Ismaik rettet 1860

Armin Gibis: Bierofka setzt auf den Leipziger Tempo-Stil; Sport 9. Dezember

Ismaik rettet 1860. Ganz Deutschland lächelt über das Chaos bei 1860. Volles Verständnis gebe ich Herrn Hasan Ismaik, wenn er als Sponsor und Geschäftsmann Erfolge sehen will. Als 60er Fan ist man ein Leben lang gestraft, sagen viele. Die Zahlen stammen aus der Presse und sind nicht bestätigt. Ein Verein, der die Allianz-Arena um 11 Millionen Euro verkaufte, circa 50 Millionen Darlehen von Ismaik bekam und alle seine Talente (Julian Weigl usw.) um circa 15 Millionen verkaufte, Sky-Millionen bekam, kann mit Augsburg und Ingolstadt mit 9 Millionen Gewinn nicht mithalten. Die vielen Neueinkäufe, meist ausgemusterte Spieler, haben das Niveau nicht gehoben. Geld bezahlte man für verletzte Spieler, Goran Sukalo, Lucas Ribamar, Sebastian Boenisch, die nicht einsatzbereit waren. Fünf Spieler sollen nach der Presse siebenstellig bezahlt werden. Auf dem Platz sieht man seit Jahren einen Hauruckfußball, hoch und weit und sehr viele Fehlpässe. Das Hauptproblem bei 1860 sind alle erfolglosen Trainer. Ein Aufstieg hätte alles geändert. Die namhaften Trainer Ewald Lienen, Friedhelm Funkel usw. verstanden nicht, dass man mit dem direktem Flachpassspiel von Dortmund und Bayern gewinnt. Es wäre schön, wenn der neue Trainer aus Portugal auf flachen Fußball mit viel Bewegung umstellt. Dass Ismaik ein englisches Management mit Ian Ayre von Liverpool einen Fachmann holt, zeigt die vielen Fehler der Vergangenheit. Junge Spieler aus dem eigenen Kader und einige schwarze Perlen aus Afrika, die schönen Fußball spielen, werden den Erfolg bringen.
 Rudi Aumiller Germering

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