Bravo, München!

Startbahn: Stadt lässt CSU abblitzen; Titelseite 30. November

Bravo, Stadt München, bravo OB Reiter. Ja, wer kommt denn da schon langsam wieder aus seinem niederbayerischen Loch gekrochen? Der ehemalige Neben-MP und dann Beckstein-Meuchler, der mit dem Spruch mit den Fröschen, die man nicht fragen darf. Richtig, unser, nein, nicht unser, Huber Erwin! Analog dazu in seiner Denkweise, wäre: Man darf die, die den Dreck einschnaufen nicht fragen, wenn man aus einer Dreckschleuder der Luft, eine noch größere machen will. Jeder, der das kritisch sieht, ist, O-Ton Huber, „zukunftsblind“ – und was dem Demokraten sonst noch entfleucht. Jawohl, Andersdenkende verunglimpfen, das kann er noch und nichts dazu gelernt seit solche Betonköpfe von Straußens- und Gottes Gnaden von einem dummbraven Wahlvolk abgenickt wurden. Damals haben sich 60 Prozent+X der Wähler gar nicht anderes als CSU zu wählen getraut, ohne von den Anhängern geteert und gefedert zu werden, zumindest auf dem Dorf. Wer bei dem Debakel der Bayerischen Landesbank dabei war und hätte als Aufsichtsrat eingreifen müssen, sofern er da gewesen und eine Ahnung von der Materie gehabt hätte/hätte haben müssen, sollte er-win, falls Charakter vorhanden, ganz ruhig bleiben. Derlei Ratschlage von Personen, die bei Versagen und Unfähigkeit unter plötzlichen Gedächtnisschwund leiden, sind nicht allzu viel wert. Das Demokratieverständnis solcher Politmumien ist so ausgeprägt, wie aus der Zeit, als Demokratie laufen lernte. Herr Erwin Huber, sie sind ein Stück Geschichte, welche auch immer, bleiben sie hinten in ihrem Museum. Ich kann leider nicht mehr aus treten, das bin ich schon vor über 25 Jahren und kenne die Nominierungen bei Versammlungen. Die Kandidatenlisten waren schon unveränderlich fertig gedruckt und sollten per Akklamation abgenickt werden. Zum Auffüllen der Liste für Stadtrat oder Kreistagswahlen durften nach den guten Plätzen dann ein paar Mitglieder Lückenbüßer spielen. Gegenstimmen per Handheben waren nicht erwünscht. Das war im Kleinen so. wie im Großen. Das waren noch Zeiten, genau die vom Huber Erwin, gell. Zum Thema Bürgerentscheid und was dieser bedeutet, wäre nach dieser seiner und ähnlich Denkender Denkweise: Wenn das Ergebnis nicht passt, warten wir bis der ungültig wird. Oder wir bürgerentscheiden solange, bis es eben passt. Aber wir lassen die Frösche nicht mittun. Die Arroganz der Politik muss enden, haben wir vor Kurzem gelesen von unserem Landesvater. Das war ein echter Schenkelklopfer diesmal wieder vom Seehofer. 

Franz Bauer Freising

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Es wird Zeit, diese Politik zu überdenken
Merkel rügt Schröders Wechsel; Titelseite 22. August
Es wird Zeit, diese Politik zu überdenken
Nicht signifikant
Dramatischer Klima-Report aus USA; Titelseite 12./13. August
Nicht signifikant

Kommentare