Nicht signifikant

Dramatischer Klima-Report aus USA; Titelseite 12./13. August

Die NOAA ist ein Gegner von Trump; was kann man also von ihr erwarten? Jeder in den USA weiß das. Zu den Daten: Da wird ein Messbeginn von vor 137 Jahren erwähnt, was für die Temperaturen gilt und das gleich auf den höchsten Meeresspiegel und den schnellsten Zuwachs an CO2 ausgedehnt. Völlig falsch: Erst seit 1991 haben wir belastbare Daten zum Meeresspiegel mittels Satelliten-Messungen, das sind wohl gerade mal 35 Jahre (2016). Dazu muss man wissen, dass diese Messungen durch den unterschiedlichen Dampfgehalt verfälscht werden und sehr starke Unterschiede je nach Region ausweist. Der angebliche weltweite Durchschnitt der CO2-Konzentrationen wird nur am Vulkan Mauna Loa gemessen. Von weltweit kann also keine Rede sein und das erst seit 1958. Die CO2-Werte aus den Eisbohrkernen werden von seriösen Wissenschaftlern als rel. ungenau eingestuft. Was vor 800.000 Jahren galt, weiß keiner. Aber die Zahl ist eben beeindruckend, wenn auch unsicher. Dass die sog. globale Mitteltemperatur seit 1998 nicht gestiegen ist trotz deutlich von ca. 365 auf 400 ppm gestiegenem CO2 , wird nicht erwähnt, wobei der sehr mit Fehlern behaftete Mittelwert um 0,02 höher sein soll. Die Jahre zwischen 1998 und 2016 lagen die Werte teils deutlich unter den beiden Höchstwerten von 1998 und 2016. Die University of Alabama in Huntsville (UAH) schreibt: Der Unterschied von 0,02 °C, der sich jedoch im Fehlerbereich des Messverfahrens verliert, wird als nicht signifikant eingestuft.

 Dr. Uwe Erfurth Bad Kohlgrub

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