Zum Thema Flucht nach Deutschland

Man kann jetzt schon vorhersagen, dass die Flüchtlinge den Grenzzaun einreißen werden, wenn die Zahl noch steigt und eventuell es Todesopfer unter den Flüchtlingen oder ihren Kindern gibt.

Wenn die mazedonischen Polizisten schon jetzt Tränengas einsetzen, wird es nicht ausbleiben, dass sie auch scharf schießen. Menschen, die ungeheure Gefahren bei ihrer Flucht auf sich genommen haben und nichts mehr haben, als ihr Leben, werden sich aber auch durch Zäune und Schüsse nicht aufhalten lassen. So verstehe ich die Haltung der Bundeskanzlerin nicht. Für die Bankenrettung war es alternativlos, innerhalb einer Woche zig Milliarden Euro aufzutreiben. Nun, wo es um Menschenleben geht, zeigen die Politiker sich hartherzig. Wir schaffen das, erklärte Merkel, und meinte damit die Bevölkerung; denn als ich die Regierungs- und Bundestagsmitglieder aufforderte, etwas für die Flüchtlinge zu spenden, hüllten sich alle in Schweigen. Sogar die Grünen, denen Multikulti angeblich so sehr am Herzen liegt, reagierten nicht. Ich sehe noch stürmische Zeiten auf Europa zukommen, wenn nicht umgehend gehandelt wird, um den Flüchtlingen zu helfen.

Gunar Ehrhardt Starnberg

 

Ich komme auf den Leserbrief von Herrn Karl Schaller. Es ist gut, dass Sie auf die Aufnahme von Flüchtlingen oder Asyl suchende zur Unterbringung auch zwangsweise Zuteilungen befürworten. Ihr Jahrgang hat wohl die Zuteilung der damaligen Sudetendeutschen mitbekommen, aber nicht wahrgenommen, dass es deutsche Landsleute waren. Diese hatten unsere Kultur, Religion, Sprache und haben bis zuletzt für das Vaterland gekämpft und sind für uns auch gestorben. Wenn Sie der Meinung sind, man müsste Einweisungen vornehmen, so haben Sie sicherlich schon Asylsuchende aufgenommen und Erfahrung gesammelt, die Sie bekannt geben sollten für andere.

Lothar Mair Weilheim

Frau Merkel hat durch ihre Willkommenskultur so massive Kritik erfahren, die sie mit einem Schlag vom Tisch fegt, dass man als Bürger sich die Augen reibt und denkt, man hat etwas nicht verstanden. Wenn nicht von Bayern und jetzt auch von Österreich die Bremse getreten worden wäre, hätten wir noch das gleiche Problem in Deutschland. Die Flüchtlinge sitzen Gott sei Dank an anderer Stelle und somit sind sie nicht mehr das Problem Deutschlands. Aber nach den Wahlen wird es wieder unser Problem sein. Ein Problem, das nicht gelöst wird, vergrößert sich von allein. Aber wer Alleingänge wählt in Europa, braucht sich nicht über die Haltung der anderen EU-Staaten zu wundern Aber sie erhielt ja wieder so viel Zustimmung und kann sich auf ihr Volk verlassen, wieder gewählt zu werden.

Ruth Schindler Augsburg

Kaum jemand kennt die vielen Hintergründe zur Flüchtlingskrise, aber jeder erlebt derzeit die Folgen für diese Menschen durch die Berichterstattung oder als Helfer. Was viele niemals vermuten würden, ist die verbreitete Instrumentalisierung dieser Menschen für Zwecke, die sicher alles andere als menschenfreundlich sind. Kritische Beobachter sollte sich hierzu mit der 1993 gegründete Stiftung „Open Society Fund“ beschäftigen. Diese Stiftung wurde mit großem finanziellem Aufwand zu einem weltweiten Netzwerk ausgebaut und finanziert alle Initiativen, mit dem Ziel der offenen Gesellschaft (zum Beispiel „Pro Asyl“), sicher mit einigen Vorteilen im Hinblick auf wirtschaftliche Aspekte oder Machtgewinne Einzelner, aber ganz sicher mit vielen Opfern dieser Politik. „Es gibt kein Verbrechen und keinen Schwindel, der nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht. Bekanntmachung allein genügt vielleicht nicht – aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen“ (von Joseph Pulitzer, Journalist, Herausgeber, Zeitungsverleger und Stifter des nach ihm benannten Pulitzer-Preises).

Susanne Lautenschlager Olching

Vor den südosteuropäischen Grenzen warten zigtausende Asylanten aus moslemischen Diktaturen auf Einlass in die EU, aber bevorzugt nach Deutschland und Skandinavien. Unsere Aufnahmekapazitäten für die schwierigsten Integrationsvölker sind jetzt schon erschöpft. Wer produziert die Flüchtlinge in Syrien? Alle die Bomben nur auf Häuser der Zivilbevölkerung werfen lassen, statt auf die Wohnsitze und Paläste der Kriegstreiber sind Kriegsverbrecher und gehören liquidiert. Solange andere Länder die Flüchtlinge aufnehmen, bleibt den Kriegsverbrechern mehr Geld um weiterzumachen. Deshalb muss die Verteilung der syrischen Flüchtlinge auf die Länder der Waffenlieferanten, Bombardierer und Unterstützer wie Russland, Iran, Türkei, USA und Saudi-Arabien erfolgen. Kriegsverbrecher dürfen nicht noch belohnt werden sondern bestraft. Europäer, wacht endlich auf und lasst euch nicht ständig betrügen!

Hermann Zlöbl München

Der fatalsten Satz von Frau Bundeskanzlerin Merkel in diesem Sonntagsgespräch war: „Meine verdammte Pflicht und Schuldigkeit besteht darin, dass dieses Europa einen gemeinsamen Weg findet.“ Wie klingt das in den Ohren der Regierenden in Europa und wie verstehen sie das? Ist das nicht der Ausdruck größter Arroganz? Dieser Satz aus dem Munde von Frau Merkel bedeutet doch: Ich – Merkel – muss den Laden Europa zusammenhalten und dafür sorgen, dass die Herrn Regierenden in diesem Europa endlich ihr Gehirn einschalten, um meinen Weg in der Flüchtlingsfrage für gut und richtig zu finden. Das war ein fataler Fehler. So hat sie alle Verantwortung für das Gelingen oder das Scheitern des Problems Flüchtlingskrise übernommen und die anderen politisch Verantwortlichen in Europa entlastet.

Sie hat bei der Finanzkrise erklärt: Scheitert der Euro, dann scheitert Europa. Dann folgte: Ohne offene Grenzen zerbricht Europa. Jetzt könnte der Satz von Frau Merkel bedeuten, dass, wenn die deutsche Regierung keinen gemeinsamen Weg findet für die Lösung der Flüchtlingskrise, wird es die EU zerreißen. Das wäre wirklich das Ende Europa und der Verantwortliche dafür wäre gefunden. Man bedenke: Für Europas Eliten heute sind die Lehren aus zwei Weltkriegen nicht mehr sehr präsent.

Reinfried Brunsch Freising

Das nicht einmal so unwirkliche Drohgespenst der Spaltung der deutschen Gesellschaft durch den unaufhaltsamen massenhaften Zustrom von berechtigten und nicht berechtigten Asyl-Suchenden bzw. schon teilweise energisch Fordernden wird in der Tat unsere Bevölkerung immer mehr spalten und das friedliche Zusammenleben zunehmend schwieriger gestalten. Die tragfähige Mitte der Gesellschaft driftet nach links und immer mehr auch nach rechts ab. Die einen wollen die multikulturelle Vielfalt bzw. das bunte Durcheinander, die anderen möchten, dass unser Land weitgehend so bleibt, eben überwiegend deutsch, mit all seinen seit Jahrhunderten überlieferten Ausformungen und Werten, was ja auch schon eine merkbare Vielfalt und Buntheit aufweist. Nichts gegen eine maßvolle Zuwanderung, die nicht schadet und tatsächlich eine Bereicherung sein kann, aber alles gegen das nicht mehr Kontrollierbare Hereinströmen von Millionen vor allem nach Deutschland. Angefeuert wird dieser Vorgang durch die Scharfmacher der rot-grünen Führungs-Politiker, deren Traum so in Erfüllung ginge, aber auch die menschlichen verständliche grenzenlose Aufnahme-Bereitschaft von Kanzlerin Merkel und ihren Unterstützern bis hin zum Fernziel der totalen Integration und Einbürgerung aller anerkannten Asylsucheden mit all seinen wirtschaftlich und gesellschaftlichen überwiegend nachteiligen Auswirkungen. Das ist das eigentliche Furchtgespenst vieler hierzulande. Die gegenwärtigen Anforderungen können noch geschafft werden, was nachkommt, wenn die meisten hierbleiben, nicht mehr, es sei denn, man schafft das Deutschland ab, das mindestens die Hälfte der Bürger als liebgewordene Heimat betrachtet. Ein multikultureller Schmelztiegel mit deutlich islamischer Beimengung wäre auch meine Heimat nicht mehr, auch nicht der Polizeistaat, der dann für Einhaltung der Gesetze sorgen müsste. Heimatliebe ist nichts Anstößiges oder gar rechtslastig oder rassistisch, sondern nochmal und notwendig, weil staatstragend. In den meisten anderen Ländern ist das so, nur nicht inzwischen in Deutschland, wo nach schnell in der rechten Ecke landet. Das spaltet!

Georg Lukas Weilheim

„Denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht“- nicht nur ein berühmtes Heine-Zitat, sondern auch mein aktueller Seinszustand. Bei genauem Hinsehen nämlich scheint sich die Wut vieler Bürger weder „gegen Flüchtlinge“ noch „gegen Ausländer“ zu richten, sondern viel mehr gegen eine Regierung, die im Begriffe steht, dieses Land in einem Fass ohne Boden zu versenken. Und die, um von diesem Tun abzulenken, die gegen sie gerichteten Proteste einfach auf die „Flüchtlinge“ und von dort auf die „Ausländer“ umlenkt. Das tut sie wissentlich, um die Masse der weder flüchtlings- noch ausländerfeindlichen Protestanten von Anfang an als „flüchtlings- und ausländerfeindlich in Tateinheit“ zu denunzieren - und ihre Kritiker damit als „Nazis“ in öffentlichen Misskredit zu bringen. Glücklicherweise wirkt der medialen Unterstützung, die sie dabei erfährt, der erwachende Realitätssinn von immer mehr Bürgern entgegen. Die ankommenden Flüchtlinge werden damit lediglich zum Objekt. Subjekt und eigentliches Ziel der Bürgerproteste aber ist die Regierung, deren jedes einzelne Mitglied sein materielles Luxusleben bis zu seinem letzten Atemzug gesichert sieht, während etwa ein Viertel der Bevölkerung heute schon von Armut, und weit mehr als die Hälfte von Altersarmut bedroht sind. Beides, Armut und Altersarmut, verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Dass nichts geschieht, um dieser Ausbreitung entgegen zu wirken ist schlimm genug. Dass man aber noch Öl ins Feuer gießt, indem man den – von den Menschen dieses Landes mühsam angesparten und jetzt schon an allen Ecken und Enden unzureichenden - Sozialtopf über die ganze Welt ergießt, ist mit einem redlichen Bemühen um das Wohl des Volkes unvereinbar. Genau dieses Bemühen aber haben sie geschworen. Und erst dieser Schwur – und das Vertrauen des Volkes auf diesen Schwur - bildeten die Grundlage für die endgültige Erteilung der Regierungsvollmacht. Stattdessen wissen es die verantwortlichen Politiker, in stiller Übereinkunft aller Parteien, so einzurichten, dass die uferlosen Gelder für die Versorgung von Millionen von Flüchtlingen ausschließlich aus den Geldtöpfen des Volkes entnommen werden, niemals aber aus denjenigen ihrer eigenen Versorgung. Wenn auch nicht für das Wohl des ganzen Volkes, so sorgen sie auf diese Weise doch wenigstens für das Wohl eines Teils des Volkes - nämlich für das Wohl ihrer eigenen Zunft.

Maria Spermann Bad Endorf

Flüchtlinge attackieren Grenzzaun; Titelseite, Lorenz von Stackelberg: Die Mission ihres Lebens; Kommentar,
Kristina Dunz und Jörg Blank: „Dann muss ich ja weitermachen“; Politik, Zur Flüchtlingsdebatte; Leserbriefe 1. März 

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