Leserbrief

Sorgfältiger desinfizieren

Kampf den Klinikkeimen; Titelseite 24. September

Zu den geschätzten 40 000 Todesfällen jährlich in Deutschland kommt die gleiche, bzw. doppelte Zahl von Patienten, die mit Keimen bei OPS infiziert werden uns zig Operationen ertragen müssen und dann mit schweren gesundheitlichen Schaden leben müssen. Leider darf nicht hier Name von Arzt und Klinik, die einem die Gesundheit ruiniert haben nicht veröffentlichen. Es wird von denen seitenweise Werbung in den Medien gemacht und ihr Können angepriesen. Sie sollen mal bekannt geben wie viele Patienten bei Operationen mit Keimen schon infiziert werden und an Kliniken mit Septische-Chirurgie überwiesen wurden. Dies wird aber verheimlicht. Das Bundesgesundheitsministerium soll ein System einführen, wo Patienten/Krankenkassen solche Fälle melden können. Dann kann, wer eine OP vor sich hat, Arzt und Klinik aussuchen, wo zum Wohl der Patienten gearbeitet wird. Es sollen die Opfer (Patienten) geschützt werden und nicht die Täter. Hilfe als Betroffener bekommt man von der Krankenkasse (AOK). Die Landesärztekammer unternimmt nur etwas, wenn Arzt /Klinik zustimmen. Dies ist ein großer Nachteil gegenüber Patienten, wo die zuständigen Personencharakter zeigen und zustimmen.

Die ganzen Fälle wären großenteils vermeidbar, wenn nicht durch skrupellosen Verhalten um möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften sorgfältiger desinfiziert würde.

Georg Hörhammer

Zustorf/Langenpreising

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