelne von uns diesem unserem Erlöser für dessen göttliche Tat der Nächstenliebe Dank und Liebe schuldig! Und dann so etwas, wie traurig! 

Frank Hausmaninger Petershausen

Geht es noch? Jetzt wird in Berlin durch Gericht Gott in die Ecke gestellt und das bei uns im christlichen Abendland. Warum darf eine Lehrerin kein Kreuz tragen? Die Richter wissen offenbar nicht, dass wir hier in Deutschland das höchste Gut haben, nämlich Religionsfreiheit. Das gilt sowohl für Christen als auch für Muslime. Also tragt Kreuz-Ketten und Kopftücher! Ulrike Strobel München Diese linken Berliner Sozialisten in SPD, Grünen und Linken sind zu dumm, um einen Flughafen zu bauen, aber einer christlichen Lehrerin das Kreuz-Kettchen zu verbieten, das schaffen sie. Neben ihrem Neutralitätsgesetz sollten sie umgehend ein Alleinversorgungsgesetz beschließen, um nicht mehr auf Millionenzuwendungen aus dem christlichen Bayern angewiesen zu sein. Doch dazu sind diese Dauersubventionsempfänger zu feige. Gott mit Dir Du Land der Bayern! 

Hans Sandner Ampfing

Leider gibt es aber auch deutsche Eltern, die ihre Kinder vom Kreuz in der Klasse vergewaltigt sehen und zum Gericht laufen. Die Politik sieht sich gefragt: In Folge sehen sich Politiker in einem irrwitzigen Liberalismus zur Neutralität gezwungen, Gesetze zu erlassen, die religiöse Symbole in der Öffentlichkeit, ins Abseits stellen. Das Tragen eines Kreuzes gehört aber doch wohl zur Religionsfreiheit. Das Tragen eines Halbmondes an einer Kette gehört natürlich auch dazu. Die Verschleierung eines Gesichts in unserem Land aber nicht. Politiker sollten sich zu ihrer Religion bekennen, oder nicht. Aber Politiker und Parteien, die Gesetze aus Gründen der Neutralität zum Nachteil des Christentums erlassen, gehören nicht gewählt. Das abendländische Christentum wird mit solchen Gesetzen verleugnet. Die Freiheit endet dort, wo sie zur Unfreiheit anderer wird. Das Christentum führt nicht zur Unfreiheit, da es andere Religionen zulässt. Gott ist in jeder Religion der Gleiche, er hat nur einen anderen Namen. An gläubigen Anhängern des Islam können sich viele Menschen bei uns ein Beispiel nehmen. Sie nehmen ihren Glauben und ihr Gebet sehr ernst - und sie würden den Christen auch ihr Kreuz nicht verbieten. In meiner kleinen Volksschule, die ich von 1946 bis 1953 besuchte, hing ein Kreuz an der Wand, und es wurde am Anfang der ersten Stunde mit dem Lehrer gebetet. Wer nicht beten wollte, musste nur still sein.

 Horst Tippelt München

Nun ist es tatsächlich schon so weit, dass wir mit vorauseilendem Toleranzgehabe unsere Kultur über Bord werfen. Ich finde es empörend, dass in Berlin einer Lehrerin kürzlich untersagt wurde, im Unterricht eine Kette mit einem Kreuz zu tragen. Für mich ist diese Kette auch ein Schmuckstück. Haben wir denn gar keinen Respekt und Anstand vor unserer eigenen Geschichte! Wer stoppt diese Politik(er)? Hoffentlich nicht die AfD oder die NPD. Nach der Durchforstung unserer Kinderbuchliteratur wegen „Neger“-Begriffen, Kinderliedern wie „Fuchs du hast die Gans...“ jetzt dieser Schwachsinn! Ich hoffe sehr, dass es eine demokratische Partei auf ihre Fahnen schreibt: Wir haben eine christlich geprägte und weitreichend zurückliegende Umgangskultur. Immer dieser Rückgriff auf unser 70 Jahre altes Grundgesetz. Es wurde damals unter ganz anderen Umständen geschrieben. Aber die Welt hat sich weiter gedreht. Man darf es natürlich nicht jeder Modeerscheinung anpassen, aber doch hinsichtlich einer anderen Zeit überprüfen und ggf. auch notwendigerweise verändern. 

Manfred Husmann Geretsried 

Claudia Möllers spricht mir aus dem Herzen. In der Tat: Unsere christlich-abendländische Kultur bröckelt. Ein kleines Kreuz am Hals einer Lehrerin gilt bereits als Ärgernis, wenn es in der Schule getragen wird. Zum Abbröckeln der seit vielen Jahrhunderten christlich geprägten Kultur in Deutschland und Europa trägt leider Gottes auch das Verhalten vieler christlicher Theologen und Kirchenführer ganz erheblich bei. Aus panischer Angst, ja nicht als islamophob zu gelten (oder ist es pure Ignoranz, naive Weltfremdheit?), verfallen sie ins entgegengesetzte Extrem, geben sich im höchsten Grad islamophil, sehen im Islam eine ohne Einschränkungen gleichwertige abrahamitische Bruderreligion, entdecken zwischen Bibel und Koran keinerlei signifikante Unterschiede (der Koran sei wie die Bibel im wesentlichen ein Buch der Liebe und Barmherzigkeit, und schlimme Gewaltpassagen gebe es in der Bibel genau wie im Koran), fordern und unterstützen den Bau von Moscheen. Keine Frage: Eine Konfrontation zwischen Christen und Muslimen muss vermieden werden. Das darf aber doch nicht dazu führen, dass die christlichen Kirchenleute in Deutschland es nicht mehr wagen, im Dialog mit dem Islam eine unbestreitbare Wahrheit in höflicher Form auszusprechen: Zwischen Bibel und Koran, zwischen Jesus und Mohammed bestehen nun einmal gewisse Unterschiede, die Christentum und Demokratie, Christentum und Menschenrechte in weitaus höherem Grad miteinander vereinbar erscheinen lassen als Islam und Demokratie, Islam und Menschenrechte. Wolfgang 

Illauer Neusäß-Westheim

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