Leserbriefe

Weitere Meinungen zum Coronavirus

Andreas Beez: Münchner Chefarzt warnt: Auch Jüngere erkranken; Im Blickpunkt,Dirk Ippen: DenSisyphus-Stein rollen;Kolumne Politik,Corona – wasunsere Leser meinen;Leserforum 21./22. MärzMüller dankt Ärztenund Pflegekräften;Sport 21./22. MärzOlympia:USA gegen Verschiebung; Sport 21./22. März„Alles Lüge, alles Quatsch“; Politik 20. März

Sehr geehrter Herr Dr. Ippen, herzlichen Dank für Ihre treffende Kolumne und die fundierte Informationsversorgung durch den Merkur. Der Aufruf der Gruberin im heutigen MM hat eine Überlegung in mir angestoßen: Die meisten Jugendlichen ziehen vernünftig mit und sind enorm hilfsbereit. Wie Ihr Mike Schier im Kommentar schreibt, gibt es aber Ignoranten, die mit Frau Merkels Appellen nicht erreicht werden; manche finden es sogar „sportlich“, notwendige Einschränkungen zu unterlaufen und damit vor Gleichgesinnten zu prahlen. Etliche von ihnen könnten zur Kooperation gewonnen werden, wenn ihre Idole – zum Beispiel Rap-Musiker oder junge Sportler – sie in ihrer Sprache aufrufen würden: „Hey, Corona-Partys sind uncool“ oder „Sport ist das nicht, was Ihr macht“. Ihre Musikspezialisten und Sportreporter haben sicher Kontakte zu Personen, die in der jungen Szene anerkannt sind. Eventuell lassen sich Menschen finden, die bereit sind, ihre Fans zum Mitwirken beim Corona-Eindämmen zu motivieren. In der Flaute nutzen manche vielleicht sogar gern die Gelegenheit, sich bei ihren Fans in Erinnerung zu bringen. Nur wenn wir jetzt konsequent genug handeln, können wir das Oktoberfest entspannt genießen. Andernfalls muss es abgesagt werden, wir alle schleppen uns mit weiteren Einschränkungen noch längere Zeit dahin und die Todeszahlen steigen. Weiterhin muss den Jüngeren klargemacht werden, dass es neuere Erkenntnisse gegenüber den ersten Statistiken aus China gibt: „ Münchner Merkur heute: Münchner Chefarzt warnt (vor hartnäckiger Fehleinschätzung): Auch Jüngere erkranken. „... wir müssen auch ehrlich sein: Corona trifft eben nicht nur die Alten, es kann auch Jüngere mitten aus dem Leben reißen“ warnt Prof. Wendtner. „Sie können so schwer erkranken, dass sie beatmet werden müssen, und auch Todesfälle sind in dieser Altersgruppe nicht ausgeschlossen.“

Erfahrungen in Italien (MM 18.3., Es ist, als würden sie ertrinken): Krankenpfleger Paolo Miranda aus Cremona sagt: „Es ist verrückt, den Jüngeren zu sagen, sie seien von diesem Notstand nicht betroffen. Auch sie trifft es. Bei uns werden Leute jeden Alters eingeliefert“. Junge Europäer sind also wohl nicht so gut geschützt, wie die ersten Statistiken aus China vermuten ließen. In Ihrem Merkur steht dies zwar unmissverständlich. Die kriminell-egoistischen Corona-Party-Geher lesen ihn aber offenbar nicht; diese Zielgruppe zu erreichen, ist nicht leicht aber wichtig, daher meine obige Anregung. Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund.

P.S.: Danke, dass Sie auch auf die Kernkraftwerke hingewiesen haben!

Axel Stark

Gmund am Tegernsee

Leserbriefschreiber Herr Otto Tegethof und Dr. Christian Vordemann sind der Meinung, dass durch Verteuerung des zweiten Artikels Hamsterkäufe vermieden werden können. Da unterschätzen die Herren die gewieften Käufer! Wie soll in Zeiten von Corona so eine Maßnahme funktionieren? Das klappt schon nicht, wenn Möbelhäuser und Supermärkte, ohne Krisenzeiten, Sekt, Schnaps u.ä. nur in handelsüblichen Mengen abgeben wollen. Wie soll sich eine ohnehin gestresste Kassenkraft oder Verkäuferin jeden Käufer merken, ob er im Laufe des Tages (samt allen Familienmitgliedern) den Laden mehrmals betreten hat? Der Lösungsansatz wäre ja gut, aber nicht praktikabel, da ja leider die Breite der Masse nicht so denkt und an ihrem eigenen Wohl interessiert ist.

Barbara Mayr

Moosach bei Grafing

Die einen halten die Einschränkungen und Empfehlungen zur Sars-Cov-2-Virus-Abwehr für überlebenswichtig, andere sehen darin eine übertriebene Unverhältnismäßigkeit bis hin zur gewollten Katastrophenstimmung. Selbst Virenspezialisten, wie die SPD-Gesundheitsexperten Dr. Wolfgang Wodarg und Prof. Karl Lauterbach sind sich – gelinde gesagt - uneins. Wodarg relativiert und missbilligt überzogene Maßnahmen, während der nicht unumstrittene Politiker und ehemalige Aufsichtsrat der privaten Rhön-Kliniken Karl Lauterbach Schlimmes prophezeit und Kritiker diffamiert. Die Politik stützt sich auf das “was die Wissenschaft“ sagt und droht, wie Ministerpräsident Söder in Bayern, mit Ausgangsverboten. Eifrige Politiker treten vor die Kameras, mimen den Viren-Kenner und verurteilen alles, was der Meinungsherrschaft entgegensteht. Wer sich noch nicht von Angst und Schrecken hat bezwingen lassen, stellt Fragen wie diese: Warum kommen in den Medien Medizinexperten und Kritiker wie Mediziner Dr. Rolf Kron aus Kaufering oder Finanzsystemkritiker Ernst Wolff nicht im selben Maße zu Wort wie Befürworter des Mainstreams? Warum werden Kritiker regelmäßig als gefährliche Ignoranten entwertet oder gar als Quelle düsterer Verschwörungstheorien gebrandmarkt? Oder ganz einfach die Fragen, welche Qualität haben Statistiken und Vergleiche, welche Experten oder Institutionen gehören zu der zitierten und meinungsführenden Wissenschaft und wer hat den Sars-Cov-2-Virus-Test entwickelt und durch wen wurde er zugelassen? Anstelle Meinungen und Fragen abzuwürgen, könnten gerade mehr Offenheit und eine sachliche Auseinandersetzung mit Vorbehalten und Einwänden der Entstehung von Mythen, Unruhe und Ausgrenzung entgegenwirken. Anhänger der Auffassung, wonach die Bevölkerung nicht nur vor Viren, sondern auch vor anderslautenden Meinungen geschützt werden muss, machen sich verdächtig und deren Motive sind zu hinterfragen.

Horst Münzinger

München

Endlich, ich hab die Stimmen, der Kirche bzw. der Seelsorger vermisst. Der Staat hat schnell versucht zu handeln. Vielen Dank dafür. Meiner Meinung nach wäre das jetzt auch die Chance für die Kirche. Außer das die Gottesdienst und dgl. nicht mehr stattfinden, hab ich noch nicht viel gehört. Zum Beispiel Aufrufe zum Gebet. Bekanntgabe der christlichen Medien und ihre schönen Programme. Hilfen zum Gebet, Unterhaltung, Lebenshilfe usw. Informationen auch aus Rom. Wie? wo? genaue Hinweise dazu, kann ich was, empfangen. Nicht jeder ist komplett mit dem Internet bzw. sonstigen Adressen vertraut. Allein mit dem Betrag einer einzigen Kirchensteuernachzahlung könnte man die schönste Anzeige in den Zeitungen starten. Bleiben Sie gesund!

Maria Steigenberger

Königsdorf

Aber wie sieht´s denn bei den anderen Parteien aus? Die Linken (Bartsch), die Grünen (Baerbock) und die SPD (Borjahns) machen besserwisserische Parteipolitik, indem sie Hrn. Söders „Vorpreschen“ mit unsinniger Begründung ablehnen und auch sonst an allem Möglichen Rummeckern - beschämender geht´s nicht mehr in einer Zeit, in der Zusammenhalt gefragt ist. Selbst die AfD sagt, dass dies jetzt keine Zeit für Parteipolitik ist. Linke, Grüne und die Sozis kapieren das nicht. Die Linken (Rixinger) lächeln süffisant, wenn jemand sagt, dass man ein paar Reiche erschießen soll, die Grünen sagen, dass man sich jetzt mehr um den Klimawandel kümmern soll (Hr. Habeck zeigt, dass er wirklich weiß, was jetzt wichtig ist und was nicht!), die Grünen (Kretschmann) fordern die Krankenhäuser in Baden-Württemberg auf, schwerstkranke Franzosen aufzunehmen (ich bin für Solidarität, aber zu einem Zeitpunkt, wo wir davon ausgehen müssen, dass die Intensivbetten in Deutschland vielleicht nicht ausreichen werden, wo es schon erste Engpässe gibt, habe ich für so etwas überhaupt kein Verständnis). Fazit: Gott sei Dank haben Linke, Grüne und SPD (noch) wenig zu sagen in unserem Land. Wenn die jetzt an der Regierung wären und diese Krise meistern müssten: für mich ein Albtraum, eine Horrorvorstellung. Hoffentlich vergessen das die Menschen nicht, wenn wieder Wahlen anstehen.

Peter Springer

Schaftlach

Im Zuge der Berichterstattung in den Medien zur Corona-Pandemie erheitert mich besonders das verzweifelte Bemühen einiger Politiker, beim Meinungsaufschwung von Ministerpräsident Markus Söder nicht hinten vom Beifahrersattel zu fallen. Da rudert ein Armin Laschet im Fernsehen mit allen Vieren um Aufmerksamkeit, die SPD-Vorsitzende Eskens und ihr Anhängsel Walter Borjans und, natürlich, die Grüne Baerbock nehmen das „Vorpreschen Bayerns“ zum Anlass, ihrem Zentralismus zu huldigen und den Föderalismus in Frage zu stellen. Nur Jens Spahn agiert hier geschickt und stellt sich Seit an Seit mit Söder den Medien. Einfach putzig, das Ganze!

Helmut Waldsinger

Moorenweis

Die zwingend not-wendigen Maßnahmen zur Mithilfe aller Menschen bei der Bekämpfung der Corona- Gefahr, die Wirkung dieser Maßnahmen könnte noch gesteigert werden, wenn die psycho-somatische Stresssituation der Menschen entlastet und damit zunehmende Ängste und Fehlreaktionen abgeschwächt würden. Auch die bekannten Daten, dass der zeitliche Ablauf von Krankheits- Epidemien nach Erreichen eines Höhepunktes rückläufig ist – Beispiel alljährliche Influenza – könnten hilfreich sein. Selbstverständlich wird mit Höchstdruck geforscht nach Ursachen partiell katastrophaler Auswirkung der Virusinfektionen wie beispielsweise in Italien. Auch die Angst vor Überforderung der Hilfsmöglichkeiten in derartigen Situationen und folglich Einsatz aller Mittel zu ihrer Vorbeugung sind verständlich und beruhigend. Die Zahlen positiven Viren-Nachweises sollten global jeweils den prozentualen Anteil an der Bevölkerung erkennen lassen, weiterhin: Wie viel positiv getestete Menschen hatten (noch) keine Krankheitserscheinungen, wie viele zeigen leichte, mittelschwere und bedrohlich schwere Krankheitsverläufe. Bei letzteren und Todesfällen müssten Vorerkrankungen bewertet werden. Mit diesen Hinweisen ließen sich vielleicht ein Lichtstrahl am verdunkelten Karfreitags- Horizont erkennen. Augustinus sagt „Gebt mir Liebende, die wissen, worum es geht.“

Dr. med. Ingrid Strauß

Kreuth

Es kann für mich kein Zweifel daran bestehen, dass die am Samstag in Kraft getretenen Ausgangsbeschränkungen genau zu beachten sind. Ebenso muss man aber ohne allzu großen Pessimismus davon ausgehen, dass diese Beschränkungen die Zahl der täglichen Neuerkrankungen in Deutschland (derzeit etwa 5.000) nicht senken werden. Wenn die Wirkung der ergriffenen Maßnahmen in zwei Wochen überprüft wird, wäre es schon ein großer Erfolg, falls sich der Faktor der Ausbreitung (momentane Zunahme der Erkrankten um ¼ täglich = Faktor 1,25) halbiert hätte. Das wären aber etwa 25.000 Neuerkrankungen täglich, bei steigender Tendenz. Was wäre dann zu tun? Es bestehen zwei extrem gegensätzliche Optionen, nämlich die Aufhebung aller Einschränkungen (= Weg 1) mit dem Ziel, schnell eine Grundimmunisierung der Bevölkerung herbeizuführen, oder die Verschärfung der Einschränkungen (= Weg 2) mit einer Stilllegung auch beinahe der gesamten Produktion (= der von Italien jetzt eingeschlagene Weg). Bei Weg 1 droht ein Zusammenbruch der medizinischen Versorgung, bei Weg 2 ein Zusammenbruch der Wirtschaft. Vorzuziehen wäre meiner Meinung nach ein Weg der Wahlfreiheit (= Weg 3). Hier würde nach Haushalten getrennt bei völliger Freiwilligkeit eine Gruppe der „Mutigen“ gebildet, die keinen Beschränkungen unterliegt, insbesondere weiterhin zur Arbeit geht, die „den Laden am Laufen hält“ und bei der relativ schnell die Grundimmunisierung eintreten würde, und zudem eine Gruppe der „Vorsichtigen“. Diese Gruppe würde unter Quarantäne gestellt und von öffentlichen Stellen zuhause mit Lebensmitteln versorgt; die Berufstätigen in dieser Gruppe würde vom Staat (also nicht vom Arbeitgeber) Lohnfortzahlung erhalten (einen Monat lang 80 %, dann 60 %), und zwar solange, wie es für die Allgemeinheit sinnvoll erscheint, die Gruppe der Vorsichtigen aufrechtzuerhalten. Selbstverständlich wäre es jederzeit möglich, aus der Gruppe der Vorsichtigen in die Gruppe der Mutigen zu wechseln. Ich fände diesen Weg der Wahlfreiheit gut und würde mich der Gruppe der Mutigen anschließen.

Dr. Nikolaus Buchta

Fürstenfeldbruck

Thomas Müller dankt Ärzten und Pflegekräften. Das ist aller Ehren wert. Aber reicht das? Nein, das reicht nicht! Was ist sein Beitrag? Der Multimillionär finanziert das Hobby seiner berittenen Frau, das hat seinen Preis - keine Frage. Jedoch wird es nicht zu seinem finanziellen Ruin führen, wenn auch er seinen Beitrag leistet, wie dies sein sportliches Umfeld vormacht. Goretzka und Kimmich rufen zur Hilfe auf, beide spenden 1 Million Euro. Auch Ex-Bayernkapitän Paul Breitner müht sich an der Tafel vorbildlich. Müller kann seine Beliebtheit in der spielarmen Zeit noch steigern, wenn er es diesen Vorbildern gleichtut. Also auf geht’s! Wo bleibt Müller?

Christian Bänsch

Brunnthal

Dummheit und Verantwortungslosigkeit der Herrschaften des IOC und des japanischen Nationalen Olympischen Komitees sind nicht zu über- treffen. Wer jetzt noch nicht kapiert hat, dass nicht die Zeit der Ehrgeizlinge im Sport, nicht die der machtbesessenen und kommerz- orientierten Profilneurotiker ist, sondern die der Virologen und besonnenen Politiker, der sollte mal ein paar Tage in norditalienischen Krankenhäusern dienstverpflichtet werden, um mit der Hammermethode zur Vernunft zu kommen. Hier lediglich auf Abwarten für „eine mögliche Verschiebung“ der Spiele, auf „mehr Expertise und Information“ zu setzen, anstatt sofort alles abzusagen, verschlägt einem die Sprache! Die täglichen Fakten über steigende Infizierungs- und Todesraten scheinen immer noch zu viele Zeitgenossen für science fiction zu halten. Wir sind noch nicht am Höhepunkt der Pandemie, sondern mittendrin, und kein vernünftiger Mensch zweifelt an der Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, dass das bis 2022 so gehen kann. Begegnung der Sportler aus aller Welt in Tokio: wer kontrolliert die Kontaktketten dort und nach Rückkehr in die Heimatländer? Die deutschen Aktiven sollten ihre Teilnahme geschlossen boykottieren, und zwar jetzt. Weg mit Olympia, weg mit Thomas Bach! Und das sage ich als sportbegeisterter Zuschauer.

Wolfgang Wahl

München

Mit meinen bald 69 Jahren versuche ich im Rahmen meiner Möglichkeiten Sport zu treiben. Heute gegen 17:30 Uhr lief ich in Karlsfeld um unseren See, als mir eine Gruppe von drei Läufern entgegenkam. Das waren Leute von europäischem Aussehen, die bestimmt nicht älter als 30 Jahre waren und garantiert nicht als Familie zusammenleben. Eigentlich bin ich ja nicht auf den Mund gefallen, aber da war ich perplex vor solch ignoranter Idiotie. Solche Assoziale haben uns schon die Ausgangsbeschränkungen eingebrockt und ich fürchte, sie bringen uns die volle Ausgangssperre ein, wenn sie nicht gestoppt werden. Im Übrigen sollten sich auch junge Egoisten in ihrem ureigensten Interesse an die Regeln halten, denn inzwischen stellt scheinbar sich immer mehr heraus, dass auch ihnen das Covid 19 Virus gefährlich werden kann.

Hans-Georg Lanig

Karlsfeld

Man könnte sich folgende Frage stellen: Warum halten sich die Viren nicht an den internationalen Beschluss, dass es in der Welt keine Krankheiten mehr geben darf, vor allem keine tödlichen Wirkungen daraus? Es wäre wohl gleichzusetzen mit der Forderung, dass es keine Verkehrstoten mehr geben darf. Als höchstwirksame Maßnahme dagegen wäre nur denkbar, den gesamten Verkehrsbetrieb zu verbieten. Wir fordern, dass es keine Toten mehr durch Krankheiten geben darf. Dafür sind wir bereit, unsere gesamte Wirtschaft und Gesellschaftsordnung aufs Spiel zu setzen. Ist das angemessen? Die dramatischen Folgen der Corona-Virus-Krise werden nicht die gesundheitlichen Auswirkungen sondern die Zersetzungswirkungen auf das gesamte gesellschaftliche Ordnungssystem sein. Hierzu verweise ich beispielhaft auf durch Dirk Müller aufgezeigte Perspektiven und die nachvollziehbaren Begründungen dazu. Der hier im Fokus stehende Corona-Virus ist eine Art unter vielen anderen Grippeviren, offensichtlich nicht wesentlich anders in den Wirkungsverhalten einzuschätzen wie bereits bisher bekannt. In der Kürze verweise ich dazu auf die Äußerungen durch Dr. Wolfgang Wodarg, welche ich in allen wesentlichen Aspekten teilen kann, da sie auch einleuchtend begründet werden. Im Artikel vom 20. März wird teilweise verunglimpfend und verfälschend berichtet. Er bleibt keine Antworten schuldig, die Begründungen für die angeblich zehn mal so häufige schwere Verläufe wie bei Grippe wurden von ihm enttarnt, diese werden nur ignoriert. Die Verwendung des Begriffs „Verschwörungstheoretiker“ ist unsachlich und trifft nicht den Kern der Auseinandersetzung. Wir sollten uns nicht in eine Hysterie führen lassen sondern uns auf den Satz der Aufklärung von Immanuel Kant besinnen: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. Es bedarf Aufmerksamkeit und Besonnenheit zur Erkenntnis von Wahrheit. Ansonsten werden wir sehen, wohin uns Krisenangst, Hysterie und Panikverhalten führen.

Peter Hammer

Hausham

Große Staatsmänner und gute Politiker zeichneten sich auch immer durch die Bewältigung von Krisen aus. Dies hat uns der Österreichische Kanzler Kurz deutlich vorgeführt. Während unsere gesamte Bundespolitik in der Corona Krise wochenlang unentschlossen „ herumeierte „ hat sich unser Ministerpräsident Söder als erster durch Erklärung und Aufklärung, kluge Entscheidungen und letztendlich konsequentes Handeln deutlich hervorgehoben. Uns Bürgern hat er in dieser schweren Krise etwas Zuversicht, Mut und Rückhalt gegeben.

Vermutlich angeregt durch den Bayerischen Ministerpräsidenten sah sich endlich auch unsere Bundeskanzlerin zu Ihrer Rede an die Nation veranlasst. Und unsere Grünen? Die alles Verhinderer. Nachdem sie sich am Wahlsonntag genügend gefeiert hatten, hörte man nichts mehr. Wie immer: Problemsituationen machen sie rat- und sprachlos. Am Samstag melden sie sich plötzlich und kritisieren Herrn Söder und seine korrekten Maßnahmen, denen inzwischen auch andere Bundesländer folgen. Ja geht‘s noch?

Alfred Ortlieb

München

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