Schwierige Jamaika-Verhandlungen

Familiennachzug spaltet Jamaika; Titelseite, Georg Anastasiadis: Zittern am Abgrund; Kommentar 16. November

Mich erstaunt, mit welcher Dreistigkeit die Grünen in Berlin ihre verschrobenen Ideen mit aller Macht durchsetzen wollen. Leiden diese Leute an Realitätsverlust? Sie haben lediglich 6,7 % (Nichtwähler eingerechnet) der Stimmen bekommen, das bedeutet, dass von 100 Wählern 93 diese Partei nicht gewählt haben. Aber, wie gesagt, mit der Realität haben es die Grünen nicht so. 

Wolfgang Pfeffer Mittenwald

Bei den Jamaika-Verhandlungen wird unter anderem auch viel über Umweltschutz diskutiert: CO2, Kohlekraftwerke und noch einiges. Nicht diskutiert worden ist bis heute über das Kerosin. Dieses wird zum Teil über Landeanflugstrecken von Flugzeugen abgelassen. Der Landwirt produziert angeblich Bio- Kost, seine Pflänzchen werden aber schon früh mit Kerosin getränkt. Das interessiert aber eine Partei überhaupt nicht, davon wollen sie nichts wissen. Der ICE fährt in kürzester Zeit von München nach Berlin oder Hamburg und wohin auch immer. Es wird die Zeit gerechnet vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen und bis zum Abflug und Flugzeit. Die Zeit ist bei beiden gleich, aber viel umweltfreundlicher bei der Bahn und billiger, der Strom der Bundesbahn kommt zum größten Teil aus Wasserkraftwerken und ist sehr umweltfreundlich. Interessiert das in Berlin keinen? Das Ozonloch soll kleiner geworden sein, das wird überhaupt nicht erwähnt. Geredet wird nur über Dinge, wie die große Masse der Bevölkerung abkassiert werden kann, dadurch blüht die AfD immer mehr auf, so hat es in den 30er-Jahren auch angefangen. 

Klaus Bröckermann Planegg

Wenn man die neuesten Meldungen im TV sowie die unendlichen Berichte über Sondierungs- Gespräche sieht oder liest, stellt sich mir nur eine Frage: Warum bricht unsere Kanzlerin dieses Schauspiel nicht schon längst ab und ruft Neuwahlen aus? Es sind wieder einmal die Gelben, die mit ihrer Steuerpolitik, nämlich Steuersenkung, wo ausschließlich die Reichen in unserem Land profitieren. Besonders die Grünen, die mit ihrer verheerenden Einwanderungs- Politik für das scheitern einer Koalition verantwortlich sind. Auch sollten die Kosten der Einwanderung, die sich angeblich schon im zweistelligen Milliardenbereich bewegen, genannt werden. Auch das Thema Rente scheint bei diesen Gesprächen völlig untergegangen zu sein. Daher gibt es nur eines, liebe Frau Merkel, schicken Sie diese Schlaumeier, Besserwisser und Leute, die unser schönes Land ruinieren wollen, dahin wo sie hingehören, nämlich in die Wüste und rufen Sie Neuwahlen aus!

 Dietmar Eismann Altomünster

Die Grünen sind auf dem Weg zur Migrantenpartei zu mutieren. Was treibt sie dazu, deutsche Interessen zur Begrenzung unkontrollierter Zuwanderung mit aller Energie zu bekämpfen? Abgrundtiefer Deutschlandhass oder Freude an der Zerstörung einer bisher immer noch intakten Gesellschaft? Menschen wie Frau Roth sollten sich langsam fragen, ob sie weiterhin jeden Monat tausende Euro Steuergeld von einem deutschen Staat annehmen können, den sie am liebsten komplett abschaffen würden. Für mich ist das unanständig und würdelos.

 Eva Kunstmann Vaterstetten

Unsere gegenwärtige politische Situation erinnert mich an ein Naturereignis in Afrika. Ein reißender Fluss wird zweimal jährlich von Tausenden von Gnus überquert. Dabei kommen einige Tiere ums Leben, weil sie von der Masse erdrückt werden und nicht mehr früh genug Luft holen können. Eine Anzahl Krokodile wartet schon mal einige hundert Meter unterhalb des Geschehens. Diese scheinen genau zu wissen, dass sie nichts anderes tun brauchen als abzuwarten, bis ihnen die Häppchen, die ersoffenen Gnus, ins Maul schwimmen, welche sie dann genüsslich verzehren. Prinzipiell ist es jetzt genauso mit der AfD. Man braucht nichts anderes mehr tun, als genüsslich abzuwarten, bis einem die Häppchen ins Maul schwimmen. Denn jetzt wenden sich die Menschen innerlich massenhaft der AfD zu. Das sollte die Etablierten endlich hellhöriger werden lassen. 

Werner Fuchs Mühlhausen

Man kann es drehen und wenden wie man will, die Farbpalette ist angesichts der unversöhnlichen Positionen zwischen der mehrheitsführenden, pechschwarzen Union und den gelb-grünen Gespinsten mit ziemlich abstrusen Vorstellungen – als welke Garnierung drumherum – völlig verkleckst. Man bekommt angesichts der vielen diametral stehenden Juckepunkte in der besten Zentrifuge auf dem Markt keinen auch nur halbwegs vertretbaren Mischton für eine tragfähige Koalition zustande. Jamaika ist eine Totgeburt, bevor überhaupt die Wehen eingesetzt haben. 

Thomas Prohn Erding

Es ist eigentlich nicht zu übersehen, dass Migration und Familiennachzug im Moment die politischen Sorgenkinder in unserem Land sind. Daher war es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass dieses Reizthema zum Knackpunkt bei den Jamaika-Verhandlungen werden könnte. Warum hat man nicht gleich am Anfang der Gespräche versucht, diese Hürde zu nehmen? Dann wäre uns vielleicht das wochenlange, scheinheilige Theater erspart geblieben. 

Gerhard Fichtner München

Spielkasino Berlin: Jamaika Abtasten in Vorverhandlungen, mächtige Sitzungen. Es werden die Bilanzen der Bilanzen verhandelt. Ob die Noch- Kanzlerin-Merkel die Enden zusammen binden kann, da sind die allergrößten Zweifel angesagt. Je kleiner die Partei, desto größer die Ideologie. Die Grünen benehmen sich als hätten sie die Mehrheit in diesem Lande hinter sich. Die Merkel wird jeden Kompromiss eingehen, um an der Macht zu bleiben. Die Inhalte der aus zu handelnden Themen interessiert den Macht-Menschen Merkel nicht. Merkel will eine auf sie zugeschnittene Mitte-Links -Designer -Koalition. Wird die CDU/CSU bei dem expliziten Thema Flüchtlinge nach geben und die bereits ausge- handelten CDU/CSU Standpunkte verlassen, wird beim bayerischen Wähler und nicht nur beim CSU-Wähler eine Entwicklung eintretendentreteten , die die CSU erschaudern lassen wird. Die CSU und der Wähler wird den Verhandlungsführer Seehofer vorzeitig abstrafen . Bei der nächsten Landtagswahl sieht sich die CSU dann bei 30 Prozent und darunter. Werden die angestrebten und vorgegebenen Ziele der CSU in der Flüchtlingspolitik in einer zu bildenden Koalition nicht erreicht, ist der CDU -Merkel und den Grünen der Krempel vor die Füße zu schmeißen. Die CSU soll in die Opposition gehen und sich personell neu in München und bundesweit aufstellen. . Neuwahlen sind dann angesagt , mit einer klaren Ansage zum Thema Flüchtlinge, dass nicht eine Minderheit zu bestimmen hat, sondern die Mehrheit der Bevölkerung. Oder, zielt die Merkel darauf ab: Die CSU kann ruhig aussteigen aus dem Szenarium Koalition. Ich, Merkel der Machtmensch bilde dann eine Koalition aus CDU, SPD und Grüne, das ergibt 55 Prozent. Deutschland braucht keine politischen Wendehälse, die sich einbilden ohne sie geht es nicht. Da ist schon ein Wendehals zu viel. Die Merkel hat mit der letzten Wahl bereits ein Förderprogramm für die AfD aufgelegt. Merkel und die Grünen, die schaffen das schon. 

Josef Reischl Bad Birnbach

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