Pep Guardiola geht

Marc Beyer: „Ein Zyklus endet“; Kommentar Sport 17. Dezember, Andreas Werner: „FC Bayern am 6. Januar nach Katar“; Sport 15. Dezember

Pep war und ist ohne Zweifel ein exzellenter Trainer, aber niemand ist unersetzlich. Er hat den Bayern ein bis dahin unerreichtes Stellungsspiel und perfekte Passkombinationen beigebracht.Wenn sein Nachfolger – egal wer da kommt (hoffentlich ein Deutscher) – noch zeigt, dass man den Ball nicht unbedingt ins Tor tragen muss, sondern auch aus 20 Metern schießen und treffen kann, dann werden die Bayern wirklich unschlagbar werden und bleiben.

Frank Steinhofer Pähl

Alle Ausreden bzw. nicht nachvollziehbaren Begründungen von Rummenigge, Sammer etc. zum Trainingslager in Katar befremden einen Bayern-Fan. In diesem Land werden die Menschenrechte mit Kopf, Händen und Füßen, dermaßen beschädigt, dass der FC Bayern da nicht hinfahren sollte. Meine Achtung zur Führungsspitze vom FC Bayern ist schwer beschädigt. Zum Trainer Pep sage ich nur Folgendes: Er führt sie alle an der Nase herum. Mager noch so gut sein. Er sollte gehen.

 Berthold Burkhard Schongau

Guardiola und die Ärzte: Der angesehene Kollege Dr. Müller-Wohlfahrt wurde von Guardiola zunehmend kritisiert. Es kam zur Trennung. Nun hört man von Querelen mit dem neuen Ärzteteam. Auffallend viele Muskel-und Sehnenverletzungen waren schon das Problem letzte Saison. An das viel zitierte Pech glaube ich nicht. Unter Felix Magath ist mir eine solche Problematik nicht bekannt geworden. Dieser holte mit dem „alten Ärzteteam“ zweimal das Double und ist somit bisher erfolgreicher als Guardiola. Wer hinterfragt eigentlich das Training des Herrn Guardiola und seine häufig erfolglose Eingliederung der nach Verletzung zurückkehrenden Spieler? In kurzer Zeit das Letzte aus den Spielern herauszuholen ohne Rücksicht auf die Gesundheit kann den Eindruck von Söldnertum erwecken. Aktuelles Beispiel für ein misslungenes Comeback ist Ribéry. Schade!

Dr. med. Franz Josef Modlmair Eching

Auch interessant

Kommentare