Fußfessel

„Attacken in der S-Bahn“; Titelseite 26. Januar

 „Aufgrund der Berichterstattungen über Schlägerattacken auf Fahrgäste in S- und U-Bahnen kann einem Angst und Bange werden, wenn man ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen will oder muss. Man muss tatsächlich um Leib und Leben fürchten. Ich habe leider den Eindruck, dass Polizei und Justiz nicht wirklich effektiv und dauerhaft gegen die Schläger vorgehen können, zumal viele Täter noch keine 14 Jahre alt sind und manchmal nur sehr milde Strafen erhalten. Was soll die Polizei mit einem 13-jährigen Schläger auch machen, außer bei den Eltern nach der Tat abgeben? Mein Appell an den Gesetzgeber wäre, dass das Alter für die Strafmündigkeit herabgesetzt wird und dass die Justiz und Polizei in die Lage versetzt wird, mit harter Hand gegen die Gewalttäter vorgehen zu können. Die nächste Forderung wäre, dass andere (kreative) Strafen eingeführt werden. Kernpunkt wäre, dass dem Täter die Fähigkeit genommen wird, jemals wieder einen Menschen zu verletzten. Hand- und Fußfessel für mindestens 15 Jahre wäre bestimmt ein probates Mittel. Oberste Priorität muss der Bürger haben. Er muss geschützt werden. Ein Mitleid für den oder die Täter wäre völlig verfehlt.“

 Karl-Heinz Winterfeldt Holzkirchen

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