Knüppel zwischen die Füße der Polizei

Was muss sich die Polizei alles gefallen lassen?

Letzte Woche hat ein Schwarzafrikaner einen Polizisten (und auch die Sanitäter) mit einem Messer angegriffen und aus Eigenschutz hat man ihn erschießen müssen. Das Echo bei den Linken und Grünen war Kritik. Nach dem Amoklauf in Würzburg, wo wieder ein Messertäter mindestens vier Menschen lebensgefährlich verletzt hat und dann noch auf die Polizei losgegangen ist, wurde auch dieser Migrant von der Polizei erschossen. Wieder gab es von den Grünen Kritik und ich habe das Gefühl das wie immer aus der linken Ecke, der Täter mehr als das Opfer geschützt wird. Wenn die Polizei bei ihrer Arbeit von den linksgerichteten Politikern ständig Knüppel zwischen die Füße geworfen wird, darf man sich nicht wundern, dass bei der Ordnungsmacht Frust herrscht. Wir sollten im Gegenteil der Polizei dankbar sein, dass es in Würzburg noch verhältnismäßig glimpflich ausgegangen ist. 

Heinz Steinmann München

Wenn man sich die Anschläge der letzten Tage ansieht: Was nützen die Beschränkung der Grundrechte (Ausnahmezustand Frankreich), was verschärfte Waffengesetze? Warum müssen sich bei uns Polizisten verteidigen, wenn sie uns mit ihren Waffen vor Mördern schützen? Was läuft falsch? 

Maria-Luise Steiner-Muschiol München

Es wird in den zahlreichen Stellungnahmen der Politiker der Eindruck erweckt, man wäre gegen solche Attacken wie in Würzburg oder Nizza hilflos. Dem widerspreche ich. Die Wahrheit ist, dass die zahllosen Attentate in Paris, Brüssel, Nizza, Moskau, London, Beslan, Jakarta, Bali, Sydney usw. sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun haben. Warum gibt es keine Anschläge in Bratislava, Bukarest, Tallin oder Warschau? Ein Blick auf die Konfliktherde dieser Welt zeigt leider allzu deutlich, dass überall wo es einen starken Anteil von Muslimen gibt, es auch massive Probleme gibt. Selbst in Ländern mit einer äußerst friedlichen und toleranten Bevölkerungsmehrheit wie in Thailand, Myanmar und Indien trifft dies zu. Je größer eine Minderheit, desto leichter fällt es Extremisten in diesen Parallelgesellschaften abzutauchen. So soll es in Brüssel 800 radikale Islamisten geben, die sich in einem muslimischen Anteil von 17 % der Bevölkerung unsichtbar machen können. Wer soll denn diese (und all die noch unbekannten Schläfer) rund um die Uhr überwachen? Wenn Deutschland es nicht schafft, endlich aufzuwachen und sich von seiner naiven Willkommenskultur und dem unverantwortlichen Import aller Probleme dieser Welt verabschiedet, dann müssen wir halt auch B sagen und sich häufende Vorfälle wie Köln, Frankfurt, Hamburg, Würzburg, etc. auch weiterhin als Kollateralschäden abtun. 

Josef Sporer Seeshaupt


Amoklauf in Würzburg; Titelseite 19. Juli

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