Berliner Kruzifix-Posse

Felix Müller: „Kruzifix-Debatte in Berlin“; Politik 28. Dezember

Warum umschreibt er diese Person so fürsorglich vorsichtig? Der Spruchreißer war ein gewisser Florian Pronold, heute Landesvorsitzender der Bayerischen SPD, der sich -- es war dem Kontext nach eine bewusste und im Übrigen äußerst geschmacklose Provokation aller Christen in diesem Lande und beileibe kein unüberlegter Sponti-Spruch -- diese intolerante Unverschämtheit leistete. Und so jung, wie es das Wort „Nachwuchs...“ suggeriert, war Pronold damals auch nicht mehr, dass man ihm unterstellen könnte, er habe nicht begriffen, was er da von sich gibt. Es ist vielmehr Ausfluss seiner tief sitzenden Negativ- Einstellung gegenüber der christlichen Kultur. Solange er die im privaten Bereich pflegt, sei ihm das unbenommen. In die Öffentlichkeit gehören solche Verunglimpfungen aber nicht. Entschuldigt für diesen Fehltritt hat er sich übrigens bis heute nicht. Ein wahrlich hoffnungsvoller Politiker-Nachwuchs, der das noch nicht begriffen hat, der seine (selektive) Religionstoleranz fürsorglich an islamischer Kopftuchfrage und anderen auswärtigen Religionssymbolen abarbeitet, aber zugleich die heimischen Symbole in den Schmutz zieht. Die SPD kann stolz auf ihn sein!

Hellmuth Leonhard München

Besucherinnen aus Hessen beschwerten sich, weil im Verbraucherministerium von Frau Ilse Aigner ein Kreuz hängt. Ich habe in diesem Zusammenhang ein paar Fragen an diese zwei Besucherinnen und an diejenigen, die ebenso denken: Deutschland ist seit Jahrhunderten christlich geprägt. Vor allem die Klöster haben Kultur und Wissen ins Land gebracht. Sollte man unsere christliche Kultur verleugnen? Wenn durch die christliche Kultur Gutes in unserem Land geschehen ist, darf man plötzlich nicht mehr dazu stehen? Darf man sich mittels eines Kreuzes, dem Symbol des christlichen Glaubens und Zeichen der Liebe Gottes zu allen Menschen und dem Zeichen der Erlösung nicht dazu bekennen? Mit welchem Recht wollen diese Personen dies verbieten? Das Christentum hat eine frohe Botschaft zu verkünden, keine Drohbotschaft, erst recht keine Gewalt! Wenn nur der Stifter des christlichen Glaubens, Jesus Christus, allein Frieden und Nächstenliebe gepredigt und gelebt hat, mit welchem Recht wollen diese Personen verbieten, sich zu dieser friedfertigen Religion zu bekennen? 4. Warum stören sich diese Personen nicht an Moscheen, die in unserem Land erlaubt sind, aber christliche Kirchen in deren Ländern so gut wie nicht? Wie viel Gewalt von islamischen Kräften ausgeht, ist hinreichend bekannt. Wir leben in einer Demokratie- Gott sei Dank. Wenn Kritiken noch so haltlos sind, sie werden akzeptiert. Ich erwarte, dass in unserer Demokratie auch der christliche Glaube akzeptiert wird. Es ist ohnehin nur eine Minderheit, die sich hier aufregt. Wird hier etwa erwartet, dass die Christen vor einer Minderheit, die nur fadenscheinige Argumente bringt, in die Knie geht? Ich kann Frau Ise Aigner nur zu ihrem Mut zum Bekenntnis zum christlichen Glauben gratulieren und unterstützen! Wenn in Politik und Wirtschaft das Christentum gelebt würde, hätten wir viele Probleme nicht.

 Hans Horst Diakon, Bad Reichenhall

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