Beschämend und beängstigend

Claudia Möllers: Wo ist der Kardinal?; Kommentar, Robert Langer: Flagge zeigen gegen Fremdenhass; Bayern, Die Entrüstung ebbt nicht ab; Leserbriefe 10. März, Michael Acker: Zu lange zugeschaut; Kommentar, Stefan Sessler und Carina Zimniok: „Das sind Hassbürger“; Im Blickpunkt 8. März

Es ist schon beschämend und beängstigend, dass ein Pfarrer, der das Rückgrat besitzt, öffentlich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus Stellung zu nehmen, von rechten Dumpfbacken dermaßen beleidigt und bedroht wird, bis er es nicht mehr aushält und seine Pfarrgemeinde verläßt. Die Äußerungen der CSU- Ortsvorsitzenden Bohrer und ihres Stellvertreters Heindl im Herbst vergangenen Jahres bestärken diese Typen noch in ihren rassistischen Ansichten und in ihrer Handlungsweise. Wenn Frau Bohrer noch einen Funken Anstand im Leibe hat, tritt sie ab sofort von ihrem Amt als Gemeinderätin in Zorneding zurück. Herrn Pfarrer Ndjimbi-Tshiende wünsche ich von Herzen, dass ihm künftig solche traurigen Erfahrungen erspart bleiben und er von einer neuen Pfarrgemeinde mit offenen Armen aufgenommen wird.

Maria Ungar Pöcking

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