Benimmkurs nötig

„Oettinger: Würde mich erschießen“; Politik 17. Februar

Sind das die Argumente, mit denen man sich mit der Alternative für Deutschland (AfD) auseinandersetzen wollte? Ich denke, Herr Oettinger sollte zusammen mit den Flüchtlingen einen Benimmkurs absolvieren. Was den umstrittenen Schießbefehl anbetrifft, der ja bereits zurückgenommen wurde, warten wir mal ab. Zumal die spanischen Grenzer schon vor Jahren schwimmenden Flüchtlingen vor ihren Köpfen ins Wasser geschossen haben, um sie zum Umkehren zu zwingen, diese sind halt dann ertrunken, weil sie es nicht mehr zurückgeschafft haben. Damals schon wäre der richtige Zeitpunkt für Oettinger gewesen.

Georg Niedermeier Haimhausen

Darf man jetzt, kurz nach Aschermittwoch noch auf einen groben Klotz einen groben Keil setzen und unserem EU-Kommissar erwidern, dass aus der Position des Wahlvolkes stark bezweifelt wird, ob er seine Aussage auch wirklich täte und wenn wirklich, ob es nicht ausginge wie bei uns im Ort vor 40 Jahren, als ein junges Mädchen aus Liebeskummer sich mit der Pistole ihren Onkels erschoss. Sie schoss sich zwar in ehrlicher Absicht in die Brust, starb aber zum Glück nicht. Lieber Herr Oettinger, auf die Ergebnisse kommt es an, nicht aufs Wollen. Übrigens stehe ich voll zu den Ansichten ihres CDU-Kollegen, MdB Herrn Wolfgang Bosbach. Bitte verwenden Sie doch Ihre Energien auf die anstehenden EU-Aufgaben und hoffen Sie mit mir, dass „die komische Petry“ als Mutter von vier Kindern (ich habe drei) die Sorgen von uns Bürgern realistischer erkennt und anpackt als manch anderer. Deutschland soll Bestand haben und sich nicht wegen unkontrolliert geöffneter Grenzen zu sehr verändern und verschulden.

Hermine Kaiser Bad Wiessee

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