Leserbriefe

Rassismus-Vorwurf an die Polizei

Georg Anastasiadis:Die SPD-Chefinund der Rassismus;Kommentar 9. Juni

Das Maß ist voll, die Denunzierung unserer Polizei – jetzt reicht es ja wohl langsam, täglich muss sich unsere Polizei um Einbruch, Schlägereien und jetzt auch um die Einhaltung der Corona-Hygiene- Vorgaben kümmern sowie kranken und hilfsbedürftigen Menschen zur Seite stehen.

Dann hat eine SPD nicht’s anderes zu tun, als unserer Polizei Rassismus vorzuwerfen. Man nutzt in destruktiver, primitiver Weise ein Vorgehen in den USA, um auch in Deutschland Unruhe zu stiften. Nun zeigt auch die SPD ihr wahres Gesicht, das uns bei den Grünen schon lange bekannt ist. Schmutzige, deutschfeindliche Sprüche findet man ja im Internet von Mitgliedern beider Parteien genügend. Die Polizei darf wohl nach Meinung einiger Gruppierungen nicht mehr für Recht und Ordnung sorgen. Unsere Polizisten brauchen Sicherheit und das Gefühl, die Politik steht hinter ihnen. Mit Sorge betrachten viele Menschen, wer und wen unser Land, hauptsächlich in Berlin, einmal lenken wird.

Hildegard Nachtweyh

Fischbachau

Sehr geehrte Frau Esken, geben Sie Ihr SPD-Parteibuch ab und laufen Sie zu den Linken über! Dort sind Sie mit Ihren anti-rechtsstaatlichen und linkspopulistischen Äußerungen herzlich willkommen. Es ist nicht nur logisch, sondern geradezu erforderlich, dass eine Partei mit solchen Führungskräften von der politischen Landschaft verschwindet.

Markus Kammermeier

Odelzhausen

Die unsäglichen Äußerungen der Frau Esken wären eigentlich ein Fall für den Verfassungsschutz. Es kann einfach nicht sein, die Schlägertrupps der Antifa als Verteidiger der Demokratie hinzustellen. Leider aber ist unsere BRD über dem leidenschaftlichen Kampf gegen Rechts mittlerweile auf dem linken Auge völlig erblindet. So sind wir auf dem besten Wege, unsere Demokratie selbst zu zerstören.

Alfred Müller

Neufinsing

Nachdem sich Frau Esken mit all ihrem Fachwissen über unsere innere Sicherheit geäußert hat und der Polizei den Vorwurf macht, sie sei von latenten Rassisten unterwandert, kommt ihr doch die Entscheidung des Berliner Senats gerade recht. Was geht in den Köpfen der Berliner Politiker vor? Sie untergraben damit auf ganz üble Weise das Vertrauen der Beamten in ihre Dienstherren. Da braucht es einen nicht zu wundern, dass so manch Beamter die sogenannten No-go-Areas meidet und sich nicht mehr in angemessener Form um Sicherheit und Ordnung kümmert. Für den Berliner Senat geht es in erster Linie um seine rot-rot-grüne Community und dann darum, dass es bei den Familienclans keine Beschwerden über etwaige Ausweiskontrollen gibt. Berlin versinkt zusehends im Chaos, sei es der Flughafen, sei es die innere Sicherheit, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Berlin ist ein Paradebeispiel dafür, wie man es nicht macht, aber solange sie das größte Nehmerland im Länderfinanzausgleich sind, werden sie ja noch geradezu ermutigt, ihre Misswirtschaft fortzuführen.

Josef Reischl

Schwabhausen

Nach 41 Jahren Polizeivollzugsdienst gehe ich demnächst in den Ruhestand. Es wurde dabei mehrmals versucht, mich in der Ausübung meines Dienstes umzubringen. Das gehört eben zu unserem Beruf. Ich leistete in der Großstadt genauso Dienst, wie im ländlichen Bereich oder bei der Kriminalpolizei. Habe für die Vereinten Nationen sowie für das Auswärtige Amt im Ausland mehrmals Dienst geleistet. Ich war an vorderster Front beim G8, G7, Fußballweltmeisterschaft usw. Ich kann Ihnen versichern, weder bei meinen Kollegen mit oder ohne Migrationshintergrund, noch bei meinem polizeilichen Gegenüber spielte die Hautfarbe eine Rolle. Die überwältigende Mehrheit der über 300 000 Polizistinnen und Polizisten würde für jeden schwarzen Schüler beim Amoklauf das Leben opfern; und haben das auch schon manchmal getan. 2015 wurde Deutschland um seine innere Sicherheit und Aufnahmebereitschaft bei der Flüchtlingskrise bewundert. Gerade die Polizeien des Bundes und der Länder haben hier rund um die Uhr den Flüchtlingstreck betreut und versucht, Ordnung in das Chaos zu bringen. Hat sich da latenter Rassismus breitgemacht, als wir den Menschen in der Not halfen?

In all den Jahren habe ich viele schwarze, weiße, gelbe und braun gebrannte (Touristen) Menschen kontrolliert. Immer hatte dies einen Grund und war Teil meiner zugewiesenen Aufgaben.

Glauben Sie denn ernsthaft, dass wir einen organisierten latenten Rassismus in den eigenen Reihen haben? Das kann doch nicht ihr Ernst sein! Die pauschalisierte Aussage von Ihnen ist ein Schlag ins Gesicht aller Dienst leistenden Sicherheitskräfte.

Lothar Riemer

Schutzmann, Freising

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