Erfolg nicht gegönnt

Schadenfreude; Leserforum 18. April, Ablösefrei; Leserforum 19. April

Als bekennender FCB-Fan frage ich mich allen Ernstes: wie viele Jahre noch diese permanenten Ausreden. Wissen diese Leute eigentlich was es heißt, beim FCB Angestellter zu sein? Von Ribéry, Robben, Neuner und Müller höre ich immer nur: Jetzt kommen die wichtigen Spiele für die das ganze Jahr trainiert wird etc. Und was dann? Vielleicht sollten diese Leute einmal nachdenken, was es heißt, ein gewisses Ehrgefühl für einen Verein zu haben und um die Ehre zu spielen. Jahr für Jahr werden wir vorgeführt, wenn es richtig darauf ankommt. Nur bei einer Angelegenheit sind die Profis von FCB mit allen Wassern gewaschen und kennen alle Tricks: bei der Verhandlung ihrer nächsten Gehälter. Ich schäme mich und war FCB-Fan. Es gibt auch noch andere Vereine. 

Peter Heppner Wolfratshausen

Robert Lewandowski verlängerte seinen Vertrag beim BVB nicht und wechselte so ablösefrei zu Bayern München. Warum sollte Bayern München nicht auch Spieler von anderen Vereinen kaufen? So ist eben das Geschäft. Der BVB kauft auch Spieler von anderen Vereinen, ein jeder Verein versucht die für ihn besten Spieler zu verpflichten, sonst währen die handelnden Personen ja fehl am Platz. Ich bin Bayern Fan seit den 70er Jahren und Ich freue mich auch, wenn der BVB, oder auch jeder andere Deutsche Verein im Europapokal gewinnt, eben weil ich Deutscher bin. Es ist wohl ein deutsches Phänomen, wenn dem erfolgreichen, der Erfolg nicht gegönnt wird, auch wenn sich der Erfolgreiche selbst alles hart erarbeitet hat und nicht wie eine Vielzahl der europäischen Vereine (und ein kleiner Münchner) durch einen großen Investor am Laufen um nicht zu sagen am Leben gehalten wird.

 Hermann Felber Oberding/Aufkirchen

Lieber Herr Betz, was heißt im Profigeschäft „ablösefrei“? Glauben sie wirklich, dass Herr Lewandowski aus lauter Liebe zum FCB gekommen ist? Tatsache ist doch, dass der BVB finanziell in die Röhre geschaut hat und Robert ein fettes Handgeld von den Bayern bekommen hat. Das „wollte“ kostet bei Spitzensportlern viel viel Geld und daran sind die finanziell gut aufgestellten Bayern auch nicht ganz schuldlos, umsonst geht doch schon lange nichts mehr. 

Kurt Knebel Gilching

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