Lebenselixier Trinkwasser

Dirk Walter: „Verhängnisvoller Beschluss“; Kommentar 25. Januar

Brüssel zeigt das wahre Gesicht, sie greifen in die Schöpfung Gottes ein. Wasser ist des Menschen Lebenselixier. Der verlängerte Arm der Großindustrie unterstützt aus Brüssel den Raubkapitalismus und die großen Finanzkonzerne, ein Milliardengeschäft. Demokratie ade!

Elisabeth Pöllinger Bayrischzell

Mit Verdächtigungen hinsichtlich des Wassers von Konzernen und Spekulanten sollten gerade wir Deutschen vorsichtig sein. Bei dem unheilvollen Glühbirnenverbot stellte sich nach den gleichen Verdächtigungen heraus, dass die EU dies auf Antrag und Vorgaben des seinerzeitigen deutschen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) umsetzte. Dass diese „Errungenschaft“ in den Wahlkampfreden von Herrn Ude oder des derzeitigen SPD-Bundesvorsitzenden nicht auftauchen, durfte wohl klar sein. Warten wir ab, wer dieses Mal dahintersteckt.

Franz Payr Rottach-Egern

Dass die drohende Privatisierung von Wasser eine Katastrophe ist, wurde schon vielfach bekundet und ich schließe mich dem an. Weiterhin möchte ich hinzufügen, dass ich schon längst die Privatisierung von Einrichtungen, die für alle nötig sind, als grundsätzlich falsch ansehe. Die Folge ist vielfach eine schlechtere Versorgung der Landbevölkerung; weiterhin Mehrkosten, die oft indirekt entstehen und dann per Steuer oder Krankenversicherung von der Allgemeinheit getragen werden, während die jeweiligen Konzerne Gewinn einstreichen. Beispiele: Bahn. Natürlich ist es „unrentabel“ kleine Nebenstrecken mit einem (Halb-)stundentakt auszustatten und überhaupt auszubauen. Folge: wesentlich mehr Autoverkehr, entsprechender Schadstoffausstoß, Abnutzung der Straßen, mehr Lärmbelastung, Unfälle. Post: Abbau zahlreicher Briefkästen, immer weniger Leerungen. Nicht jeder verfügt über Fax oder E-Mail, und auch heute noch werden manche Sendungen ausdrücklich per Post gefordert. Telefon: Abbau der meisten Telefonhäuschen – muss man jetzt ein Handy haben? Krankenhaus: Dass jedes einzelne Krankenhaus Gewinn machen sollte, ist in meinen Augen absoluter Irrsinn. Wichtig wäre die kompetente und ortsnahe Versorgung aller Bevölkerungsteile. Von unnötigen Operationen ist ja verschiedentlich in der Zeitung zu lesen – das betreffende Krankenhaus verdient, die Krankenkassen, und somit alle Versicherten, zahlen. Ich habe selbst schon erlebt, dass ich überflüssigerweise übers Wochenende dabehalten wurde, behandelt wurde nichts, am Montag früh wurde ich entlassen. Für mich unangenehm, für die Krankenkasse teuer, aber fürs Krankenhaus bessere Bettenauslastung.

Natalie Johnson Maxlried

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