Coronavirus in Europa: Österreich stellt Zugverkehr nach Italien ein

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Leserbrief

Bar geht es schneller

Bundestag: Breite Mehrheit gegen Kleinmünzen;Titelseite 3. Februar

Na Bravo, die gute, weniger durch Volkes Stimme denn durch Macrons Gunst ins Amt gehievte Frau von der Leyen und ihre EU-Kommission wollen also die Ein- und Zwei-Cent-Geldstücke abschaffen! Die Dame nebst ihren Schwestern und Brüdern im Geiste scheinen leider noch nicht mitbekommen zu haben, dass es im EU-Motor Deutschland viele, viele Menschen gibt, für die Ein- und Zweicentstücke wichtig sind, die gezwungen sind, jeden Cent zweimal umzudrehen, die sich Wechselgeld centgenau herausgeben lassen (müssen) weil ihr Einkommen sie zwingt, jeden Cent zweimal umzudrehen, die Tag für Tag Cent um Cent beiseitelegen, bis sie sich dann ein Eis oder eine Tasse Cappuccino leisten können. (Dass diese Personengruppe in nächster Zeit nicht kleiner wird, dafür dürften unter anderem die grandiose Energiepolitik, die CO2-Steuer und die Bon-Pflicht schon sorgen.) Bei Entnahme der Ein- und Zwei-Cent-Münzen dürfte das daraus resultierende Auf- und Abrunden ganz sicher nicht plus/minus Null erfolgen und die Warenanbieter und Verkäufer werden den Teufel tun und sich ins eigene Fleisch schneiden. Dreimal darf man raten, wem somit wohl wieder einmal das Fell über die Ohren gezogen wird. Eine anscheinend von allen guten Geistern verlassene EU, eine Energie- und Klimapolitik, die den kleinen Leuten und Bauern die Würgeschlinge an den Hals legt, das Bürokratiemonster Bonpflicht, welches Kleinstbetriebe gnaden- und ausweglos zur Anschaffung neuer, teurer Kassen zwingt, Kinderkrankenhäuser, die aus Personalnot Patienten abweisen müssen - die Liste der Versagen und Ärgernisse ließe sich lange fortsetzen. Ich frage mich immer öfter, in welchem Nirwana unsere Politiker leben, wie endlos weit sie sich von den Bürgerinnen und Bürgern entfernt haben, wie egal ihnen die Sorgen und Nöte der unteren Bevölkerungsschichten zu sein scheinen, und wie lange dieser Zustand noch gut gehen kann.

Franz Fischer

Isen

Da habe ich doch andere Erfahrung gemacht. Wenn jemand mit Scheinen zahlt und nur die Kassiererin rausgeben lässt, mag dies zutreffen. Aber nicht, wenn man mit vielen Münzen zahlt oder nach Kleingeld sucht. Auch ich zahle im Supermarkt oder beim Bäcker kleinere Beträge gerne bar. Meine neue Münzbox, - enthält keine 1 Cent oder 2 Cent Stücke mehr, lasse diese in der Kassel -, ist dabei hilfreich. Größere Beträge mit kontaktloser EC-Karte, PIN und Unterschrift erforderlich, oder mit kontaktloser Kreditkarte (ohne PIN bzw. Unterschrift). Möchte den sehen, der mit Barzahlung schneller ist. Der Kassenbon wird ja immer ausgedruckt, benötige ihn für die Buchführung und zur Kontrolle!

Andreas Hartmann

Puchheim

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