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Drama an der Kreuzspitze? Biker kehrt nach Tour nicht zurück - Polizei veröffentlicht wichtiges Detail

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Mit Kanonen auf Spatzen geschossen

Dirk Walter: „Flughafen-Panne noch peinlicher“; Titelseite 25. Januar

„Durch die Realität ist diese unglaubliche Geschichte mittlerweile zu ,Münchhausens Ritt auf der Kanonenkugel‘ pubertiert. Wenn es sich auch um Öle oder Parfums gehandelt haben kann, welche am Laptop anhafteten, war der Flop der ,Taktung‘ der aus der ,Fehlermeldung des Sprengstofflabors‘ resultierenden Flugstopps eindeutig das Ergebnis übersteigerten Sicherheitswahns unserer Terrorabwehr-infanterie. Rein nach dem Motto: ,Was wäre wenn...‘, wurde hier wieder einmal mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Oder sollte diese Maßnahme als einmalige Gelegenheit den sicherheitsverrückten Wahnideen eines gewissen Herrn Schäuble handstreichartig zum Durchbruch verhelfen? Nicht die unterbezahlte Kontrolleurin gehört suspendiert, sondern der fürstlich entlohnte Sicherheitsstab, welcher sich offensichtlich in die Hose gemacht hat, muss unverzüglich gefeuert und zur Verantwortung gezogen werden. Nicht blinder Aktionismus, sondern besonnenes Handeln war hier gefragt. Nicht ,dieser Mann hätte offenbar nicht gewusst, was er ungewollt angerichtet hat‘, sondern dem Krisenstab ist heute noch nicht bewusst, was er grob fahrlässig für ein Desaster verursacht hat. Einer, der weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als einer, der nicht weiß, dass er nichts weiß. Legten wir Normalbürger solche Kapriolen an den Tag, würden wir genau von solchen (Unsicherheits-)Behörden umgehend in die Psychiatrie eingewiesen. Ein dreifaches Hoch auf die bombensicheren Lücken in den Chefetagen unserer bombastischen Sicherheitsstandards.“

 Leonhard Brixler München

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