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Debatte um Corona-Impfung

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Kommentare

Ab heute Testpflicht im Büro; Titelseite,
Christian Deutschländer: 2G-Ärger in der Sporthalle; Im Blickpunkt 9. November

Kann mir mal einer erklären, warum ein Arbeitgeber kein Recht hat zu erfahren, ob seine Mitarbeiter geimpft sind. In jedem Lokal oder auch Theater usw. ist es das selbstverständlichste das man seinen Impfnachweis oder Test vorlegt. Wo liegt denn da der Unterschied.

Doris Dorsch

Weilheim

Sehr geehrter Herr Söder, bitte denken Sie nochmals bei der 2G Regelung darüber nach, was sie den Kindern damit antun. Sie spielen hier sowohl mit der psychischen als auch körperlichen Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Die Kinder haben bereits genug gelitten! Sie spalten damit die Gemeinschaft und Freundschaften der Kinder, sie spalten ganze Vereine, Jugendgruppen. Das muss aufhören!

Manuela Hering

Emmering

Wortschöpfungen wie Coronaleugner, Covidiot, moralische Überlegenheit, Drang zur Missionierung Ungeimpfter, Überschätzung der Impfwirkung, Zitieren ungeprüfter Zahlen und Statistiken, häufig auch zur Erkenntnis dass: Pflege schon vor Corona ein Stiefkind war und ist, Kliniken Wirtschaftsunternehmen sind und sehr wohl Anzahl und Auslastung der Betten zu disponieren wissen, weitaus mehr Menschen an anderen Ursachen sterben, Aktienkurse der Pharmahersteller prächtig gedeihen, dass die Einwohner u.A. von Schweden, Texas, Florida lebensmüde Ignoranten sein müssen, dass man die Kirche im Dorf lassen könnte - wenn man nur wollte.

Dieter Hitzek

Krün

Wann geht man endlich zu einer einheitlichen Regelung über, 2G und sonst nichts! Immer diese Rumeierei. Wenn einer, der sich impfen lassen könnte, nicht impfen lassen will, dann soll er auch die Konsequenzen mit allem ertragen. Dringende Operationstermine der Patienten zugunsten impfunwilliger Coronaerkrankten verschieben - wird nicht mehr hingenommen. Wer nicht will, hat schon, also auf Krankenhaustermin warten bis wieder alle dringenden Operationen erledigt sind. Wenn 75 % - 80 % der belegten Betten von Impfunwilligen belegt sind, ist das eine Riesen-Sauerei von Egoisten und Besserwissern. Also konsequent bleiben und auch danach handeln - erst denn großen Max markieren und dann andern den Platz wegnehmen.

Peter Portner senior

Hebertshausen

Erst jetzt bei den hohen Zahlen denkt man über verstärkte Kontrollen nach. Wo waren denn bis heute die Kontrollen? Locker, vielleicht zu locker ging es über die Sommermonate zu. In vielen Geschäften und Restaurants, wurde korrekt kontrolliert. Es gab aber auch einige, die es mit der Kontrolle nicht so genau genommen hatten. Nun haben wieder die Geimpften und all die „Kleinen“ darunter zu leiden. Friseur und Restaurant Besuche werden erneut eingeschränkt wahrgenommen. Wer kontrolliert eigentlich die, die Kontrollen veranlassen? Hoffe, die haben sich selbst unter Kontrolle!

Klaus Nitsche

Garmisch-Partenkirchen

Ich verstehe nicht, wieso man angesichts der derzeitigen Situation- nicht wieder die Beschränkungen der Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig in einem Geschäft aufhalten dürfen, einführt. Das könnte man sehr schnell und einfach machen. Das könnte auch jeder Landrat für seinen Bereich veranlassen, zum Beispiel in Miesbach. Ich verstehe auch nicht die Geschäfte, die das nicht von sich aus zum Schutz ihrer Kunden machen. Ich war kürzlich in einer Metzgerei, bei der früher maximal vier Personen erlaubt waren, jetzt waren zehn Personen im Laden. Über 1,5 Meter Abstand brauchen wir da nicht mehr reden. Für mich ist das verantwortungsloses Handeln.

Peter Springer

Schaftlach

Mit großem Interesse und wachsender Sorge, habe ich in meiner Funktion als Jugendtrainer der Handball A-Jugend Mannschaft der HSG Freising-Neufahrn, die Nachrichten und Meinungen der letzten Tage rund um 3Gplus und 2G verfolgt. Bis zuletzt hatte ich die Hoffnung, dass es für die Jugendlichen im Sport eine Ausnahme zur 2G-Regelung geben wird. Denn, wie im Beitrag dargestellt, war es für mich unvorstellbar, dass die Jugendlichen, die im Sportunterricht in der Schule beisammen sind, am Abend im Vereinssport nicht gemeinsam trainieren dürfen. Nachdem es uns gelungen ist, den Großteil der Jugendlichen, erneut zu motivieren, Sport zu treiben und wieder ein Team zu formen, schlägt nun die nächste soziale Härte mit aller Wucht und unvermittelt zu. In den Jugendmannschaften unseres Vereins ist die Impfquote der 12-17-Jährigen weit über dem Durchschnitt dieser Altersgruppe. Das bringt noch eine zusätzliche Härte ins Spiel, denn es trifft jetzt die Minderheit, manchmal auch nur Einzelne, die von Ihren Teams ausgegrenzt werden.

Dabei geht es nicht um vehemente Impfgegner, Verschwörungsschwurbler oder, eine Nummer kleiner, unsolidarische Zauderer, sondern um gesunde Jugendliche ohne Vorerkrankungen. Eine Gruppe der Gesellschaft, für die die Stiko sehr lange brauchte, nämlich bis Mitte August, um eine Impfempfehlung herauszugeben. Es sind also noch keine drei Monate vergangen und dennoch gibt es nicht einmal eine Übergangsregelung für diese Altersgruppe. Abgesehen davon gilt gerade für diese Altersgruppe, dass jeder Einzelne, zusammen mit den Eltern, Risiko und Nutzen einer Impfung abwägen müssen. Das ist sicher keine Entscheidung, die man mal schnell zwischen Tür und Angel fällen kann. Bevor jetzt wieder „Hardliner“ die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und in die Tasten hauen, sollten sie sich die Mühe machen und die Mitteilung des Robert Koch Institutes auf deren Homepage zur Impfempfehlung durchlesen.

Abschließend möchte ich eben aus dieser Mitteilung zitieren: „Die Stiko spricht sich ausdrücklich dagegen aus, dass bei Kindern und Jugendlichen eine Impfung zur Voraussetzung sozialer Teilhabe gemacht wird.“ Ich hoffe sehr, dass unser Sportminister Joachim Herrmann (CSU) und unsere Staatsregierung daraus die richtigen Schlüsse zieht.

Walter Schuhbauer

Freising

Die von den Impfverweigerern in ihrer ganzen Bandbreite, von Coronaleugnern bis hin zu den Skeptikern, seit über einem Jahr vorgebrachten Argumente sind teils haarsträubend, oft nicht nachvollziehbar und so zahlreich, dass ich hier keine wiederholen werde. Aber es macht einen doch ein wenig fassungslos, dass auch kein Verständnis für Zahlen und Fakten bei dieser Gruppe besteht. Wenn in der derzeitigen vierten Welle die Covid-Intensivstationen fast nur von Ungeimpften belegt sind, ist das für sie kein überzeugender Fakt.

In den fünf Krankenhäusern der München Klinik gibt es auf den Intensivstationen derzeit nur ungeimpfte Covid-Patienten. Wenn bei bisher 2 Milliarden oder mehr verabreichten Impfdosen die Zahl der negativen Impffolgen unter 0,5 % liegt, also das Risiko viel geringer ist als Erkrankung plus long covid, wenn Wissenschaftler erklären, dass es noch nie auf der Impfung beruhende Langzeitfolgen gab, und erläutern, dass der mRNA-Impfstoff nicht so neuartig ist wie das Corona-Virus, sondern damit seit vielen Jahren in der Krebsforschung gearbeitet wird, so sollten doch wenigstens die Skeptiker erkennen, dass die Entdeckung und Entwicklung nicht im Schnellverfahren über Nacht erfolgte. Erklären kann ich mir dieses Unverständnis für Zahlen eigentlich nur damit, dass es großes Misstrauen gibt und den veröffentlichten Zahlen nicht geglaubt wird. Da sich jedoch die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler, Politiker, Ärzte, Journalisten in den seriösen Medien mit leichten Variationen, dennoch ziemlich gleichartig zu Virus, Impfstoff und seiner Wirksamkeit äußert, muss bei so genialer Manipulation der (Welt-) Bevölkerung schon ein großer Zampano alles planen, steuern und die Fäden ziehen. Hoffentlich fasst man den bald. Nur ein kleines Beispiel, wie einfach man sich eine bestehende Meinung bestätigen kann: In einem Leserbrief am 9.11. steht, dass das RKI bisher eine Annahme postuliert hatte, dass Geimpfte weniger Coronavirus weitergeben würden als Ungeimpfte. Und der Schreiber behauptet, nun hätte das RKI seit 2.11. seine Meinung geändert, denn auf seiner Webseite steht „In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden“. Auch wenn ich diesen Text fünfmal lese, kann ich nicht feststellen, dass das RKI seine Meinung geändert hat. Der Text sagt schließlich nur, dass die Größenordnung der Reduzierung nicht genau bekannt ist.

Günter Wurstbauer

Stockdorf

Ich bin zwei Mal geimpft. Ich bin geimpft und nein, ich weiß nicht was drin ist. Weder in diesem Impfstoff noch in denen, die ich als Kind bekam. Weiß auch nicht was im BigMac oder in den HotDogs eingemixt wurde. Ich weiß auch nicht was im Ibuprofen oder anderen Medikamenten ist, es heilt nur meine Schmerzen. Liest man jeden Beipackzettel, müsste man alles gleich die Toilette runterspülen. Ich kenne nicht jede Zutat in meiner Seife, meinem Shampoo oder meinem Deodorant. Ich kenne nicht die langfristige Wirkung der Mobilfunknutzung, weiß nicht, ob das Essen, das ich gerade im Restaurant gegessen haben, von sauberen Händen zubereitet wurde oder ob meine Kleidung, Vorhänge, Sportgetränke gefährlich sind. Kurz gesagt, es gibt vieles, was ich nicht weiß und auch nie wissen werde. Aber eines weiß ich: Das Leben ist kurz und ich möchte trotzdem etwas anderes tun, als einfach in meinem Zuhause eingesperrt zu sein. Ich möchte immer noch Menschen ohne Angst umarmen.

Als Kind und Erwachsener bin ich gegen Kinderlähmung geimpft worden und gegen ganz viele andere Krankheiten. Meine Eltern und ich haben der Wissenschaft vertraut und mussten nie an einer der Krankheiten, gegen die ich geimpft wurde, leiden oder sie übertragen.

Ich sag’s ja nur. Ich bin geimpft, nicht um der Regierung zu gefallen, sondern um: nicht an Covid-19 zu sterben. Um diese Misere möglichst nicht zu verbreiten. Um meine Lieben zu umarmen. Um keine PCR- oder Antigentests machen zu müssen, um in ein Restaurant zu gehen, Urlaub zu machen und viele andere Dinge, die kommen werden. Mein Leben zu leben. Damit Covid-19 eine alte Erinnerung bleibt. Um uns zu schützen.

Alois Sepp

München

Vier Gründe, warum „“2G“ jetzt die Pandemie noch stärker anheizt, anstatt sie zu bremsen:

1) Die Dunkelziffer wird enorm steigen! Weniger Menschen testen sich freiwillig. Bisher erfolgte die Mehrzahl der PCR-Tests aufgrund vorheriger positiver Schnelltests. Geimpfte haben, obwohl sie das Virus genauso verbreiten können, kaum Anlass zum Testen, weil meist ohne Testpflicht, und wenn infiziert, dann meist ohne Symptome. Mit „3G“ konnte die Ausbreitung immerhin noch an den Ungeimpften erkannt werden, die mit Geimpften zusammenwohnen und einen Schnelltest machen müssen. Mit der 2G-Plus und jetzt 2G-Regelung entfällt das. Schon jetzt ist unsere Dunkelziffer sehr hoch. Aktuell nur noch 8 Tests pro erkanntem Infekt, früher waren es bis über 100, im Durchschnitt circa 50.

2) Dass die Ausbreitung durch die Impfung kaum gebremst wird, ist erneut in einer aktuellen Studie bewiesen worden (ATACCC Studie vom 29. Oktober in the Lancet). Ungeimpfte können mit Geimpften zusammenwohnen, aber Geimpfte dürfen alles, obwohl die Impfung nur sie selber wirksam schützt. Will man die Infektionen wirksam bremsen, dann müsste man die Testpflicht auf Geimpfte ausweiten, zumindest für Disco & Co. Schon im August entdeckte die Oxford-Studie, dass infizierte Geimpfte das Virus mit gleicher Viruslast wie Ungeimpfte weitergeben, und dass die Impfung die Delta-Variante nur teilweise aufhalten kann (was aber wieder wettgemacht wird, weil Geimpfte meist mehr Menschen treffen). 3) So wichtig diese Studien sind, so stark ist das Schweigen darüber, auch in den Medien! Schockierend ist die Wirkung dieses Totschweigens. Immer noch verwechselt man den guten Eigenschutz der Impfung mit der nicht vorhandenen Wirkung gegen die Ausbreitung! Dadurch bleibt der Status quo aufrecht erhalten, dass Ungeimpfte als unsolidarisch gelten und dass wirkungslose Maßnahmen beschlossen werden! Israel, das Impf-Vorreiter-Land, liegt mit seinen Infektionszahlen immer wieder an der Weltspitze! 4) Ein frischer Schnelltest ist ähnlich oder sogar verlässlicher als ein alter PCR-Test. PCR ist zwar empfindlicher, aber meist erst am Folgetag verfügbar. In der Zwischenzeit können sich latent vorhandene Infektionen manifestieren und machen die Zusatz-Sicherheit zunichte. Besser wäre es, die Frist für den Schnelltest von 24 h auf z.B. 6 h zu verkürzen! Alle diese Fakten verbieten es, den Schnelltest abzuerkennen und überhaupt Geimpfte zu priorisieren. Oder ist es Absicht, die Ungeimpften zu vergrämen oder zwingen? (natürlich mit dem gegenteiligen psychologischen Effekt). Oder (ein Schelm ist, wer weiter denkt): Will man zusehen, wie die Pandemie schlimm explodiert und Krankenhäuser überlaufen, dann natürlich mehrheitlich durch Ungeimpfte? Erst ab dann würde sich der indirekte Impfzwang für alle nämlich auch tatsächlich rechtfertigen lassen! Das einzig Gute an dem Beschluss sind immerhin die besseren Masken! Wenigstens die tragen zur Entschärfung der Situation bei!

Stefan Reich
Murnau

Bayerns Corona-Ampel bald rot: Wir sind mitten in der 4. Coronawelle. Welch große Überraschung. Das war doch vor Wochen schon absehbar. Vor allem, solange mit den Impfungen nix vorangeht. Da helfen auch die Boosters nicht viel, wenn so viele Impfverweigerer rumrennen, irgendwelche Stadelfeste privat veranstalten (s. Bericht am Wochenende) und Corona verbreiten.

Und die Herren/Frauen Politiker sind nur mit Personalien beschäftigt, wer, wo, welches Amt bekommen könnte.

Was nutzen 3G, 3 G+ oder 2 G, wenn es nicht wirklich streng kontrolliert wird? So wirklich interessiert es in München und Umgebung in kaum einer Gaststätte jemanden. Entweder man wird gleich durch gewunken, sobald man das Handy aufmacht oder es heißt:..passt scho. Und wenn dann noch Gäste ohne Maske in die Gaststätte rennen und keinen interessiert das (gestern in einer Gaststätte in Schwabing erlebt), dann können wir doch das ganze Herumgerede um die G‘s gleich bleiben lassen .

Die einzigen, die wirklich sorgfältig kontrolliert haben, war der Tierpark Hellabrunn und der Donisl am Marienplatz. Da fühlt man sich dann schon sicherer.

Schwerkranke Krebspatienten können nicht operiert werden, weil die ITS Stationen von ungeimpften Impfverweigerern (oder muss ich sagen -innen) belegt sind (wie vor einigen Tagen in Ihrer Zeitung berichtet).

Führt doch endlich die Impfpflicht ein, dann wäre gleich Ruhe. Die Ansteckungsgefahr wäre nicht mehr so groß, die Krankenhäuser entlastet, und wir Geimpften müssten nicht wieder diese ganzen Einschränkungen ertragen. In Spanien sind z. B. schon 90 % der Bevölkerung geimpft und das Land war wirklich gebeutelt.

Vielleicht kann sich noch so mancher erinnern, als es in der Grundschule geheißen hat: Alle in der Turnhalle aufstellen. Dann ist man 2 x ganz übel in den Oberarm geritzt worden, man wusste gar nicht, was passiert, manche sind auch umgefallen. Das war die Pockenimpfung, die war Pflicht. Eine Woche hatte man eitrige Pusteln, hat niemanden interessiert (das vergeht schon wieder). Dann kam die Polio Schluckimpfung, gleiches Prozedere. Zum Schluss noch die Röntgenreihenuntersuchung gegen TBC. Niemand hat gemurrt und ich habe es sehr gut überlebt. Aber jetzt werde ich mich halt zur Sicherheit auch wieder in den „Winterhomeknast“begeben.

Monika Graßold

Ismaning

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