So funktioniert Integration nicht

„Scharia-Polizei nicht strafbar“; Titelseite 10. Dezember

Was für ein unfassbares Fehlurteil. Das Landgericht Wuppertal findet, dass von den Trägern der grellorangenen Warnwesten mit der Aufschrift „Scharia-Police“ keine einschüchternde militante Wirkung ausgehe. Was für eine Wirkung soll denn dann auf die sich hier aufhaltenden Menschen aus der Türkei und dem Nahen Osten ausgehen? Die Richter leben anscheinend in einer Welt, die mit dem Leben der Menschen hier in keiner Beziehung mehr steht. Eine zweite unfassbare Entscheidung ist die des Bundessozialgerichts, dass alle EU-Bürger nach einem sechsmonatigen Aufenthalt in Deutschland Hartz-IV-Leistungen bekommen. Man kann dem Kommentar von Herrn Georg Anastasiadis nur Recht geben. Eine weitere Einladung an alle Ausländer, sich möglichst schnell eine Zukunft in Deutschland zu suchen.
Reinhard Ferber
München


Leider ist alles Gerede über die zwingende Voraussetzung einer erfolgreichen Integration für ein friedliches Miteinander in den Wind gesprochen. Integration erfordert gegenseitiges Zusammenwirken und nicht Abschottung und Ausgrenzung! Eine „Scharia-Polizei“, die durch unsere Straßen patrouilliert, und Islamisten, die sich als „Sittenwächter“ bezeichnen, sind keine Maßnahmen für eine erfolgreiche Integration in unsere Gesellschaft. Das sind Auswüchse, die einer Radikalisierung in jeglicher Richtung in unserem Land neuen Schwung geben. Dass es dann auch noch Richter in Deutschland gibt, die den Auftritt dieser islamistischen Sittenwächter in Uniform (Westen mit der Aufschrift „Scharia-Polizei“) als nicht strafbar beurteilen, lässt für die Zukunft Schlimmes befürchten.
Johann Neumeier
Unterammergau

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