Ist das nun Satire?

Ärger über de Maizières Islam-Feiertag; Titelseite 16. Oktober

Sicher bezieht Herr de Maizière das entgegenkommend integrierenden Gedankenspiel auf den sozialpsychologischen Hintergrund in muslimischen Ballungszentren Deutschlands. Muslimische Feiertage in einen christlich orientierten Kulturkreis bundeseinheitlich oder regional einzugliedern kann löschbare Brandherde der schwelenden, teilweise bereits entflammten, Ausländerfeindlichkeit zum unkontrollierbaren Flächenbrand werden lassen. 

Friederike Karsten München

Wenn diese Äußerung von Herrn de Maizière – Ich bin bereit darüber zu reden, ob wir auch mal einen muslimischen Feiertag einführen – ein Beispiel für die oft zitierte (neue?) Leitkultur ist, dann gute Nacht! Ist ihm bewusst, dass er damit die beste Wahlwerbung für die AfD macht? 

Gottfried Traber Taufkirchen (Vils)

Nach dem Wahl-Debakel der CDU/CSU stellt sich die Frage, warum bringt ein unfähiger Innenminister, wie de Maizière es ist, – neben Merkel und ihrer unseligen Flüchtlingspolitik, einer der Hauptschuldigen für das schlechte Abschneiden der Union - einen islamischen Feiertag ins Gespräch? Will er noch mehr Wähler der AfD zubringen? Will er die CSU für die nächste Landtagswahl noch mehr schwächen? Will er sich bei den Grünen für die anstehenden Koalitionsverhandlungen einschmeicheln? Hoffentlich wird dieser Minister bald aufs politische Abstellgleis gestellt. 

Erich Eckmair Hausham

Der Vorschlag von de Maizière, einen muslimischen Feiertag einführen zu wollen, beweist, dass wir von geistig vollkommen umnächtigten, auf beiden Augen blinden Politikern geführt werden. Wie kann er so dumm sein, ausgerechnet jetzt so ein Fass zu öffnen? Hat der Mann sich noch nicht mit den wahren Inhalten und Hintergründen der sogenannten friedlichen Religion befasst? Es gibt etliche fundierte, seriöse Literatur hierzu. Denn täte er das, würde er alles tun, um einer weiteren schleichenden Islamisierung unseres Landes und damit den vom Islam gewollten Untergang unserer Demokratie und Freiheit den Riegel vorzuschieben! Ich bin entsetzt, wie leichtsinnig und gutgläubig unsere Politiker den Ausverkauf unseres Landes und unserer Kultur mit solch naiv-toleranten Vorschlägen vorantreiben!

 Nicole Leserer Oberhaching

Minister de Maizière setzt sich dafür ein, dass islamische Feiertage eingeführt werden. Die Ureinwohner, die Indigenen (bisher meist als Deutsche bezeichnet) sollen keine Sonderrechte auf Feiertage haben! Was wird wohl als Nächstes zur Diskussion gestellt? Die Mehrehe! Natürlich nicht nur für Muslime, sondern für alle. Schlechte Noten für Grundschüler: Erklärt werden diese auch dadurch, dass 37 % der Schüler Zuwandererkinder sind. Der Prozentsatz wird zweifellos steigen. Deshalb wird demnächst vermutlich zur Diskussion gestellt, dass getrennte Schulen gegründet werden, in denen der ganze Unterricht auf Türkisch gehalten wird, und solche, in denen auf Arabisch unterrichtet wird. In allen Schulen wird als erste Fremdsprache Englisch gelehrt, sodass Indigene und Zuwanderer sich in Zukunft auf Englisch verständigen werden. Ist das nun Satire oder tatsächlich ein allmählich aufkommendes Programm des Mainstreams, das heißt der Rot-grünen unter kaum versteckter Führung der schwarzen Kanzlerin? Und wenn es so ist, oder auch, wenn es nur teilweise so ist: Gehört die CSU zum Mainstream oder nicht? Das sollte diese Partei uns in der nächsten Zeit wirklich verdeutlichen. Was nun die Ent-Deutschung anbelangt, so ist es bereits so, dass in namhaften deutschen Firmen die interne Konferenzsprache Englisch ist. Und vor Kurzem war im Merkur zu lesen, dass deutsche Universitäten und Hochschulen zunehmend ihre Master-Studiengänge auf Englisch umstellen. 

Lutz Schweizer Alling

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