Heilsbringer der SPD

Georg Anastasiadis: Wahlkampf auf Merkel-Art; Kommentar 8./9. April

Der Heilsbringer der SPD, Martin Schulz, auch Messias genannt, setzt seinen Schlingerkurs fort. Es begann mit einem sintflutartigen Mitgliederzuwachs. Inzwischen zum Rinnsälchen verkümmert. Es folgte die 100 %-Wahl zum Kanzlerkandidaten. Den ersten Dämpfer gab’s bei der Saarlandwahl. Fast 20 % Stimmenverlust. Sein Schlagwort Gerechtigkeit blieb offenbar wirkungslos. Zu dürftig für ein Regierungsprogramm. Als Ergänzung bzw. Lückenbüßer holte er die Ehe für alle mit Adoptionsrecht aus der Mottenkiste hervor. Erneut Ablehnung durch die Unionsparteien. Erfreulicherweise. Die gleichgeschlechtliche Partnerschaft ist ja längst gesetzlich geregelt. Und das sollte auch ausreichen. Was soll aus einem Kind werden, das mit zwei Männern aufwächst. Es wird doch zwangsläufig durch deren Lebensweise geprägt. Und dient das dem viel gepriesenen Wohl des Kindes? Deutschland ist ein christliches Land und wird sich an den christlichen Werten orientieren: Vater – Mutter – Kind. Der jüngste Versuch von Martin Schulz, seinen Machtplänen wieder etwas näher zu rücken, ist der Kniefall vor der FDP. Glaubt er tatsächlich, dass sich die FDP an der SPD orientieren wird, wie er vor einiger Zeit von Parteien, die mit ihm regieren wollen, gefordert hat?. Ohne klare Linie und ein ordentliches Regierungsprogramm wird es wohl nichts werden mit dem Platz an der Sonne. Allerdings sollte sich Frau Merkel auch nicht in Sicherheit wiegen und tatenlos abwarten was geschieht, auch wenn sie in der Volksgunst wieder weit vorne liegt. Es gibt viele Baustellen. Dass die endlich in Angriff genommen werden, muss dem Volk im nächsten Regierungsprogramm glaubwürdig vermittelt werden. Von beiden Seiten.

 Karl-Heinrich Kuhlmann I Fürstenfeldbruck

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