EU muss sich wandeln

EU in höchster Alarmbereitschaft; Titelseite 23. Juni

Es ist passiert. Ein mündiges Wahlvolk durfte und hat mit 52 zu 48 Prozent bestimmt, dass es aus der EU raus will. Wo gibt es das noch, außer in der Schweiz und Britannien? Richtig, fast nirgends! Übrigens die Schweizer, die sind nicht in der EU und es geht ihnen besser, als allen Nachbarn ringsum, und sie werden zu allen wichtigen Entscheidungen befragt. Wenn sich das ganze Katastrophen-Geschwafel wieder legt und England trotzdem nicht untergegangen ist, kommen eventuell welche darauf, warum die Engländer und noch andere raus wollen, wenn sie wählen dürften. Da wäre die Misswirtschaft einer zentralistischen und unbeweglichen Bürokratie und durch eine nicht demokratisch gewählte Führungsspitze. Beispiele sind da unendlich viele, voraus die Draghische tragische Finanzpolitik, Bankenkrise, Griechenlandkrise, Flüchtlingspolitik, Lebensmittelvernichtung, das unnötige Russlandembargo, das undurchsichtige, verdächtige Gemauschel mit den Freihandelsabkommen usw. Einsicht ist von den börsengesteuerten Köpfen in Brüssel nicht zu erwarten, das muss schon von den Wählern in der Wahlkabine kommen, bei der nächsten EU-Wahl. In unsere Politiker setze ich im Moment keine große Hoffnung, dass sie etwas anderes, als von Brüssel kommt, von sich geben. Da müssten schon Beweise sprechen, dass sie den Wähler für mündig genug ansehen, und die auch anders entscheiden, als ihnen dauernd in Medien vorgekaut wird. Die EU hat nur eine Chance, wenn sie sich grundlegend in der Struktur wandelt. 

Franz Bauer Freising

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