Nicht jammern, handeln!

Ärger über Politik

Ich habe den Eindruck, es wird zur Zeit viel gejammert, sicher zu Recht, jedoch ohne konstruktive Ansätze. Rentenproblematik, Asylpolitik, Mieten, Finanzpolitik und Energiepolitik. Auch ich bin von der aktuellen Politik keineswegs begeistert, jedoch ändern kann man nur auf demokratischem Wege – abwählen/neu wählen. Ich bin ebenfalls der Überzeugung, dass jemand, der eine Drei-Zimmer-Penthouse-Wohnung in München für über drei Millionen Euro erwirbt, sich gegenüber seinen Mitmenschen fragwürdig verhält. Wer soviel Geld dafür investieren kann, hat dieses Geld unter wessen Mithilfe/Beihilfe/zu wessen Lasten erworben, das ist doch die Frage? Wir leben in einem durch Geldwerte und Zeitwerte bestimmbaren Luxus? Wir gehen verschwenderisch mit Ressourcen um? Doch alles ist begrenzt. Als Handlungssklaven der Finanzmacht? Als Konsumsklaven für ....? Als Bildungssklaven/Lebenssklaven einer (gewählten) Politik, die sich zu oft als Ausführungsorgan missbrauchen lässt? Wir machen uns wenig Gedanken um andere, Zukunft, Ressourcen und Werte? Nicht nur anklagen – auch ein Reißnagel kann einen Hintern bewegen – also?
Siegfried Wüst
Mauern

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EU muss die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei beenden
Alexander Weber: Wann, wenn nicht jetzt?; Kommentar 21. April
EU muss die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei beenden
Makabre Ironie
Georg Anastasiadis: Ein Scherbenhaufen; Kommentar 19. April
Makabre Ironie
Reaktionen auf das Türkei-Referendum
Georg Anastasiadis: Ein Scherbenhaufen; Kommentar 19. April, Deutsch-Türken klar für Erdogan; Titelseite, Mike Schier: Türkisches Drama; Can Merey: Erdogans Sieg spaltet …
Reaktionen auf das Türkei-Referendum
Europäisch organisiert
Helfer geraten in Seenot; Politik 18. April
Europäisch organisiert

Kommentare