Leserbriefe

Länderspiel Spanien-Deutschland

Günter Klein: Ein Fiasko,das viele Fragen aufwirft; Sport 18. November

Ein Bundestrainer der fast 90 Minuten nur auf seiner Bank sitzt, ohne einen Versuch zu unternehmen seine Spieler zu motivieren, kann uns nicht mehr weiterhelfen. Vereinstrainer die Ihre Spieler besser kennen setzen Nationalspieler auf die Ersatzbank, diese werden aber von Hr. Löw in die Nationalmannschaft berufen. Das muss man nicht verstehen. Vielleicht sind unsere Millionäre aber auch nicht mehr bereit für die Nationalmannschaft ihre Kraft, Gesundheit und den Siegeswillen einzubringen. Sie bekommen vom DFB für ihre Verhältnisse nur ein Trinkgeld. Und vielleicht ist es gar kein großes Ziel das UEFA Nations League Finale zu spielen. Hier würde man auch nicht die große ‘‘Kohle´´ bekommen und müsste auch noch dazu ein paar Spiele mehr bestreiten. Nachdem den Spielern von Seiten der Medien förmlich eingetrichtert wird wie kaputt sie nach so vielen Spielen sein müssen, ist das nur ein gewisser Selbstschutz. Ein Schelm, der Böses dabei denk. Liebe Nationalspieler schaut euch mal ein Turnier von Eishockeyspielern, Handballer u.s.w. an die wesentlich mehr körperlich gefordert werden. Vielleicht kommt dann die Einsicht, dass man für die teilweise horrenden Gehälter auch an die Belastungsgrenze gehen muss. Die Worte Scham und Ehrgefühl scheint es im Sprachgebrauch dieser Herren nicht mehr zugeben.

Fred Verch

Vaterstetten

Das kann es doch wohl nicht gewesen sein, dass der DFB nur 1 Tag nach diesem Auftritt der deutschen Fußballnationalmannschaft beschließt, dass die Verantwortlichen, namentlich Jogi Löw als Bundestrainer ohne Konsequenzen bleibt. Ich weiß nicht ob man auch mit den Spielern oder Spielerrat, wenn so was überhaupt gibt, über die Ursachen gesprochen hat. Spätestens da müssen die Karten auf den Tisch. Das das nur ein schwarzer Tag war, glaubt doch eh keiner. Jeder der ein bisschen Ahnung vom Fußball hat, wusste doch schon nach 5 Minuten das das mit einer hohen Niederlage enden muss. Auch ein Jogi Löw musste das doch sehen, und hätte vehement eingreifen müssen, um dieses Unheil abzuwenden. Aber da passierte nichts. Die Vergleiche mit dem Brasilien Spiel oder Barcelona sind hier fehl am Platz. Brasilien wie auch Barcelona haben aggressiv dagegen gehalten und wären sogar kurz nach Anpfiff in Führung gegangen. Die hatten einen wirklich schwarzen Tag wo das Endergebnis nicht voraussehbar war. Aber hier ist wohl beim Verhältnins der Spieler zu Jogi Löw die Scheisse gewaltig am Dampfen. Ich kann es mir nur so erklären, dass die Spieler mit dem was ihnen Herr Löw sagt nicht einverstanden sind. Ja sie können sich nicht damit identifizieren. Die wissen, dass die Taktik falsch ist. Können es aber nicht sagen, da der Bundestrainer Kritik nicht akzeptiert. Nun müssen sie also eine Taktik spielen von dem alle wissen, dass das schief geht. Das Ergebnis ist dann so ein lebloses Auftreten. Auch kann keiner der Spieler auf dem Platz lautstark das Kommando übernehmen. Denn sobald er das tut stellt er sich gegen den Trainer, der ihm dann das mit Konsequenzen spüren lässt. Also hält man den Mund und tut das was der Trainer befiehlt, auch wenn es noch so ein Schmarrn ist. Nachdem das scheinbar auch schon bei der WM 2018 passiert ist, und jetzt wieder, sind dieser Trainer und auch noch andere vom DFB nicht mehr tragbar. Die Spieler können Fußballspielen, die haben das nicht verlernt. Bestes Beispiel der Trainerwechsel von Kovac zu Flick. Ein Rücktritt 2014 nach dem WM Titel wäre richtig gewesen. Das was bei der WM 2018 passiert ist, hätte jeder andere Trainer mindestens auch hinbekommen und mit großer Wahrscheinlichkeit besser gemacht.

Herbert Steiner

Geretsried-Gelting

Im Sportteil des Münchner Merkur wurden die Nationalspieler für das Spiel gegen Spanien benotet. Neuer erhielt die Note 3, alle anderen Spieler ausnahmslos die Note 5. Einer wurde nicht benotet: der Bundestrainer Jogi Löw. Dies hole ich jetzt nach. Löw verdient die Note 6. Noch nie seit es einen Bundestrainer gibt, hat unsere Nationalmannschaft höher verloren als diesmal. Ein Ergebnis 0: 6 sagt alles. Ein Debakel! Ich verstehe nicht, warum die DFB-Oberen an Löw noch festhalten.

Max Lipp

Weilheim

Das Desaster, das unsere Elite-Fußballer gegen Spanien abgeliefert haben, hat einen Namen. Jogi Löw! Das Spiel gegen Spanien hat gezeigt, dass der Kader der Mannschaft entweder aus limitierten Spielern wie Tah, Ginter, Koch (um nur einige zu nennen) oder aus überschätzen lauffaulen selbstgefälligen Stars wie Kroos besteht. Die Sturheit und Arroganz von Löw (dazu gehört auch Bierhoff) ist unerträglich, wenn nicht Leistung ausschlaggebend ist, Nationalspieler zu werden bzw. sein, sondern Mittelmaß ausreicht, Hauptsache, Löw kann gegenüber solchen Spielern seinen Allmachtsstatus halten. Schweinsteiger, der gestern Experte der ARD war, hat in seiner Analyse deutlich gesagt, wir brauchen andere Spieler. Wen meint er wohl damit? Was er vergessen hat zu sagen: Wir brauchen auch einen neuen Trainer und einen neuen Sportdirektor! Ich schaue mir mit Sicherheit kein Länderspiel mehr an, solange Löw auf der Bank sitzt. Und da bin ich wohl nicht der Einzige.

Rudolf Proschko

Zolling

Gestern habe ich kurz nach dem 1: 0 für Spanien das Länderspiel nicht mehr anschauen können. Das Spiel der Deutschen war so furchtbar schlecht, dass ich es nicht mehr ansehen wollte. Als Merkurleser habe ich deshalb bereits nach 20 Minuten meiner Enttäuschung durch einen Leserbrief Luft gemacht und auch das Programm gewechselt.

Richard Markl

Otterfing

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