Die USA haben in Afghanistan nichts zu suchen

Friedemann Diederichs: Trump will in Afghanistan „angreifen“; Politik 23. August

Die USA sind jetzt Opfer ihrer eigenen schwachsinnigen Politik. 1979 sprach Zbigniew Brzezinski am Khyber-Pass in Pakistan einen folgenschweren Satz: Wir wissen von eurem tiefen Glauben an Gott - dass ihr zuversichtlich seid, dass euer Kampf gelingen wird. - Das ist euer Land, und ihr werdet eines Tages dorthin zurückgehen, denn euer Kampf wird sich durchsetzen, und ihr werdet eure Häuser, eure Moscheen wieder haben, denn eure Sache ist richtig, und Gott ist auf eurer Seite.“ Die Mudschaheddin nahmen das wörtlich und warfen die Russen aus dem Land. Die Taliban werden sich gerne an Brzezinskis Worte erinnern und auch die USA aus ihrem Land vertreiben. Mit Recht, denn es ist ihr Land, in dem die USA nichts zu suchen haben. Die USA haben aus den Vietnam- Fehlern nichts gelernt und wer aus seiner Geschichte nichts lernt ist somit verdammt, die Fehler zu wiederholen. Zu bedauern sind wieder einmal die Soldaten, die in einem sinnlosen Krieg verheizt werden. Das stört aber die Polit-Elite überhaupt nicht, denn es sind ja nicht ihre Söhne, die getötet und verletzt werden. Den Soldaten der US-Kriegsmaschinerie kann man nur zurufen: Stellt euch vor, es ist Krieg und keiner geht hin! 

Peter Mühlberger München

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