Vom Wert des Geldes

Geld ist eine Ware, wie alles andere auch, dessen Wert sich nach Nachfrage und Angebot richtet.

Das Angebot übersteigt derzeit die Nachfrage, also sinkt der Wert, auch wenn es keine Inflation gibt. Inflation stellt sich trotz allen Bemühungen nicht ein, weil es schlicht an Wachstum fehlt, was eigentlich normal ist, denn wenn wir alle 7 Fernseher, 18 Handys, alle Möbel und genügend Kleidung haben, dann ist der Markt gesättigt, siehe auch übervolle Öllager weltweit. Die EZB hat jedoch weitere Gründe für ihr Handeln: Erstens müssen die verschuldeten Südländer zu Lasten der Deutschen Vermögen qua Minuszins entschuldet werden und zweitens fürchtet man im Zuge einer normal zyklischen Deflation, die es auch immer gegeben hat, heutzutage politische Unruhen. Dass der Zug, der Euro und auch diese Politik irgendwann an der Wand landen ist allen eigentlich klar, nur wie lange das Sterben noch verzögert werden kann ist unklar und in dieser palliativen Wartezeit besteht noch Hoffnung auf Wunder und Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Michael Forster München

Jetzt ist dieser Goldman-Sachs geschulte Zocker und Wertevernichter Draghi fast am Ziel: Minuszinsen, Abschaffung des Bargeldes und alleinige Herrschaft der Europäischen Zentralbank. Damit sind seine Spießgesellen in den Banken der maroden Länder endlich wieder mit den notwendigen Mitteln versorgt. Die Bürger und Sparer der betroffenen Länder bezahlen die Zeche. Ein vernünftiger Aufbau der Altersvorsorge ist vernichtet, im Bereich der Lebensversicherung werden auch die Finanzierungen mit Tilgung LV für die Häuslebauer nicht aufgehen. Die EZB stellt sich außerhalb ihres rechtsgültigen Auftrages, und die Politiker billigen und schauen zu. Ausnahmen sind hier Experten wie Sinn, Gerke und der Präsident der Bundesbank Weidmann. Deren Mahnungen und Warnungen werden von unfähigen Politiker (einschließlich der Kanzlerin) nur belächelt und in die Ecke der Nörgler gestellt. Weshalb ist niemand quer durch die Parteien in der Lage , diesen permanenten Rechtsbruch zu stoppen? Oder will es die Politik vielleicht gar nicht? Gegen und für allen möglichen Unsinn wird täglich demonstriert , hier schweigen die Massen. Es gibt nur ein Fazit: Der Euro ist gescheitert. Schafft die EZB ab oder entfernt die Zocker und kehrt zur Ursprungsidee zurück!

Ernst Steinhilber Landsham

Eine völlig unverständliche Überschrift. Alarmieren müsste es die Bundesregierung, allen voran Kanzlerin und Wirtschaftsminister! Zu oft wurde schon an ihren Schwur „Schaden vom deutschen Volke abzuwenden“ erinnert. Da ist aber ihre Lobbyarbeit für das Großkapital (vertreten in allen Großunternehmen) viel wichtiger. Erinnert sei an die Blase 2008/09. Dies belegt auszuführen reicht der Leserbriefumfang nicht, aber wer ging verstärkt daraus hervor? Zurück zur Politik. Wer war/ist für die Macht der EZB (diverse bisherige Urteile) verantwortlich? Wer hat vereinbart, dass der Vertreter der Bundesbank der leistungs- und wirtschaftlich stärksten Nation in der EZB vor übergehend kein Stimmrecht hat? Doch die Politiker/Regierungsparteien, die alternativlos überall entscheiden und nirgends Verantwortung übernehmen. Erinnert werden muss an Kanzler Helmut Kohl „Macht mir mein Europa kaputt“. Sein Fehlkonstrukt hoch drei, vom Dach her gebaut mit der Möglichkeit, dass sich sämtliche Nachkonstrukteure unbegrenzt austoben können. Die AfD hat zwei Möglichkeiten: Konstruktiv und nachweisend die bisherigen zahllosen Mängel aufzudecken oder in Scheingefechten in ein bis zwei Legislaturperioden wieder zu verschwinden.

Alois Aicher Taufkirchen

Bleibt nur die Frage aller Fragen: Wie viel „Draghi“ bekommt man demnächst für 100 Euro?

Max Wagner Lenggries

„Helikopter-Geld“ alarmiert Experten; Titelseite, Corinna Maier: Das Ende der Geldpolitik, Kommentar, Rolf Obertreis: Draghi macht den Markt kaputt; Wirtschaft 21. März 

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