Hilfe direkt in Afrika

„Demokratie in Ungarn in Gefahr“; Politik 13. April

Es ist anmaßend, wie sich über die Medien über Herrn Orbán und das ungarische Volk geäußert wird. Am 8. April saßen in jedem Wahlzentrum unabhängige Wahlbeobachter. Das Volk hat Viktor Orbán demokratisch gewählt. Und nur deshalb so in großen Mehrheit, weil es in Ungarn keine brauchbare Opposition gibt. Nicht Herr Orbán und seine Politik ist undemokratisch, sondern die Opposition in Ungarn ist zerstritten und ideenlos. Über Orbán und seine Politik kann man diskutieren, und das tun die Ungarn , aber er will keine Islamisierung in Ungarn, wo schon fast eine Million, 10 % der Bevölkerung, Romas leben, die im Sozialnetz hängen. Für sie bleibt wenig Geld übrig in einem Land, das nur halb so viel Bruttosozialprodukt pro Kopf hat wie Deutschland. Er setzt auf christliche Werte. Er bevorzugt die europäische Hilfe direkt in Afrika. Er kritisiert die immer umfangreiche, direkte und indirekte Waffenlieferungen nach Afrika, kritisiert die unehrliche Ausbeutung die afrikanische Bodenschätze durch die Industrieländer. Was das Grundproblem in Afrika ist. Er will die jungen ungarischen Familien mehr unterstützen. Er setzt auf Familiengründung und bevorzugt Familienwachstum anstatt Wirtschaftswachstum, nicht nur im Worten, sondern auch in Taten. Er hat selber fünf Kinder. Bevor man sich kritisch über ein Land äußert, sollte man zuerst zuhause kehren. 

Lajos Gal Farchant, Pécs

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