Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

Neustart bei den Löwen

Armin Gibis und Ludwig Krammer: „Bei Hasan ist das Fass übergelaufen“, Interview mit Peter Cassalette; Sport 8. Juni

Diesbezüglich ist zwischenzeitlich offensichtlich, dass im Step 1 Hasan Ismaik die Schuld dafür trägt, dass die Löwen demnächst in der vierten Liga spielen werden. Einige Fans werden nun sicher hoffen, dass als Step 2 der FCB der KGaA des TSV 1860 den Stecker zieht. Insolvenz der KGaA aufgrund der Stadionforderungen des FCB – das ist sicher auch nach dem Geschmack der Freunde des Grünwalder Stadions. Damit wären dann die beiden Lieblings-Sündenböcke gefunden. Und die in Amt und Würden befindlichen Freunde des Grünwalder Stadions könnten dann beweisen, ob sie Freunde des Fußballs oder lediglich Architekturfreunde, die halt einfach nur das Grünwalder Stadion lieben, sind. Was das Thema sportlicher Erfolg angeht, startet Roman Beer hier aufgrund des Abstiegs der U 17 und des Zwangsabstieges der U 16 jedenfalls nicht mit weißer Weste. 

Otto Noack Oberschleißheim

Bravo, Herr Cassalette, zuerst nach dem Niedergang der Löwen um Mitternacht das Handtuch werfen und bei Nacht und Nebel verschwinden, dann überziehen sie im Interview im Merkur ihre ehemaligen Mitarbeiter mit nicht nachvollziehbaren Vorwürfen. Den Schuh des miserablen Auftrittes der Profiabteilung (Fußballer inklusive sonstiger Verantwortlicher) wollten sie sich schon vor kurzer Zeit nicht anziehen. Herr Cassalette, für was waren Sie beim TSV denn verantwortlich? Die pünktliche Zahlung an die Amateurabteilung konnten sie ebenfalls nicht in die Wege leiten, prangern jedoch an, dass das ausstehende Geld moniert wurde. Es wäre schön gewesen, wenn sie ihr überragendes Verhältnis zum Investor dazu genutzt hätten, ihm von den sinnlosen Spieler-, Trainer-, Managerverpflichtungen abzuraten und Leute mit Kenntnissen der 2. Liga anzuheuern, dann wäre ihre Präsidentschaft sicherlich von Erfolg gewesen, so aber ist ihre Mission als gescheitert zu betrachten. 

Kurt Knebel Gilching

Ich finde es nicht schön von Herrn Cassalette, dass er nach seinem Rücktritt sofort negativ über die nun verbliebenen Herren spottet, die sich jetzt für den Verein einsetzen um das Nötige zu veranlassen. Sie lassen den Verein nicht im Stich wie die bisher Verantwortlichen die alle schlagartig gegangen sind. Herzblut für 60 sieht anders aus. Ich bin mir sicher, ein echter 60-Fan wird gerade jetzt zu seinem Verein stehen. 

Elfi Wassertheurer München

Auf einen einfachen Nenner gebracht, identifiziert sich ein Fußballfan (und hier der Löwenfan im Besonderen) mit seinem Verein, dem er sich ein Leben lang verschrieben hat. Er wünscht sich Erfolg und jeder Spieler oder sonstige Verantwortliche des Vereins wird daran gemessen. Wir alle ließen uns begeistern von erfolgversprechenden neuen Spielern und den großen anvisierten Zielen. Da schluckte man sogar, wenn auch mit bleibenden Magenbeschwerden, den gewaltigen Imageschaden, welcher mehr und mehr durch die katastrophale Außendarstellung (neue Amtssprache Englisch in der Geschäftsstelle, Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit, Medienboykott, einem Geschäftsführer Power, welcher intern in kürzester Zeit nur noch „die Axt“ genannt wurde) entstand. Gemessen wird jedoch bekanntlich jeder, an dem, was hinten rauskommt. – Und bei uns war das ein besonders großer Haufen! Jetzt nach dem Nachtrauern der verpassten Chancen und dem Wundenlecken, kann es nur eines geben: Neustart, besinnen auf die Werte, die unseren Verein bei vielen so beliebt gemacht haben: Stolz, Volksnähe, Zusammenhalt, Abgrenzung zu den Roten und um dann mit einer jungen, hungrigen Löwenmannschaft anzugreifen. Nebenher müssen mit unbefangenen Vereinsvertretern neue Sponsoren gewonnen werden. Nur ein Irrer hält an diesem Scherbenhaufen, der größten Katastrophe in der Vereinsgeschichte des TSV 1860 München, fest. Völlig wertfrei, aus welchen Gründen und in welcher Art und Weise Hassan Ismaik die Löwen unterstützt hat, er personalisiert wie kein Anderer dieses Scheitern und steht somit einem Neuanfang im Weg. Hoffentlich schaffen es die jetzigen Verantwortlichen, sich so schnell wie möglich vom jordanischen Investor zu lösen. Jeder weitere Tag mit Herrn Ismaik, spaltet den Verein mehr und trägt somit zum schleichenden Verfall in Richtung Bedeutungslosigkeit bei. Einmal Löwe – immer Löwe! 

Andreas Albrecht Antdorf

Auch interessant

Kommentare