Nach der Bundestagswahl

Wähler strafen Merkel und CSU ab AfD stark – SPD will in Opposition; Titelseite, Georg Anastasiadis: Merkels bitterer Sieg, und Christian Deutschländer: Seehofers Ergebnis; Kommentare 25. September

Deutschland erwache! 12 Jahre Bundeskanzlerin Merkel haben dazu geführt, dass eine Rechtsaußenpartei wie die AfD mit über 12 Prozent der Wählerstimmen drittstärkste Partei im Bundestag wird. Die Wähler der AfD haben einen Herrn Gauland gewählt und die Bundesrepublik Deutschland wird einen Gauleiter bekommen. Die etablierten – demokratischen – Parteien haben es in der Vergangenheit versäumt, ihre parteipolitischen Querelen der Verantwortung zur Stärkung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der BRD unterzuordnen. Diese Situation nach der Bundestagswahl erinnert in fataler Weise an die Weimarer Republik vor 1933. Eine sogenannte Jamaika-Koalition wird dem weiteren Erstarken der AfD nichts entgegensetzen können, da diese Koalition immer nur den kleinstmöglichen Kompromiss zum Erhalt der eigenen Macht eingehen wird. Bleibt nur zu hoffen, dass die AfD in Zukunft – wie die alle bisher in Länderparlamenten auf Zeit vertretenen Rechtsaußen-Parteien – ebenso durch parteiinterne Streiter sich selbst demontiert, wie es Parteien wie die NPD, die Republikaner, die Schill-Partei usw. vorgeführt haben. Eine weitere Gefahr für Deutschland besteht aber auch durch einen weiteren Rechtsruck der bayerischen CSU unter ihrem Vorsitzenden „Crazy Horst“ und Innenminister Joachim Herrmann, die damit die von der CSU abgewanderten AfD- Wähler zurückgewinnen bzw. heimholen wollen. Fazit aus dieser Wahl kann daher nur lauten: Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.

 Hajo Rehbein Bad Tölz

Beim Fernseh-Wahlabend, o weh, o weh, da tat mir bald der Kopf sehr weh! Denn sowohl bei ZDF und ARD gab’s fast nur ein Thema: Die AfD!

 Gernot Hoffmann Höhenkirchen-Siegerstbrunn

Anleitung für Protestwähler: weniger Zuwanderung, mehr Ordnung = CSU, weniger Miete, mehr Rente = SPD, weniger Staat, mehr Eigenvorsorge = FDP, weniger Reiche, mehr Hartz IV = Linke, weniger Auto, mehr Natur = Grüne, ein großes und erfolgreiches Land, mitten in Europa, zwischen Putin und Trump unregierbar machen = AfD. Denn sie wissen nicht, was sie tun. 

Dr. Heinz Huber Erding

Seehofer wurde gestern von den Wählern abgewählt. Die Wähler haben seinen Schlingerkurs satt. Er verwendet mehr Energie, seinen Finanzminister zu düpieren, als einen klaren Kurs der Partei zu bestimmen. 

Josef Schmid Osterhofen

Ja, was nun, Frau Merkel? Sie brauchen nicht viel um den heißen Brei reden, wir schaffen das, wir bringen die deutschen Wähler um ihr Geld. Immer fleißig viel Geld in das Ausland schaufeln, denn die wählen ja mich? Jetzt haben Sie und Herr Seehofer die Quittung dafür bekommen. Es war bekannt, dass wir eine große Rentnerarmut in Deutschland haben, das hat Euch nicht interessiert, das wären mehr als 5 Millionen Wähler gewesen, 3 Millionen Bedienstete im öffentlichen Dienst, die habt ihr alle übergangen. Die AfD habt ihr mit euren Querelen gefördert. Der Wähler hat gewählt. Ich will nur hoffen, dass die Bundespolitiker jetzt von ihrem hohen Ross runterkommen und verstanden haben, mit welchen Themen Wahlen gewonnen werden. 

Klaus Bröckermann Planegg

Bravo, meine Damen und Herren von unseren ach so kultivierten und demokratischen Parteien zum Auftritt in der ARD/ZDF-Diskussionsrunde. Keine Antwort auf konkrete Fragen, keine überzeugenden Konzepte bzw. Aussagen, Jede/r fällt dem Anderen ins Wort und gemeinsames endloses Krakeelen über die AfD und abschließend der lächerliche Vorwurf an die Moderatoren, dass diese schuld daran seien, dass nur über diese Partei gesprochen wurde. So macht man eine Partei, die angeblich keiner mag und leider halt doch gewählt wurde, noch größer und populärer, als sie ist und tut selber genau das Gleiche wie angeblich die Personen dieser Partei. Besonders peinlich der Auftritt des Herrn Schulz von der SPD. So sieht ein ganz schlechter Verlierer aus. 

Ludwig Bichlmeier Unterschleißheim

Wehret den Anfängen. Bei den Reichstagswahlen im Wahlbezirk Oberbayern- Schwaben erhielt die NSDAP 1928 6 %, 1930 bereits 16 % und 1933 41 %. Bei den 16 % sind wir fast schon angekommen. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass der Spuk in vier Jahren ein Ende hat! 

Albrecht Bögle Rottenbuch

Die Wahlen sind vorbei. Demokratisch wurde gewählt – was ich respektiere. Mich hat aber geschockt das 13 % die AfD gewählt haben. Und das sind viele Menschen, die das taten. Ich schäme mich für Deutschland, da diese Wähler wohl kein Mitgefühl für Menschen haben, die vor dem Krieg flüchten. Ich schäme mich für Deutschland, da Protestwähler wohl nichts aus den amerikanischen Wahlen gelernt haben. 

Sascha Hanson Berlin

Als demokratisch denkender Mensch bin ich natürlich schockiert über den Ausgang dieser Wahl. Unsere demokratische Aufgabe muss jetzt sein, die AfD zu demaskieren und zu entlarven, was sie wirklich ist: eine undemokratische, rechtsradikale Nazipartei ohne Programm. 

Jutta Schweickert Germering

Dieses Wahlergebnis ist die Quittung für die sture Haltung der Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik, aber auch für Seehofers unglaubwürdigen Schmusekurs gegenüber Angela Merkel so kurz vor der Wahl. Der AfD wurden dadurch massenweise Wähler aus allen Bevölkerungsgruppen praktisch zugetrieben. Um diese Protestwähler wenigstens teilweise wieder zurückholen zu können, ist künftig eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen, eine wirkungsvolle Terrorbekämpfung und eine wesentliche Verbesserung der inneren Sicherheit notwendig, also eine Kursänderung nach rechts. Ob das in einer Jamaika-Koalition zusammen mit den Grünen umsetzbar ist, das darf bezweifelt werden. Bezweifelt werden darf aber auch, ob Merkel und Seehofer dafür die geeigneten Spitzenkräfte sind? Für eine Demokratie schlecht ist es, wenn sich eine große Partei, wie die SPD, von vornherein Koalitionsgesprächen verweigert. Das ist ein miserables Signal an die Wähler. Ebenso unmöglich ist es, wenn eine Partei wie die AfD und damit auch ihre Wähler von den politischen Gegnern und von den Medien ständig dämonisiert werden. Das Wahlergebnis hat gezeigt, dass damit genau das Gegenteil erreicht wird. 

Peter Blüml Schongau

Merkel bekam endlich die Quittung für ihre Flüchtlingspolitik auf Kosten der deutschen Bevölkerung. Seehofer bekam die Quittung dafür, dass er sich in Sachen Obergrenze von der Preußin Merkel zum Deppen machen ließ. 

Klaus Scheffler Kirchheim

Als überzeugter CSU/CDU- Wähler musste ich diesmal Merkel/Seehofer wegen konsequenten Ignorierens von des Volkes Meinung die Rote Karte zeigen. Nur weiter so und Pirouetten drehen à la Seehofer genügt nicht mehr. Denken wir neu! FDP – das wollen wir hören. 

Reiner Brumund Berg

Die Wahl ist vorbei, das Ergebnis für viele Bürger Deutschlands keine Überraschung. Als am Wahlabend die verschiedenen Parteien Stellung zum vorläufigen Wahlergebnis nahmen, ist mir aufgefallen, dass bei der CDU einige Köpfe wie Herr Peter Taubert, Herr Volker Kauder und Herr Günther Oettinger abgelöst werden könnten. Das Personal-Karussell wird sich in den wichtigen Parteien drehen und man wird sehen, wer übrig bleibt. Horst Seehofer als Chef der CSU und Steigbügelhalter von Frau Merkel hat eine ordentliche Watschn erhalten. Am Montag wird es in der Staatskanzlei kräftig rumsen. Man wird gespannt sein, was sich dort ereignet. 

Kurt Fürst München

Was hat die Merkel und die CSU verbrochen? Warum werden die Parteien nicht nach Stimmenanteil erwähnt? Ist es eine (ungewollte) Werbung für die AfD – wenn sie vor der SPD genannt wird? Hat die FDP überhaupt teilgenommen und ist einer Erwähnung wert?

 August Wehrmann Ismaning 

Durch das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 in Deutschland manifestiert sich die kollektive Dummheit eines (Staats-)Volkes. 

Erhard Weixler Bad Tölz

Die Reaktionen unserer Spitzenpolitiker am Wahlabend lassen befürchten, dass viele nicht erkannt haben, was am Sonntag abgelaufen ist. Dabei ist es so einfach. Zum Ersten: Viele Wähler haben erkannt, dass man Politiker nicht an ihren wertlosen, weil nicht einklagbaren Wahlversprechen messen sollte, sondern an ihrer Leistung in der abgelaufenen Legislaturperiode. Zum Zweiten: Der Wähler war es leid, dass die große Koalition vier Jahre lang nur damit beschäftigt war, sich gegenseitig zu zerfleischen, statt sorgfältige und zukunftsweisende Politik zu leisten. Und zum Dritten: Frau Merkel hat immer noch nicht erkannt, dass sie nicht von ihren Claqueuren in Europa und der Welt gewählt wird (oder auch nicht), sondern von den vielen kleinen Leuten, deren Sorgen und Nöte auf ihrer Prioritätenliste allem Anschein nach ganz hinten stehen. Bleibt zu hoffen, dass die zukünftigen Koalitionäre (und die Opposition) erkennen, dass nicht der punktet, der seine Parteiideologien auf Biegen und Brechen durchsetzt, sondern der, der dazu beiträgt, dass gemeinsam gute und erfolgreiche politische Arbeit geleistet werden kann.

 Klauspeter Wacker Bad Tölz

Ihre Wahlanalyse von heute fand ich, wie gewohnt, treffsicher. In einem Punkt sind wir uns aber offenbar nicht einig. Die Bannerträger des Völkischen, die Sie in Paris und Rom ausmachen, gibt es auch in Warschau, Moskau, Washington und auf den Fidschi-Inseln. Es gibt sie auf der ganzen Welt, nur nicht in Deutschland. Setzen Sie an die Stelle des beschmutzten Wortes „völkisch“ das geschmeidigere Nationalbewusstsein und Sie werden sehen, dass bei uns ein künstlich erzeugter ungesunder Zustand herrscht, der uns von allen Völkern der Welt unterscheidet. Ihn zu mildern, hatten die Menschen die Wahl und die haben sie genutzt. Was daran beklemmend sein soll, erschließt sich mir nicht.

 Jürgen Griessing Baldham

Sicher hat Frau Merkel und die CDU einen Denkzettel bekommen. Die Quintessenz ist jedoch die, dass die Mehrheit der Wähler an Frau Merkel mit ihrer Politik festhält und ihr die Stimmen gab. Ein abstrakter Vergleich: Kümmert einen Sportler die Zeit, wenn er damit deutschen Rekord gelaufen ist. Und was die CSU und Herrn Seehofer anlangt, so wird diesem nach der Wahl jetzt Gelegenheit geboten, seine Strategien zu überdenken und neu zu ordnen, um im nächsten Jahr bei den Landtagswahlen nicht einen ähnlichen Tiefschlag hinnehmen zu müssen. Jedenfalls ist es ein Neuanfang mit mehreren Konstellationen, was die künftige Zusammensetzung der Regierung betrifft. Die FDP mit ihrem Christian Lindner ist mit Sicherheit ein Faktor, der Zuversicht erkennen lässt. Sorgenvoll betrachte ich die AfD. Frau Merkel meint, ihre Prämisse sei es für die nächsten Jahre, die Stimmen der AfD-Wähler zurückgewinnen zu wollen; das dürfte ein Wunschdenken bleiben.

 Leonhard Socher München

Seit über 25 Jahren zahle ich monatlich stillschweigend den Solidaritätszuschlag. Jetzt habe ich die AfD im Bundestag. In der Zukunft darf ich die Renten der AfD-Bundestagsabgeordnete auch noch zahlen. Vielen Dank Ost-Deutschland! 

Isabella Bergmann München

1) Die CSU, „die angeschossene Wildkatze“, bekam in Bayern von der cleveren Bevölkerung den lange erwarteten Denkzettel dafür, dass Horst Seehofer Frau A. Merkel, seine Koalitions-Chefin und Bundeskanzlerin, über Jahre hinweg öffentlich demontierte, brüskierte, ignorierte und permanent bevormundete, obwohl seine CSU nur lächerliche 6,2% Stimmenanteil (Platz 5 und am Schluss der relevanten Splitterparteien) zusammenkratzte! - Wie tief auch die CDU gestern selbst gesunken ist, sieht man daran, dass es in Berlin ohne die CSU-Stimmen keine Jamaika-Koalition gibt. Also, Frau Merkel, zeigen Sie Horst Seehofer die rote Karte, kündigen Sie ab sofort die Fraktionsgemeinschaft auf und haben Sie Mut zu einer Minderheitsregierung! 2) Angesichts dem zu erwartenden gnadenlosen Trommelfeuer der neuen Opposition im Bundestag aus der brutalen AfD und der rigorosen ‘evtl. neu erstarkten’ SPD, die ihr Heil nun im Frontwechsel sucht, weil sie glaubt, nur so die vorhergesagte Wahlschlappe auswetzen zu können, wird die Kanzlerin wohl keine 4 Jahre durchhalten: Ihre Nerven und/oder die Gesundheit werden das nicht durchhalten, zumal ihr dazu schon die rhetorischen Mittel fehlen dürften, über welche die Herren Prof. Meuthen + Martin Schulz und andere reichlich verfügen. 

Matthias Fuchs Waldkraiburg

So, jetzt hat’s gekracht. Was mich allerdings wundert ist, dass das Wahlergebnis „manche so überrascht“. Auch die Fokussierung des Debakels auf die Kanzlerin ist falsch und scheinheilig. Das Kernproblem aus meiner Sicht ist/war, dass die GroKo ganz einfach die wirklichen Probleme der Bürger (Kinder-/Altersarmut, Renten, Bildung, Klima/Umwelt, Energie, Verkehr, Breitband, Industrie.4-Folgen, etc.) ignoriert (nicht erkannt ?) hat. Für mich hat die Kanzlerin Ihren folgenschweren Fehler in der Flüchtlingspolitik längst erkannt, aber auch schon weitgehend korrigiert. Ich sehe das Problem bei der Kanzlerin vor allem darin, dass ihr das Engagement für die Europa-/Weltpolitik einfach den Blick für die hausgemachten Probleme verschleiert hat. Allerdings haben ihr dies alle Parteien auch sehr leicht gemacht. Dieser Blick wurde nun sicher durch das klare Wählervotum wieder geschärft. Offen gestanden schockt mich auch das AfD-Ergebnis nicht so sehr. Ich habe es so erwartet, bin aber überzeugt, mit guter Strategie / Politik - und da meine ich nicht die hirnlose „Haudrauf-Politik“ im Wahlkampf - wird die AfD wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Wenn es zudem dann noch gelingt, die sicher sehr wichtige (Arbeitsplätze, Technologie, Wohlstand, etc.), aber mittlerweile extrem Unternehmens und Manager lastige (Dieselskandal, Glyphosat, Verbraucherschutz, etc.) Industrie-Lobby-Arbeit neu zu denken, dann sieht das doch schon wieder ganz gut aus. Das Ganze muss aber ordentlich erarbeitet und strategisch umgesetzt werden. Allein mit Schönreden, Vorwürfen, „Koalition mit dem Bürger“ und Problem-Aussitzen geht’s leider nicht. Die Bürger verstehen /akzeptieren halt einfach nicht mehr, dass z.T. Betrüger staatlich unterstützt werden und sie mit Zukunftsängsten zurückgelassen werden. Viele dieser Bürger haben aktuell mit der Wahl der AfD auf sich aufmerksam gemacht, also nehmt sie bitte auch endlich mal ernst. Dann passt’s wieder. 

Franz Knossalla Obersöchering

Frau Merkel hat durch ihre selbstherrliche, unerschütterliche Art die politische Landschaft der Bundesrepublik erfolgreich zerschossen. Wen wundert´s?

 Bernd Kischa Weilheim

Kein Grund zur Beunruhigung bei der Union. Als bei Kriegsende im besetzten Deutschland Millionen von Flüchtlingen eintrafen gab es schon damals auf der einen Seite eine überwältigende Hilfsbereitschaft und auf der anderen Seite ein Vorurteil gegen die Zuagroasten, besonders in Bayern. Heutzutage wird letzteres wegen des Zustroms aus kulturfremden Ländern noch verstärkt. Da ist es kein Wunder, dass geschürter Fremdenneid bei einem Teil der Wähler verfängt. 87 % der Wähler ließen sich aber eingedenk der Populismusauswüchse in den USA Gott sei Dank nicht davon beeindrucken. Den rund 1 Million Abwanderern von Union-Wählern nach rechts muss man nicht nachweinen. Sie werden zurückkommen, wenn die Lösungsansätze des Flüchtlingsproblems greifen. Die 1,3 Millionen Abwanderer zu den Liberalen sind kein Beinbruch, sondern mögen eine vernünftige Koalition fördern. Viele der 33 % Union-Wähler folgten wohl der Einsicht, dass wir eine Bundeskanzlerin haben, die unermüdlich für unser Land kämpft und deshalb nicht nur unseren Dank, sondern auch unsere Unterstützung bei der Wahl verdiente. Sie kann es nicht allen Recht machen, weil sie ihre Entscheidungen nach der von ihr bekannten Charakterstärke nicht populistisch, sondern nach sorgfältiger Abwägung des Notwendigen trifft. Da ist kein Murren angesagt, sondern die Hoffnung, sie als Bundeskanzlerin behalten zu dürfen. 

Adolf Sailer Schongau

Betrübte Gesichter und alles andere als glückliche Wahlsieger bei der CDU. Doch aus der Mitte heraus kann etwas Neues entstehen. Nun hoffen wir Bürger das Beste, und dass die alte und neue Kanzlerin ihren Regierungsauftrag zu unserer Zufriedenheit erfüllen wird, sich Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholen - ihre Partei und die neue Regierung mit ihrem Koalitionspartner uns in eine bessere Zukunft führt. Man kann durchaus gespannt sein, wie es weiter geht in unserem Land.. Viel Glück, Erfolg und Einigkeit an die Frau Bundeskanzlerin und ihre zukünftige Regierung. 

Karlheinz Dettweiler Haimhausen

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, ich habe weder AfD noch CSU gewählt ,trotzdem finde ich das Ergebnis gut, weil die Bayern eben kein Stimmvieh sind und nachdenken . Die CSU hat kein Gesicht. Erst die Hahnenkämpfe der Alphatiere, dann immer wieder umschwenken und eben nicht Kante zeigen. Zu Hause auf die Kanzlerin meckern und dann wieder vor ihr umkippen. Im Land selber die Berge mit Seilbahnen verschandeln und so Massen von Touristen anlocken.Wer auf einen Berg will,soll selber hochkraxeln. Oder der seltsame Umgang um die Trägerschaft des Frauenhauses, die merkwürdige Asylpolitik,Geburtenklinik in Erding ,usw. Es wird Zeit,dass sich die CSU neu aufstellt,verjüngt und frischen Wind ins Land bläst. H. Drehhofer möge in Ruhestand gehen und endlich seine Modellbahn fertig bauen,da wäre allen geholfen! Das Abrutschen der CSU ist ihre Chance. Und bitte nicht wieder die Schuld für dieses Wahlergebnis anderen oder den Umständen oder dem Wetter uvm in die Schuhe schieben. Jetzt ist die Zeit für solide professionelle politische Arbeit endlich angebrochen. 

Judith Braun Erding

Der Beitrag der Kirchen zum Wahlergebnis: Wir haben es noch im Kopf: Proteste kirchlicher Organisationen gegen die Abschiebung von afghanischen Schwerkriminellen. Ein weiterer Punkt: Gewährung von Kirchenasyl für Asylanten, die abgeschoben werden sollten. Drittens: Umbenennung des Festes zu Ehren des Heiligen St. Martin in „Lichterfest“ mit der Begründung, Muslime würden sonst Anstoß daran nehmen. Es gäbe sogar noch weitere Beispiele. Nachdem also einige Klerikale somit Wahlhelfer für die Linken waren oder sind, kann man (überspitzt ausgedrückt) gespannt sein, wann nun Jesus als „unzumutbar“ für Muslime erachtet wird und als Folge entsprechende Schritte folgen?

 Michael W. Wolf Gauting

Mein Gott, Horst, auch jetzt noch nichts aus der Wahl gelernt. Was soll das Herumgeeiere mit der Obergrenze als Verhandlungsbasis für eine Koalition. Mittlerweile dürfte auch der Dümmste bei der CDU und den Grünen kapiert haben dass das Flüchtlings-und Asylthema der AfD deren Wahlerfolg zugespielt hat. Die Wähler haben entsprechend reagiert. Es muss sich also in der Hinsicht sowieso etwas tun . Ja Horst an deinem Stuhl wird kräftig gesägt , es ist kaum vorstellbar dass immer alle deiner Parteifreunde mit deiner ständigen Meinungsrotation einverstanden waren. Man traute sich nur nichts zu sagen a) um die eigenen Pfründe zu sichern und b) aus Angst vor deiner Retourkutsche. Für uns Wähler ist es auch nicht mehr nachvollziehbar warum immer noch nicht ein potentieller Nachfolger benannt ist. Du hast das Rentenalter von 67 bereits überschritten und solltest nun endlich für jüngere dynamische Kollegen ,von denen es genügend gibt ,freimachen. Ob allerdings dein Parteifreund Herrmann ,unbestritten seiner Verdienste als Innenminister, der richtige Mann für Berlin ist sei bestritten. Auch hier bräuchte es jemanden der Klartext redet und nicht alles weglächelt. Also um 2018 in Bayern wieder alleine regieren zu können muss sich etwas tun ,politisch und personell. Also bedenke keiner lebt ewig ,auch nach dem Berufsleben gibt es noch schönere Dinge als Macht. 

Hans Winkler Schwaig

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