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Stimmen zu Olympia

„Beckenbauer contra Olympiagegner“; Sport 12. November, Matthias Holzapfel: „Klarheit ist wertvoll“; Kommentar, „Es ist vorbei“; Im Blickpunkt 11. November

Der Ehrenpräsident des FC Bayern, Herr Beckenbauer, denkt darüber nach, dass das gemeine Wahlvolk wohl im Vorfeld einer weitreichenden Entscheidung nicht gefragt werden sollte. Sein Titel „Kaiser“ ist ihm vermutlich zu Kopf gestiegen! Da lobe ich mir doch Herrn Seehofers Ansicht, dass bei möglichst vielen wichtigen Themen der Bürger mitreden soll.

Margie Abele Weißenfeld

Da haben sich Regierende, Sportler und andere prominente Helfer mit Verve in die Kampagne für Olympia geworfen. Und dass diese Politiker mit unseren Geldmitteln versucht haben, das Abstimmungsergebnis zu beeinflussen, deckt sich nicht mit meinem Demokratieverständnis. Und trotz all dieser Beeinflussungen haben die Bürger nun abschlägig entschieden. Bravo. Es mutet vom demokratischen Verständnis schon sehr befremdlich an , dass gewählte Politiker so weit von der Volksmeinung entfernt sind. Olympia sollte mit den Geldern des Landes und des Bundes alles das an Infrastruktur in Garmisch richten, was gewählte Volksvertreter in den letzten Jahren nicht zustande gebracht haben. Und wo nun Olympia nicht kommen wird, hätte sich Herr Schmidt ein anderes Ergebnis gewünscht. Wir haben eine gewählte Volksvertretung, also dürfen diese Vertreter doch bitte einmal darüber nachdenken, ob ihre Politik und das Abwarten auf Olympia richtig waren. Dieses Nachdenken kann ich aber in keiner Äußerung der Rathausherren bisher erkennen. Vielleicht ist das Wahlergebnis sogar eine Kritik an der bisherigen Politik des Rathauses? Und Herr Neureuther fordert gar Herrn Doering auf, nun Lösungsvorschläge zu machen. Es ist der Gipfel des demokratischen Verständnisses, Herrn Doering nun aufzufordern, alles das zu richten, was die gewählte Bürgerschaft bisher nicht zustande gebracht hat. Etwas mehr demokratisches Verständnis bei unserer Sportprominenz und etwas mehr Selbstkritik des Rathauses scheinen mir dringend gefordert, um jetzt Versäumtes auf die richtige Schiene zu setzen.

Eckard Schükerk Garmisch

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