Leserbrief

Siemens und der Umweltschutz

Georg Anastasiadis: Siemens wählt die Cholera; Kommentar 14. Januar,Neubauer warnt Konzerne; Titelseite 15. JanuarDie Verantwortung von Joe Kaeser; Leserforum 16. Januar

Aufgrund der anhaltenden 0-Zins-Politik der EZB wird Anlegern, speziell Kleinsparern, wegen der besseren Altersvorsorge immer wieder geraten,, in Aktien zu investieren. Unter anderen hat Joe Kaeser,auch zwecks ausreichender Akzeptanz hierfür, eines der Aushängeschilder deutscher AG´s,nämlich die Siemens AG,nach dem Ende der turbulenten Ära Löscher wieder nach oben gebracht.Seine Nähe zur grün angehauchten Ploitik der Kanzlerin hat er dabei gelegentlich durchblicken lassen,was ja auch dem Konzern von Nutzen sein konnte,war er doch damit bei den Auslandsreisen gern im Regierungstroß gesehen und konnte so erfolgreich Wirtschaftskontakte pflegen. Jetzt jedoch hat er durch sein irrlichterndes Verhalten dem zarten Pflänzchen Aktienakzeptanz gehörig geschadet: Zuerst das Einknicken vor FFF mit angekündigter Auftragsrückgabe,dann das die eigenen Mitarbeiter düpierende Angebot an die wirtschaftsunerfahrene Frau Neubauer für einen Aufsichtsratposten,was er später wieder dementiert hat,dann doch wieder die Rücknahme der Auftragsrücknahme,also doch Vertragstreue,gleichzeitig aber die Aussage,er persönlich würde den Auftrag stornieren,wenn Siemens Energy sein eigene Firma wäre.Was gilt jetzt und wie will Kaeser künftig, wenn weitere,bereits von FFF angedrohte Attacken kommen,dann mit einer berechenbaren Linie agieren? Kaeser sollte diese Fragen,insbesondere auch für die Kleinaktionäre,die sich begreiflicherweise einen optimalen Ertrag für ihre schmale Geldanlage wünschen,höchstpersönlich auf der Aktionärsversammlung im Februar beantworten.Gelingt ihm das nicht in glaubwürdiger Weise,wäre es besser, er würde seinen Hut nehmen,um weiteren Schaden vom Konzern und damit der Aktienakzeptanz in der deutschen Bevölkerung abzuwenden.

Dr. Wolfgang Bayrle

Weßling

Die zu dem sehr guten Kommentar von Herrn Anastasiadis veröffentlichten Schreiben sind in der Mehrzahl ausgezeichnet und erklären den Kindern, die nicht arbeiten und daher Zeit haben zur Agitation, wo die Probleme liegen. Wenn aber Herr Robert Einzel schreibt, dass „es eben auch Leute gibt, die nicht nur ihrem eigenen Vorteil etwas tun, sondern auch zum Wohl anderer …“ dann kann das wirklich nicht unwidersprochen stehen bleiben. Diese Agitationen werden von reichen, vornehmlich Jugendlichen vorgenommen, die nicht wissen, wie schwer die tägliche Arbeit so vieler Menschen ist. Ihr Reichtum (z.B. Frau Rackete, Luisa Neubauer, die Schweden-Gretl u.a.) ist der Hintergrund ihrer Demos - und nicht das Wohl anderer Arbeitender. Und sie werden angetrieben von einer großen Lobby, wie sie den Arbeitern hier eben leider gar nicht zur Verfügung steht. Daher hat Herr Hans Winkler auch geschrieben: „Wo bleibt die Stellungnahme des Betriebsrates …“ Es ist höchstes Zeit, an die Menschen zu denken, die diesen jungen Personen den Wohlstand ermöglichen und die Jugend versüßen. Aber nicht nur diese Jungen kennen keine Arbeit, sondern leider auch zu viele der derzeitigen Politiker!

Andrea v. Beaulieu Marconnay

Petershausen

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