Weiterwursteln

„Union aus Regierung vertreiben“; Politik 1. März

Der Münchner Merkur hat Frau Susanne Henning-Wellsow nicht ganz korrekt zitiert. Sie sagte, sie wolle die CDU/CSU aus der „Bundesrepublik“ dann stockte sie kurz und sagte, aus der „Bundesregierung“ vertreiben: War das nur ein Versprecher oder war hier der tief sitzende Wunsch nach einem Sozialstaat ohne CDU/CSU die Ursache für diesen Lapsus? Sie kündigte für den Fall, dass nach den Bundestagswahlen ein Linksbündnis regieren sollte, viele soziale Verbesserungen an, wie das Sozialisten ja immer tun. Ist es dann so weit, wandern die Reichen zumeist aus und die Armen werden noch ärmer, während die Parteibonzen große Mengen Geld als Rückhalt ins kapitalistische Ausland schaffen. So schön der Gedanke an den reinen Sozialismus auch ist, er widerspricht der menschlichen Natur, denn diese ist geprägt von Egoismen, Stärken, Schwächen, Parasitentum, Faulheit, Fleiß und Gier. Dafür, dass all diese Eigenschaften auch bei Sozialisten und Kommunisten vorkommen, gibt es massenweise Beweise.

Aber ich denke, von Frau Susanne Hennig-Wellsow hat die CDU/CSU nichts zu befürchten, dazu fehlt es ihrer Persönlichkeit an Charisma und Strahlkraft. Sahra Wagenknecht wäre da schon ein anderes Kaliber, aber diese wurde ja von Katja Kipping und einigen anderen, weggebissen. Na gut, sollen die Linken in ihrem tiefroten Klein-Klein halt weiterwursteln.

Annemarie Fischer

Wielenbach

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