Bares Geld wert

„EU und USA regeln Datenaustausch neu“; Titelseite 3. Februar

Der Kompromiss der EU-Kommission mit der Obama-Administration kann nicht überzeugen. Denn letztlich handelt es sich beim überarbeiteten Safe Harbor- Abkommen nicht mehr als um alten Wein in neuen Schläuchen, da es gar keinen echten Anreiz seitens des US-Handelsministeriums gibt, wirklich dafür zu sorgen, dass die europäischen Daten nicht in falsche Hände geraten. Schließlich sind gerade im digitalen Zeitalter persönliche Informationen bares Geld wert, durch die sich mehr denn je wirtschaftliches Wachstum und eine erhebliche Wertschöpfungskette für ein Land generieren lassen. Deshalb dürfte ebenfalls die leicht modifizierte Regelung seitens des EuGH wieder einkassiert werden, wenn es sein erstes Urteil ernst nimmt, zumal die angemahnten Grundrechte nicht nur irgendwelche Werte sind, sondern die elementaren Säulen der europäischen Integrationsverträge darstellen und daher selbst durch ein Abkommen wie etwa TTIP, wo das materielle Denken eigentlich über allem steht, nicht aufgehoben bzw. eingeschränkt werden dürfen!

Rasmus Ph. Helt Hamburg

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Selbst Miniwende mit 50 % erneuerbaren ist undenkbar
Stromkunden zahlen 35 Milliarden Steuern; Titelseite, Til Huber: Der Preis der Energiewende; Kommentar 17. Februar
Selbst Miniwende mit 50 % erneuerbaren ist undenkbar
Lichtblick für die gebeutelte griechische Bevölkerung
Union ringt um Hilfen für Athen; Titelseite, Georg Anastasiadis: Gefährlicher Blankoscheck; Kommentar, Til Huber und Christian Deutschländer: Söder fordert ein Pfand von …
Lichtblick für die gebeutelte griechische Bevölkerung
Die Kanzler-Frage
Mehrheit für Rot-Rot-Grün in Sicht; Titelseite 15. Februar, Wer kann Kanzler?; Leserbriefe 14. Februar
Die Kanzler-Frage
Martin Schulz: ein umstrittener Kandidat
Umfrage: SPD auf Zehnjahres-Hoch; Titelseite 13. Februar, Martin Schulz ist kein Heiliger; Leserbriefe 8. Februar
Martin Schulz: ein umstrittener Kandidat

Kommentare