Merkel, die Flüchtlinge und das Volk

Frau Merkels wiederholtes „Wir schaffen das“, grenzt an Blasphemie.

Die gottgleiche Kanzlerin lullt das ihr anvertraute deutsche Volk mit ihrer Gebetsmühle des selbsternannten „humanitären Imperativs“ in sträflicher Weise ein. Wo bleibt für sie dieser Imperativ, wenn es um das eigene Volk, nämlich uns Deutschen, geht? Was tut sie angesichts der steigenden Altersarmut? Was wird sie gegen die immer mehr werdenen Arbeitslosen und Obdachlosen tun? Ganz sicher muss man Flüchtlingen hilfreich zur Seite stehen. Aber ohne die Hilfe der anderen Länder unserer Erde, die reich genug wären, effektive Hilfe zu bieten, wird Deutschland an der Last der kommenden Sozialleistungen ausbluten. Wie wäre es, wenn unsere Kanzlerin ganz laut und eindeutig die Ursachen der Kriegsverbrechen in Syrien und sonst wo in der Welt anprangern würde? Dagegen sogar etwas unternehmen würde? Wäre ein Verbot von Waffenlieferungen jedweder Art nicht der erste Schritt? Aber unsere Waffenindustrie freut sich ja über den Auslieferungszuwachs. Ob sich unsere heilige Frau Merkel noch an den genauen Wortlaut Ihres Eides bei ihrer Wahl zur Kanzlerin erinnert? Bin sehr neugierig, welche Wortschöpfungen ihre diesjährige Neujahrsansprache haben werden und mit welchem Lächeln sie uns weiterhin in soziale Katastrophen führen wird. Gesegnete Weihnachtszeit!

Marlis Thumm München

Wie macht die das? Es gab zarte Versuche, dass die CDU eine Kehrtwende in der sogenannten Flüchtlingspolitik schafft und nicht noch weiter nach links driftet. Durch ein Feilschen um Worte im Vorfeld und einem einschläfernden Jahresrückblick bei ihrer Rede in Karlsruhe, der auch Jauch alle Ehre gemacht hätte und ihn sogar unterbot, brachte sie die überwiegende Zahl der Berufspolitiker unter den Delegierten durch ihr Mutdiktat wieder auf ihre Linie. Nun liegt es am Wähler oder anderen Formen des Protestes, Schlimmeres zu verhindern. Das Volk wird auch in der letzten verbliebenen Volkspartei ausgeschlossen, das ist bitter. Die Reden in Karlsruhe kommen wieder aus einem sehr eigenen Mikrokosmos. Aber das darf man Frau Merkel im Grunde nicht vorwerfen. Sie ist das, was sie immer war: eine protestantische Pfarrerstochter, die weit gekommen ist. Chapeau!

Chris Dasch Eglfing bei Murnau

Da hat sich die Mutti aber wieder gefreut, wie ihre braven Jasager aufgestanden sind und fleißig Beifall geklatscht haben. Ob diese Hinterbänkler ihr immer noch zujubeln werden, wenn sie bei den nächsten (Landtags-)Wahlen aus den Parlamenten geworfen werden und ihre warmen und weich gepolsterten Stühle für eine andere Partei frei machen müssen?

Andreas Michael Haltmair Gmund

Dem Kommentar von Georg Anastasiadis an sich nichts hinzuzufügen. Beschreibt er doch in aller Deutlichkeit, wie weit sich die deutschen Politiker zwischenzeitlich von der Realität verabschiedet haben. Auch die Juristen und Gerichte, hier das BSG mit dem Mondurteil in Sachen Sozialleistungen für EU-Bürger, haben nun die nächste Tür geöffnet und Tausendfach legale Einladungen an Europa versandt mit dem Hinweis: Wer in Rumänien oder Bulgarien noch arbeitet, ist selbst Schuld. In Deutschland gibt’s fürs Nichtstun mehr Geld als in deren Heimatländern fürs Arbeiten. Die nächste Zuwanderungswelle ist somit eingeleitet. Was das für den Wohnraumsituation, die Sozialsysteme, den Arbeitsmarkt (90 % nicht qualifiziert) etc. bedeutet, ist selbst für Laien, offenbar nicht für die politisch Verantwortlichen, leicht zu begreifen. Bitte, Herr Anastasiadis, machen Sie so weiter!

Horst Kleff Eching

 

„CDU stärkt Merkel den Rücken“; Titelseite, Georg Anastasiadis: „Berauscht“; Kommentar, Til Huber: „Merkels Triumph“; Politik 15. Dezember

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wehrmachtssoldaten berichten über ihre Erfahrungen
41 Wehrmachtsandenken in Kasernen; Titelseite 18. Mai, Wehrmacht und Bundeswehr; Leserforum 19. Mai
Wehrmachtssoldaten berichten über ihre Erfahrungen

Kommentare