Aleppo: Dantes Inferno

Merkel erneuert Kritik; Titelseite 6. Oktober

Die starre Haltung von Frau Merkel hat sich nicht geändert. Ablehnung der Schließung von Balkanroute. Beharren allein nur auf dem EU- Türkei-Abkommen. Sie will weiter Tor und Tür öffnen, sich noch mehr in Afrika engagieren, Milliarden in chaotische Länder pumpen, deren grausame korrupte Führer, unser schwer verdientes Geld in dunklen Kanälen versickern lassen, ihr armes Volk aber zu uns nach Deutschland kommt. Wann denkt Frau Merkel an ihr eigenes Volk? An eine vernünftige Lösung, die Zukunft hat? Starr auf einer mal gefassten Entscheidung bleiben, zeigt Unreife. Ein guter Bergsteiger kehrt um bei extremer Gefahr. Das ist Größe! Die jungen, gesunden Asylanten sofort erfassen, in Lagern für die Befreiung ihres Landes ausbilden, nicht nur militärisch, auch in Aufbau, Verwaltung und Medizin, dann bleibt Hoffnung für Frauen, Kinder Alte und Kranke. Das macht Sinn! Nicht unsere deutschen Soldaten müssen leiden, sie sollen für uns zur Verfügung stehen. Der Spruch, unser Friede entscheidet sich in Afghanistan, war falsch. Bei Abzug der westlichen Soldaten sinken diese Länder wieder ins Chaos, ihre Menschen flüchten zu uns. Die vielen gefallenen und verwundeten Deutschen wurden geopfert für nichts. Stopp den Waffenlieferungen, jedoch liefert nicht der Westen, sodann Russland und China, sie stecken alle im Morast fest! Aleppo aber wird Dantes Inferno. 

Helga Velhorn Königsdorf

Ich glaube, das Grundproblem ist, dass Frau Merkel global und sozialistisch denkt. Sie will eine gute Lösung für alle Menschen, und alle sollen für alle verantwortlich sein. Leider funktioniert das aber nur, wenn sich auch alle Menschen nachhaltig und vernünftig verhalten. Denn sobald ein Teil von ihnen aus eigener Entscheidung unvernünftig handelt (zum Beispiel ein extremes Bevölkerungswachstum hinlegt) steigt der Wunsch der anderen, die Konsequenzen daraus nicht mittragen zu müssen. Dann scheitert der globale Ansatz. Darum wird die Zukunft auch wieder rechter werden. Die Bevölkerung Afrikas explodiert regelrecht und mehr und mehr Gesellschaften werden nicht bereit sein, die Konsequenzen daraus (zig Millionen perspektivlose junge Männer) auszubaden. Das ist kein Rassismus, sondern Selbstschutz. 

Christiane Dolch Starnberg

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