Investition in die Zukunft?

Wankt der Doppel-Beitrag; Titelseite 3./4. Februar

Der Staat ist ein gefräßiges, gieriges Monster. Ein uraltes Ritual. Irgendwo entsteht vorübergehend ein Finanzierungsloch im Haushalt. Es wird eine neue Einnahmequelle generiert und der leistungsfähige Bürger zur Kasse gebeten. Hier ein paar, wenige Beispiele über die Jahrzehnte: Sektsteuer (uralt), Soli (jüngere Geschichte), Betriebsrente Doppelbeitrag (aktuell). Ist der Notstand nicht mehr aktuell, wird die Maßnahme weiterhin erhoben und es mehren sich die Staatseinnahmen. So entstehen bei guter Konjunktur Milliardenüberschüsse. Wir alle sehen Tag für Tag, dass der Griff in die Börse des Mittelstandsbürgers aber nicht wieder gelockert wird, sonder es werden die Überschüsse umverteilt und den jeweiligen Klientels zugeschoben. Wann lernen die Politiker, dass sie den Bürgern nichts zurückgeben müssen. Sie sollten jedoch den Bürgern nur das abverlangen, was zu einem sinnvollen Haushalten nötig ist. Im Wort Haushalten steckt - mit dem auszukommen, was man hat. Das muss jeder private Haushalt auch und wann bohrt es sich wieder in die Köpfe der Politiker, dass sich Leistung wieder lohnen muss? Da haben wir knapp 50 Milliarden Gestaltungsspielraum. Hört man was von Schuldenabbau für die junge Generation? Nein! Hört man was vom großen Wurf als Investition in die Zukunft? Nein! Hört man was von der Bekämpfung des Klimawandels? Nein! Nur Flickschusterei. Hier ein Pflaster, dort ein Pflaster und diese Pflastersammlung nennt sich Koalitionsvertrag. Und am Ende darf die SPD Basis darüber befinden, ob der Umverteilungs-Plasterkasten auch groß genug ist. 

Rudolf Brandl Erding

Ich möchte den beiden Leserbriefschreibern Monika Schürmann und Heinz Mettig ganz herzlich für Ihre Beiträge (Abzocke bei Direktversicherungen durch nachträgliche Sozialversicherungsbeiträge) danken und ich kann mich den Ausführungen der beiden nur zu 100% anschließen. Ich darf hierzu nur noch anmerken, dass es zu dieser höchst ungerechten Praxis, die durch die damalige Regierung im Jahre 2004 auch für bereits bestehende Altverträge eingeführt wurde, seit geraumer Zeit einen Verein gibt, der sehr aktiv gegen dieses Unrecht kämpft und den ich allen Betroffenen ans Herz legen möchte. Dies ist der Verein „Direktversicherungsgeschädigte e. V.“, der Beitrag liegt bei 36,- € pro Jahr (Partnerbeitrag 18,- €) - Mitgliedsanträge gibt’s dazu im Internet, sehr einfach nur DVG-eV eingeben! Je zahlreicher der Verein vertreten wird, umso mehr Gewicht hat dessen Stimme, vor allem bei den zuständigen Politikern getreu unserem Motto - vereint sind auch die Schwachen mächtig! 

Franz Freisl Eberfing

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