Islam-Debatte: bedrückende Wahrheit

Islam-Debatte: bedrückende Wahrheit

Georg Anastasiadis:Islam und kein Ende;Kommentar und Habeck:Seehofer soll sichentschuldigen;Titelseite 29./30. März

Bei uns in Deutschland haben wir Religionsfreiheit und deshalb wird jede Religion toleriert und respektiert – und natürlich auch der Islam, wie es zahlreiche Moscheen beweisen. Moslems, die hier leben, unsere kulturellen Werte achten und sich an unsere Gesetze halten, gehören selbstverständlich zu Deutschland. Aber eine Religion, in der der internationale Terrorismus (Taliban, sog. islamischer Staat, Boko Haram usw.) seine Wurzeln hat, kann und wird niemals zu Deutschland gehören!

Roland Tanner

Oberammergau

Gehört die CDU zu Deutschland, oder ist die CDU in Deutschland? Gehört der Islam zu Deutschland, oder ist der Islam in Deutschland? Wer einen deutschen Pass besitzt, gehört zu Deutschland. Es ist seine ureigene Entscheidung, was er glaubt oder denkt. Das ist vom Grundgesetz abgesichert. Unsere Politiker sollten sich um aktuellere Themen kümmern, und vor dem Reden das Gehirn einschalten. Viel aktueller ist doch beispielsweise die Frage: Gehört die Altersarmut zu Deutschland, oder ist die Altersarmut in Deutschland angekommen?

Günter Weidner
Peiting


Sie formulieren in Ihrem Kommentar, dass Ex-Bundespräsident Wulff den „dummen und missverständlichen Satz, der Islam gehöre zu Deutschland“ geäußert hätte. Diese schroffe Artikulierung kann ich deshalb nicht teilen, weil in Deutschland die Religionsfreiheit ein wesentliches Grundrecht ist. Deshalb gehört der Islam mit allen anderen Religionen der in unserem Land lebenden Menschen selbstverständlich zu Deutschland.

Weshalb unterscheiden aber bestimmte Parteien nicht den Islam von der Islamisierung, die m.E. nicht zu Deutschland gehört? Klar: Weil dann die Zielscheibe des Ausgrenzens und der Stimmungsmache fehlen würde und damit auch Wähler. Wenn heute in diesem Zusammenhang auf die christlich-jüdische Tradition des Abendlandes hingewiesen wird, frage ich als Christ, weshalb dann Glaubenskriege gegen Juden stattgefunden haben? Warum es in Europa über Jahrhunderte Pogrome gegen Juden gab? Weshalb die Juden insbesondere auch von Christen jahrhundertelang unterdrückt und verfolgt wurden? Und wo war diese sogenannte christlich-jüdische Tradition, als Millionen deutsche Mitbürger wegen ihres jüdischen Glaubens in die Gaskammern geschickt wurden und heute noch dieser nationalsozialistische Völkermord von nationalistisch-völkisch Orientierten mehr oder weniger verleugnet wird und antisemitische Ressentiments geschürt werden?

Alan Posener hat vor kurzer Zeit geschrieben, „dass der Hinweis auf die christlich-jüdische Tradition vor allen Dingen deshalb verwendet wird, um zu begründen, warum der Islam nicht zu Europa gehört. Die Juden werden dabei – ohne dass man sie fragt – für einen Zweck vereinnahmt, der von den wenigsten Juden gebilligt wird: nämlich der Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft und Religion“.

Herbert Hartmann
Oberhaching


2010 veröffentlichte Thilo Sarrazin sein Buch „Deutschland schafft sich ab“. Wie Recht er doch hat. Auf Betreiben der SPD wurde das Vorstandsmitglied Sarrazin von der Bundesbank fristlos gefeuert. Damit nicht genug. Die SPD drohte mit seinem Parteiausschluss. Was hatte er verbrochen? Er hatte doch nur bedrückende Wahrheiten zu Papier gebracht. Ebenso bedrückende Wahrheiten hat Seehofer ausgesprochen.

Die Meute stürzt sich auf ihn und schießt sich auf ihn ein. Habeck, Grüne, verlangt sogar Entschuldigung. Scharia, (Ehren-)Mord, Kinderehen, Vielehe, Vermummung. Gehört das zu Deutschland? Chaos in den Schulen. Viele Lehrer stehen hilflos vor unlösbaren Aufgaben. Bei bis zu 80 Prozent Migranten-Anteil, besonders in Berlin und NRW, auch nicht verwunderlich.

Seehofer will die Abschiebung von Straftätern und Nicht-Berechtigten intensivieren. Protest von Grün und Rot. Unfassbar. Sarrazin erklärte in einem Interview, dass die Zustände schlimmer seien, als er in seinem Buch geschildert hat. Bedrückende Realität (Wahrheit).

Karl-Heinrich Kuhlmann
Fürstenfeldbruck

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