Das Ende ist unausweichlich

„,Bestandsgarantie‘ für Steinbrück“; Politik 14. Januar

Das Ende ist unausweichlich. Zusammenfassend aus der Sicht der SPD kann man die gegenwärtige Situation nur noch als tragisch bezeichnen. Als großer Hoffnungsträger der SPD gestartet und nun als „Peer Fettnäpfchen“ spöttisch tituliert, obwohl nichts, aber auch rein gar nichts bei Steinbrücks Äußerungen und Taten falsch, rechtswidrig oder gar verboten war. Es waren lediglich alles Verlautbarungen, die ein Kanzlerkandidat der SPD tunlich zu unterlassen gehabt hätte. In SPD- Zirkeln, hinter vorgehaltener Hand sogar schon als falsche Wahl bezeichnet, ist es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, wann Parteivorsitzender Dietmar Gabriel vor die Öffentlichkeit tritt, um den neuen Kanzlerkandidaten vorzustellen, nachdem Steinbrück aus privaten Gründen zurückgetreten ist. Demoskopieglaube hin oder her, solch schlechte persönlichen Werte kann kein Mensch auf dieser Erde wieder herausreißen. In den Veröffentlichung der Kindheitserlebnisse von Dietmar Gabriel, könnte man schon das erste Warmlaufen des SPD-Vorsitzenden Gabriel vermuten, nachdem Frank Walter Steinmeier wohl nicht in Frage kommt. Aber könnte es nicht auch sein, dass die innerhalb der SPD so hoch geschätzte gegenwärtige Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens, Frau Hannelore Krafft, SPD, ihr gegebenes Wort für NRW bricht und angesichts der kritischen Situation der SPD als Kanzlerkandidatin zur Verfügung steht? Der SPD-Führungszirkel wird mit Sicherheit bereits die verschiedenen Handlungsoptionen diskutieren und es wird vermutlich auch nicht mehr lange dauern, bis das Wahlvolk den oder die neue Kandidatin präsentiert bekommt.

 Rainer Lau Steingaden

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