Fußball

Diskussion um Fußball-Nationalelf

Manuel Bonke:Sind wir nur noch Mittelmaß?; Sport 15. Oktober

Zum Fußball-Länderspiel Deutschland gegen die Schweiz vom 13. Oktober in Köln: Bei dem Fußball-Länderspiel Deutschland gegen die Schweiz am 13. Oktober in Köln fielen die Blicke, nicht zuletzt der leeren Ränge wegen, zwangsläufig auch auf die beweglichen Bilder der Band-Reklame. Dabei warb im Stadion eine nicht ganz unbekannte deutsche Sportartikelfirma am sprichwörtlich „laufenden Band“ - bei uns natürlich auf Englisch - mit dem Spruch FAST IS TOO SLOW. Schnell ist also nach Meinung der Reklameleute noch zu langsam. Diese Firma hat offenbar noch nicht ganz verstanden, dass dieser Spruch in der jetzigen weltweiten Corona-Krise aus der Zeit gefallen, aber auch noch in einem anderen Sinne völlig daneben ist. Denn dieser tatsächlich rasante fiese Virus zwingt uns zum Innehalten. Von wegen immer schneller, höher und weiter. Und nicht wenige Menschen ziehen auch die richtigen Schlüsse daraus, passen sich der veränderten Lebenssituation an, drehen den Spruch um und machen damit klar, dass derzeit sogar langsam oft noch zu schnell sein kann.

Dietmar Kinder

Elsdorf-Heppendorf

Fußball Länderspiel Deutschland! Schweiz Das Spiel hat wieder mal gezeigt, dass das riskante und mangelhafte Aufbauspiel von Torwart Neuer zu den Gegentoren geführt hat. Oft wurde der falsche Mitspieler (weil gedeckt) angespielt und dann viel zu scharf. Der Ball war dann nicht unter Kontrolle zu bringen und musste zurückgespielt werden. Wiete Abschläge gingen zu Gegner oder ins Aus. Die Hintermannschaft wurde so verunsichert. Auf der Linie ist Neuer Weltklasse, aber das Aufbauspiel muss er verbessern, sonst wird es weiterhin viele Gegentore geben.

Paul Speyerer

München

Bei allem Respekt vor der Leistung von Trainer Löw in den vergangenen Jahren. In seinem derzeitigen Auftreten erscheint er doch als ein den realen Dingen entrückter Narziss und die Nationalelf als sein ureigenstes Spiel- und Experimentierfeld. Das Verständnis des Fußballvolks hält sich in Grenzen und wendet sich ab. Die Situation hat der Kraudn Sepp nüchtern besungen : „.. ein Feldherr, der koa Schlacht ned gwinnt, ghört in die Pen-si-on.“

Thomas Weikert

Penzberg

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