Kein Prügelknabe

„2050 mehr Plastik als Fische im Meer“; Titelseite, Carina Zimniok: „Müll-Streber in der Pflicht“; Kommentar 21. Januar

Den Kommentar von Frau Zimniok finde ich gut kann ihn fast vollumfänglich zustimmen. Nur die letzten zwei Sätze kann ich so nicht unterschreiben. Wenn auf der einen Seite der Deutsche als Müll-Streber bezeichnet wird, ist es nicht fair, wenn zum Abschluss noch einmal die moralische Keule geschwungen und darauf hingewiesen wird, dass wir sicherlich eine Vielzahl von Plastiktüten verbrauchen und das nur für einen sehr kurzen Zeitraum. Wenn die Plastiktüten ordnungsgemäß nach kurzer Nutzungsdauer in den gelben Sack verschwinden, ist es auf der einen Seite sicherlich eine Ressourcen-Verschwendung, auf der anderen Seite sollten dann man aber davon ausgehen dürfen, dass unsere Recycling-Firmen diese Plastiktüten nicht einfach in die Nordsee oder anderswo verklappen, oder irre ich mich? Ich für meinen Teil sehe mich auf keinen Fall in der Pflicht, jetzt auch noch für den Rest der Welt als Prügelknabe für den Plastikmüll herzuhalten, der leider – Tendenz steigend – in unseren Weltmeeren herumschwimmt.

Bernhard Mühlberg Eching

Da müssen wir erfahren, dass im Jahr 2050 mehr Plastik als Fische im Meer sein werden. Umweltverschmutzung nimmt mit steigender Weltbevölkerung zu. Hier ist Deutschland mit knapp 1,2 % wohl nicht sehr fruchtbar.

Joachim Weiss Freising

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