Das Bargeld ist gedruckte Freiheit

„In 10 Jahren kein Bargeld mehr“; Titelseite, Corinna Maier: „Eine Frage der Freiheit“; Kommentar 23./24. Januar

Das Bargeld ist gedruckte Freiheit. Ziel des globalen Banken Kartells ist eine bargeldlose Gesellschaft. Bargeld sei das Blut in den Adern der Kriminalität. Weitere Argumente: Kapitalflucht, Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit; ferner dass das Finanzsystem zusammenbrechen würde, wenn Bürger nicht Negativzinsen und Bargeldverbot akzeptieren. Geht es nicht um die totale Kontrolle und Versklavung der Menschen?

Manfred Völker Gmund

Ihrem Kommentar stimme ich 100%ig zu! Die Deutsche Bank hat einen milliardenschweren Rekordverlust zu verzeichnen. Zusätzlich sind weitere Milliarden an Strafzahlungen wegen mafiaähnlichen Geschäftspraktiken, vor allem in den USA, zu erwarten. Und da stellt sich Vorstandsvorsitzender Cryan ausgerechnet auf dem hochkarätigen Weltwirtschaftsforum in Davos vors Mikrofon und schwafelt über die Abschaffung von Bargeld. Hat der denn bei einer solchen Situation für seinen Arbeitgeber nichts besseres zu tun?

Karl-Heinz Nuss Aschheim

Es ist ja die Zeit zu schade, einen Kommentar zu schreiben über die Äußerungen eines Topmanagers, der nicht in der Lage ist, seinen Laden in Ordnung zu bringen. Dieser John Cryan war ja schon mit dem Achleitner vorher im Aufsichtsrat dieser Bank und das über Jahre. Jetzt macht er sechstausendsiebenhundert Millionen an Verlusten. Vorher zählten diese Typen fast zehntausendmillionen € an Strafgeldern, wegen aller möglichen Gaunereien oder Unregelmäßigkeiten. Sein Mitchef ist wegen Prozessbetrug angeklagt, also wegen eines Kapitalverbrechens und kann natürlich seine Arbeit gar nicht erledigen und wird auch noch bezahlt dafür. Ich denke der John Cryan soll mal seinen Laden in Ordnung bringen als durch irgendwelche Äußerungen Aufmerksamkeit zu erhaschen. Ich bin Unternehmer 76 Jahre alt und solche Typen hätten in meiner ehemaligen Firma nicht einen Tag überlebt. Leistung ist bei Unternehmern gefragt und nicht das Geschwätze eines angestellten Managers, der sich an seinem Stuhl festhält, damit er nicht gefeuert wird. Man kann auch sagen, was stört es den Mond, wenn ihn ein Hund anbellt. Wetten, dass der Typ nicht antwortet? Was hat ein Typ in Davos verloren?

Guido Negele München

Kommt eigentlich von den Herren der Deutschen Bank mit der (unsauberen) Weste eigentlich irgendwann mal irgend etwas Vernünftiges? Nicht genug, dass das Institut in der jüngeren Vergangenheit mit ausschließlich teurem Unsinn auf sich aufmerksam gemacht hat, nein, jetzt muss auch noch das Identifikationsmerkmal eines Landes schlechthin, das Bargeld, in Frage gestellt werden! Herr Cryan täte gut daran, in seinem Laden vernünftig aufzuräumen, statt die braven Sparer noch mehr zu verunsichern. Chapeau Herr Cryan! Bravo Deutsche Bank!

Martin Höfle Isen

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